Außerirdisches (intelligentes) Leben
#61
Und am 4. Aprli 2063 haben wir dann Erstkontakt mit den Vulkaniern ...
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#62
Zitat:Gepard 971 postete
Und am 4. Aprli 2063 haben wir dann Erstkontakt mit den Vulkaniern ...
Hhm,ich finde die Vorstellung,das wir die einzige Lebensform sind,die es gibt,weitaus arbenteuerlicher als die Vorstellung mit Vulkaniern ( auch wenn sie nicht so heißen würden ..),wenn auch nicht 2063,zusammen zu treffen. Wenn man sich einfach mal die Weiten des Weltalls vorstellt sollte man meine Meinung durchaus nachvollziehen können ..
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#63
Zitat:Und am 4. Aprli 2063 haben wir dann Erstkontakt mit den Vulkaniern ...
Ich frag mich sowieso, was dieser Satz nun überhaupt bedeuten soll. Eine richtige Meinung kann ich da jedenfalls nicht herauslesen. Stellst du diese Forschungen jetzt in Frage, und wenn ja, warum?

Die erfolgreiche Suche nach extrasolaren Planeten ist nicht gerade eine neue Geschichte und es bleibt m.E. einfach nur eine Frage der Zeit, bis man auch erdähnliche Planeten entdeckt. Bisher ist das aus technischen Gründen praktisch kaum möglich, einfach aufgrund der geringen Größe und der sich daraus ergebenden geringen Einflüsse und Wechselwirkungen, durch die sich der Planet bemerkbar macht. Heute ist man stolz, wenn man indirekt einen Planeten von der Masse Neptuns nachweisen kann. Vor zehn Jahren verhielt es sich so mit Gasriesen á la Jupiter. Vor vielleicht dreißig Jahren konnte ein "Wissenschaftler" noch allen Ernstes behaupten, es gäbe außerhalb des Sonnensystems gar keine anderen Planeten.

Also wer hat nun die besseren Karten?
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#64
Also wer hat nun die besseren Karten?

Derjenige der schon vor 100 Jahren sich mit Wahrscheinlichkeitsrechnung auseinander gesetzt hat.

Es geht hier ja um mehr als die Verteilung von Planeten und ihre Form, es geht um Elemente, Sonderereignisse, die Verhältnisse zwischen Systemen und Systemhaufen und Galaxien, die zur Verfügung stehende Zeit ohne äußere Störung usw usw

Es ist auch eine Frage der Zeit : Zivilisationen von Lebewesen sind zeitlich begrenzt, eine Zivilisation ist zeitlich nur sehr kurze Zeit vorhanden und überlebt nur selten länger. Auch dauert es, bis sich Leben überhaupt so weit entwickelt. Während dann Zivilisation wie die unsrige nur ein unvorstellbar kurzes Aufflackern ist, daß sofort wieder erlischt.

Aber auch vor 100 Jahren hat man gewußt, daß es Erdähnliche Planeten gibt, und schon Jahrhunderte früher hat man darüber nachgedacht.

Die Frage die sich stellt ist die der Wahrscheinlichkeit in Bezug auf die räumliche Verteilung und die Frage ist die der Technologie.

Es ist nicht unmöglich, ein Sonnensystem zu verlassen, aber es ist extrem unwahrscheinlich. Noch viel unwahrscheinlicher ist Leben an sich und am unwahrscheinlichsten ist es, daß zwei Lebensformen auf ähnlichem Niveau gleichzeitig !! in räumlicher Nähe (und das heißt in derselben Galaxis) existieren.

Natürlich könnte es trotzdem durchaus sein.
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#65
Die Vorstellung dass es niemanden außer uns im All gibt, macht gar keinen Sinn, ich bin mir sicher dass wir nicht allein sind, nur es wird sehr lange dauern, bis man sich begegnet, entweder wir finden sie oder sie finden uns, kommt darauf an wer stärker in der Technik ist, wir alle werden es leider nicht erleben, auch unsere Kinder und die Kinder von unsere Kinder höchstwahrscheinlich nicht.
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#66
@ Quintus Fabius:

Soweit würde ich auch gar nicht ausgreifen. Erst mal sollte es ja darum gehen, generell außerirdisches Leben zu finden und ich denke, dafür stehen die Chancen durchaus nicht schlecht. Ob wir dann damit reden können, ist noch mal eine andere Frage. Aber zu dem erstgenannten sieht es doch eher gut aus, denn Wasser als Grundbaustein scheint doch öfter vorzukommen als zunächst gedacht und die genannten Fortschritte bei der Entdeckung von Planeten mit geeigneten Kriterien stimmen eher optimistisch.
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#67
Das Weltall mag gigantisch sein und es gibt sicher Leben (in Form von Ursuppe).
Aber ob es intelligentes Leben gibt... Dazu brauch es so viele Bedingungen.
Erstmal muss sich ein Stern in einer "angenehmen" Position befinden, also nicht in der Nähe von Sternentstehungsgebieten und nicht zu nahe am Galaxieinneren.
Der Stern darf nicht zu groß sein (verbrennt zu schnell). Der Planet muss sich in der Lebenszone befinden, nicht zu nah und nicht zu weit weg von der Sonne. Der Planet darf nicht zu klein sein (kann die Atmosphäre nicht halten) und der Planet dar nicht zu groß sein (zu krasse Wetterbedingungen).
Es müssen lange stabile Verhältnisse vorherrschen...
Außerdem muss eine fremde Zivilisation auch noch in dem Zeitraum, wie wir Signale in das All senden, weit genug fortgeschritten sein, um diese zu empfangen. Von antworten gar nicht erst zu sprechen.


*hust* Mein Post ist nicht sehr "strukturiert" aber ich hoffe ihr versteht was ich meine
:merci:
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#68
Zitat:Das Weltall mag gigantisch sein und es gibt sicher Leben (in Form von Ursuppe).
Selbst das ist nicht so einfach.

Obwohl der Mars alle Möglichkeiten für Leben geboten hat, hat es auf dem Mars beispielsweise nie leben gegeben. Selbst das in unserem Sternenhaufen Ursuppe gibt ist unfassbar unwahrscheinlich !!

Das es in unserer Galaxie irgendwo Ursuppe gibt, davon kann man mit Sicherheit ausgehen. Aber das ist sehr viel Raum und die Technologie und der Mensch sind nur ein winziges Aufflackern. Es ist zweifelhaft, ob es uns in 100 000 Jahren noch geben wird, ob es Technologie geben wird.

Um überhaupt nur Ursuppe auf anderen Sternensystemen zu finden, bedürfte es aber mindestens eines solchen Zeitraums !!

Zitat:Aber ob es intelligentes Leben gibt...
Es gibt ganz sicher intelligentes Leben, es gibt zu so gut wie 100% mehrere intelligente humanoide !! Lebensformen die auf Kohlenstoff basieren und auf dem gleichen technologischen Niveau sind.

Die Frage ist die der räumlichen Verteilung und die Frage ist die der Möglichkeiten der Technologie und der Zeitdauer der Existenz technologischer Zivilisation !!

Technologische Zivilisationen sind zu kurzlebig.

Und was der Mensch bisher „erreicht“ hat ist so gut wie nichts, ein kurzes Strohfeuer, aus einem Halm.

Und da nicht mehr Halme da sind, erlischt das auch wieder.
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#69
Zitat:Und da nicht mehr Halme da sind, erlischt das auch wieder.
Das ist eine völlig offene Frage und kann mit dieser Absolutheit schlicht nicht beantwortet werden. Der entscheidenste Punkt ist der nach Möglichkeiten adäquater Fortbewegung in der Galaxis und der ist derzeit ausgesprochen offen. Die Standardantworten "schneller als Licht geht nicht" etc. sind in dieser Hinsicht zwar seriös im Rahmen der derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse, aber diese sind nun mal einem Wandel unterzogen, so wie das seit eh und je der Fall ist. Genausogut kann man in fünfzig Jahren völlig neue Erkenntnisse in dieser Richtung haben, Einsteins Theorie gibts auch nicht schon seit zweitausend Jahren.

Alles spekulativ und eben nicht so einfach zu beantworten, jedenfalls nicht ohne funktionierende Kristallkugel.
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#70
Zitat:Der entscheidenste Punkt ist der nach Möglichkeiten adäquater Fortbewegung in der Galaxis und der ist derzeit ausgesprochen offen.
Das ist auch nicht die Frage. Vielleicht geht das irgendwann. Ob ausgerechnet der Mensch als solcher dazu aus sozialen und emotionalen Gründen überhaupt fähig ist, oder ob nicht irgendwann künstliche Intelligenz oder von Körpern und Gehirnen unabhängie Intelligenz das dann machen wird. Die Frage ist dann trotzdem : Wohin überhaupt bewegen ??

Zitat:Die Standardantworten "schneller als Licht geht nicht" etc. sind in dieser Hinsicht zwar seriös im Rahmen der derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse,
Das sind so allgemeine Aussagen, schon die Aussage oder Behauptung Lichtgeschwindigkeit ist ja eine höchst verallgemeinernde, nichtssagende Konstruktion.

Das sind alles nur Konstruktionen.

Nehmen wir einmal an, wir könnten uns mittels Technologie irgendwohin teleportieren. In der Art wäre nämlich dann die Bewegungsform.

Wohin ?

Ich glaube sehr vielen Leuten ist nicht klar, wie extem !! unvorstellbar !! riesig !! der Raum ist und wieviele Probleme das Reisen dort macht, nicht nur die Strecken und die Energie, auch Hindernisse !! aller Art. Es gibt beim Reisen durch Galaxien derart unfassbare Kräfte und Gewalten, Zerstörerische Kräfte die wir überwinden müssten, daß alles was wir aus ganzen mehreren Sonnensystemen bauen könnten ein Nichts ist !! im Vergleich dazu.

Ferner selbst wenn wir auch all diese Hindernisse überwinden könnten: Wir könnten trotzdem Millionen von Jahren ununterbrochen rumsuchen und hätte noch nicht mal unseren Galaxienhaufen vollständig abgeklappert.

Das ist kein Blick in die Kristallkugel sondern schlicht und einfach Realität, auch schon zum jetzigen Zeitpunkt.

Nehmen wir mal an, mittels Technologie können wir ALLE erdähnlichen Planeten mit Wasser und Kohlenstoff in einem stabilen System im Universum sicher identifzieren. Dann sind das immer noch viel zu viele Planeten.

Simple Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Nehmen wir ferner an, entgegen jeder Wahrscheinlichkeit überlebt die Menschheit und erhält ihre Technologie, dann müsste eine solche andere Zivilisation während unserer suche wenn wir dorthin kommen gerade existieren.

All das ist so unfassbar unwahrscheinlich, so völlig irreal unwahrscheinlich.
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#71
Meines Erachtens ist deine Annahme einer kurzen Existenzphase der Menschheit unrealistisch. Klar, das ist alles relativ, aber du hast argumentiert, in 100k Jahren gibts uns nicht mehr, existieren auf einem Halm etc.
Was spricht dagegen, dass sich die Menschheit ausbreitet, die genannten erdähnlichen Planeten besiedelt und somit auf eine viel breitere Existenzebene kommt, die vor dem Aussterben bewahrt?! Dann kann man meinetwegen einen besiedelten Planeten oder zwei (oder tausend) sprengen, oder es bricht eine Seuche aus, aber die Wahrscheinlichkeit für ein Überleben auch unter widrigsten Bedingungen (die bisher nicht mal auf diesem einen Planeten eingetreten sind, entgegen MAD, Pandemien etc.) ist dann gegeben.

Wohin wir uns evolutionär entwickeln oder ob gar am Ende unsere Gene schlappmachen und uns aussterben lassen, ist noch mal eine andere Frage, aber selbst dann kann man durch das Klonen quasi den Prozess zurückspulen und somit die generelle Existenz der Spezies Mensch verlängern.
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#72
Zitat:Heimelige Trabanten

Forscher: Exomonde sind aussichtsreiche Kandidaten für die Suche nach bewohnbaren Himmelskörpern


Die Monde von Gasplaneten in fremden Sonnensystemen könnten der beste Ort sein, um nach außerirdischem Leben zu suchen. Solche Exomonde könnten die relativ schmale "bewohnbare Zone" eines Sonnensystems erheblich vergrößern, berichtet ein amerikanischer Astrobiologe im britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist.

(...)
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/266846.html
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#73
Leben im Weltall ist durchaus möglich.
Schließlich gibt es bereits Leben.
Das erste mal, als eine größere Gruppe von lebenden auf ein anderes Leben auf einem Planeten gestoßen ist, versucht es bis heute das andere zu vernichten :-).
Ich denke, es geht gar nicht mal um Geschwindigkeit, sondern darum, eine Distanz zu überbrücken.
Es gibt sicher einen Grund, warum die Lichtgeschwindigkeit der Materie Grenzen setzt.
Dann wäre es sinnvoll, diesen Grund herauszufinden, um ihn zu umgehen.
Außerdem weiß man doch seit der Erforschung des Tunneleffekts, daß sogar Licht schneller als das Licht sein kann.
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#74
Wie würde die Menschheit mit dem Kontakt einer außerirdischen Spezies klar kommen?

Zitat:Panik im Angesicht des maximal Fremden

Von Aliens und anderen transterrestrischen Katastrophen der Zukunft

Die klassische Futurologie wie ihr postmodernes Stiefkind, die Trendforschung, sind in ihren Prognosen bis heute einer Logik kontinuierlicher Entwicklung verpflichtet. Dies ist nicht nur den dort dominierenden quantitativen Methoden geschuldet, die soziale Entwicklung in Form mathematischer Funktionen abzubilden versuchen. Es ist auch Widerhall eines am Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Evolutionismus, nach dessen Leitbild die Entwicklung von Gesellschaften einer linearen ökonomischen oder kulturellen Logik folgt. Unerwartete Einzelereignisse haben - als im doppelten Sinne Unberechenbares - weder in einem solchen Geschichtsverständnis noch in der quantifizierenden Futurologie einen Platz. Entsprechend schwer tun sich die prognostischen Wissenschaften bis heute mit der Berücksichtigung folgenreicher Einzelereignisse. Dieser Bereich wird meist als unwissenschaftlich abgetan und der Science Fiction zur künstlerischen Betrachtung überlassen.
Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23831/1.html

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Mit dem Thema, ob es außerirdische Spezies gibt, hat sich auch der Physiker Enrico Fermi befasst und formulierte das Fermi-Paradoxon:

Wenn in der Milchstraße auch nur eine einzige Zivilisation existiert, die zu interstellarer Kolonisation fähig ist, dann könnte die gesamte Galaxis innerhalb weniger Millionen Jahre vollständig kolonisiert sein. Die Milchstraße ist nun weitaus älter als die notwendigen 20 - 40 Millionen Jahre, folglich sollten außerirdische Zivilisationen überall in unserer galaktischen Nachbarschaft existieren. Bisher konnte jedoch kein Hinweis auf extraterrestrische Zivilisationen gefunden werden.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon )

Als Gegenargument lässt sich aber anbringen, dass die Erde zu der ersten Generation von Planeten gehört, auf der es überhaupt Leben geben kann. Zum Zusammenbauen von auch nur einfachsten Lebensformen braucht man nämlich Schwere Elemente, wie Kohlenstoff, Schwefel oder Sauerstoff. Mit Wasserstoff und Helium (was quasi von Anfang an da war) kommt man da nicht weit. Diese Schweren Elemente wurden durch die Kernfusion von Wasserstoff und Helium erzeugt. Die Erste und Zweite Generation von Sternsystemen konnte also gar kein Leben beherbergen. Und die Sonne gehört zu den ersten der Dritten Generation.

Das heißt, dass die Chancen eventuell ganz gut sein könnten, dass die Spezies Homo Sapiens Sapiens zu den ersten intelligenten Wesen des Universums gehören könnte und diejenigen sein könnte, die dann anderen Besuche abstattet Smile
Die Außerirdischen, die bei uns landen, müssten eine schnellere Evolution hinter sich gebracht haben, was natürlich möglich ist. Die Zeit, die Fermi ihnen zu Besiedlung der Galaxie gibt, haben sie aber meiner Meinung nach nicht.
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#75
>>Wie würde die Menschheit mit dem Kontakt einer außerirdischen Spezies klar kommen?>>

Da gibt es ein sehr amüsantes Buch: Der Ewige Krieg von Joe Haldeman.

Menschen treffen außerirdische und sofort ist Krieg, wobei keiner weiß warum eigentlich. Jede Kommunikation scheitert.

Das beste an dem Buch ist, daß es im groben die Gesetze der Physik achtet, was vor allem mit der Zeit enorme Probleme mit sich bringt. Nie weiß man, ob man selbst bei der Ankunft dem Gegner militärisch Jahrhunderte voraus ist oder der einem selbst. Soldaten ziehen in den Einsatz und bei ihrer Rückkehr sind alle die sie kannten längst tot und auf Dauer entwickelt sich die Menschheit ebenso weiter so daß sie den soldaten der ersten Generation bald ebenso fremdartig ist wie der außerirdische Feind.

Intelligenz setzt mMn agression voraus, sehr schnelle Evolution ebenfalls. Eine Spezies die noch schneller ist als wir und daher schon im Weltraum unterwegs ist halte ich allein deshalb für unwahrscheinlich.

Weil sich die Frage stellt, ob die überhaupt jemals so etwas zustande bringen würden oder ob sie sich nicht längst vorher selbst vernichtet hätten.

Ich bezweifle massiv, daß der Mensch jemals aus unserem Sonnenssystem heraus kommen wird. Wir werden uns viel eher vorher selbst massakrieren oder wieder auf Steinzeitniveau zurück fallen.

Die Spanne der Zivilisation ist mMn aus den der Evolution schon zugrunde liegenden Prinzipien immer und grundsätzlich viel zu kurz, als das eine Interstellare Zivilisation überhaupt möglich wäre. Zumindest gilt das mMn für den Menschen als Lebensform. Vielleicht gibt es ja Außerirdische die da besser aufgestellt sind.
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