Außerirdisches (intelligentes) Leben
#16
3-4 Zivilisationen im Andromeda Nebel ? Was isn so toll an diesem Nebel das es da so hohe wahrscheinlichkeitenauf Leben gibt :frag:

Also ich glaube nicht das wir noch zu Lebzeiten Kontakt zu "Aliens" miterleben dürfen. Vllt erleben wir gerade mal mit das wir herausfinden das es irgendwo Intelligentes Leben gab/gibt.
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#17
@Patriot:
Eigentlich ist der Andromeda-Nebel kein Nebel, sondern eine andere Galaxis.

@Erich: Versteh ich dich falsch, oder glaubst du wirklich, dass es nicht mehr als diese zwei, drei Zivilisationen in unserer Galaxis gibt? Und noch vielleicht noch die drei mehr im Andromeda-Bereich? Oder meintest du das nur auf die Entwicklungsstufe bezogen? Selbst da würde ich die Zahl angesichts der Anzahl an verfügbaren Sternen und bisher indirekt entdeckten Planeten als zu niedrig einschätzen.

Zitat:aber ob wir da jemals "Kontakt schaffen" können
Vor ein paar tausend Jahren war der Weg aus dem Dorf zum nächsten Fluss eine Weltreise....heute umqueren wir den Planeten innerhalb von Stunden (innerhalb von Minuten oder so im Orbit). Wie unser weiterer Weg zwischen den Sternen aussieht, hängt von den Gegebenheiten ab und unseren weiteren technischen Entwicklungen, aber sofern wir uns nicht doch noch vorfristig ins Nirvana bomben, denke ich nicht, dass unsere Galaxis zb. unserem Bewegungsdrang eine Grenze setzen wird. Klar, es wird seine Zeit brauchen, aber ich schätze, schon von den Möglichkeiten in vielleicht tausend Jahren würden uns die Augen aufgehen. Smile
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#18
In der Antike hätte man es auch für Unmöglich gehalten mit Düsenfliegern die Welt zu umrunden(die wussten ja nicht mal das es sowas geben kann Big Grin ) wieso sollte es Heute nicht das selbe sein ? Wir sind noch lange nicht am Ende der technologischen Möglichkeiten.
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#19
@ Patriot: der "Andromeda-Nebel" ist eine Schwestergalxis zu unserer Milchstraße - und noch dazu in nächster Nähe gelegen

@Turin: ich meine Zvilisationen mit unserer Entwicklungsstufe;
es ist auch denkbar, dass es intelligentes Leben in einem Meer gibt, ähnlich unseren Delphinen oder Kraken ... aber da dürfte eine Kontaktherstellung noch schwieriger sein ....

@all:
ich kann mich noch an den ersten Mondauftritt erinnern - bin die ganze Nacht vor der Glotze gesessen, und in meiner Kinderheit und Jugendheit hab ich von bemannten Raumstationen, Mondbasen, der Besiedlung des Mars und Erz-Bergwerken im Planetoidengürtel außerhalb der Mars-Umlaufbahn geträumt und erwartet, dass ich das selbst noch erlebe .....

seither hat sich nicht viel weiter entwickelt ...... die Kosten .......

sind halt nur zu schultern, wenn alle kompetenten Nationen zusammen wirken, aber da sind die Verteilerkämpfe untereinander viel zu intensiv (siehe Irak-Forum ........)
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#20
Solange die Menschheit sich nicht selbst im Griff hat, sollte sie sich um Wichtigeres kümmern, als Kontakt zu Auserirdischen herzustellen. Solange die Menschheit aus über 300 mehr oder weniger kleinen Gruppen besteht, die sich mehr oder weniger als Konkurenten auf diesem Planeten sehen, die sich voreinander Schützen müssen, völlig falsche Weltbilder im Kopf haben und ganz nebenbei den Untergang dieses Planeten um ein paar 1000% beschleunen, kann ich jeden Ausserirdischen verstehen der nichts uns zu tun haben will Wink

Für Ausserirdische ist die Erde vielleicht nichts weiter als ein Planet mit guten Lebensbedingungen, der aber unter einer Säuche leidet die ihn vergiften wird. Wie ein Apfel der verfault, weil Ungeziefer über ihn hergefallen ist...
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#21
Zitat:Solange die Menschheit sich nicht selbst im Griff hat, sollte sie sich um Wichtigeres kümmern, als Kontakt zu Auserirdischen herzustellen. Solange die Menschheit aus über 300 mehr oder weniger kleinen Gruppen besteht, die sich mehr oder weniger als Konkurenten auf diesem Planeten sehen, die sich voreinander Schützen müssen, völlig falsche Weltbilder im Kopf haben und ganz nebenbei den Untergang dieses Planeten um ein paar 1000% beschleunen, kann ich jeden Ausserirdischen verstehen der nichts uns zu tun haben will
Leider ist das ein kleiner Trugschluss. Gerade der Kontakt mit außerirdischem Leben könnte der Menschheit dazu verhelfen, den Partikularismus zu überwinden und sich zu vereinigen. Belege dafür finden wir immer wieder in der Geschichte: Das Ende der deutschen Kleinstaaterei im 19. Jhd. und der deutsche Nationalstaatsgedanke erhielt erst Auftrieb durch die externe Bedrohung seitens Frankreichs. Die Vereinigung der amerikanischen Kolonien geschah erst auf Druck durch die Bedrohung seitens der Briten.
Nun meine ich nicht unbedingt, dass wir feindliche Außerirdische brauchen, um uns zusammenzuraufen, bereits der Erkenntnisgewinn, dass die letzten Grenzen nicht zwischen einzelnen Nationalstaaten gezogen werden könnten, sondern dass es neben der Menschheit noch ganz andere Völker gibt, könnte eine Verständigung über einige unserer momentanen Probleme erheblich beschleunigen.

Zitat:ich kann mich noch an den ersten Mondauftritt erinnern - bin die ganze Nacht vor der Glotze gesessen, und in meiner Kinderheit und Jugendheit hab ich von bemannten Raumstationen, Mondbasen, der Besiedlung des Mars und Erz-Bergwerken im Planetoidengürtel außerhalb der Mars-Umlaufbahn geträumt und erwartet, dass ich das selbst noch erlebe .....
Ich beneide dich ein wenig darum, diese Sache life gesehen zu haben, Erich. Was die Zukunftserwartungen angeht, tja ich hab auch die SF-Filme aus den 50ern gesehen, die zB. 1980 oder so gespielt haben und davon ausgegangen sind, dass wir da die unglaublichsten Sachen realisiert haben. Das ist natürlich alles relativ. Wäre der Wettlauf zwischen den USA und der SU so weitergegangen, wären wir bereits längst auf dem Mars gewesen und hätten vermutlich auch schon eine Mondbasis.
Leider ist es so, dass unsere technologischen Möglichkeiten oft von unseren politischen Erwägungen gebremst werden und momentan ist es einfach nicht populär, Milliarden Dollar oder Euro in, sagen wir, ein Mars-Programm zu stecken. Vielleicht sollte ich nicht sagen "leider", denn wir haben genug andere Probleme. Ich will nur darauf hindeuten, dass unsere technologischen Möglichkeiten durchaus wesentlich weiter entwickelt sind, als wir das im Alltag wahrnehmen, nur fehlt uns derzeit der Antrieb.


Zitat:es ist auch denkbar, dass es intelligentes Leben in einem Meer gibt, ähnlich unseren Delphinen oder Kraken ... aber da dürfte eine Kontaktherstellung noch schwieriger sein ....
Solange es auf dem Niveau von Delphinen oder dergleichen ist, auf jeden Fall. Allerdings ist es schon relativ unwahrscheinlich, dass eine im Meer lebende Intelligenz technologisch fortschrittlich ist, da ihr die Möglichkeit fehlt, Feuer zu nutzen, das allgemein als ein Grundstein angesehen wird, um komplexere Fertigungsprozesse und Entwicklungen auszulösen. Natürlich beruht diese Annahme auf dem Primat, dass der entsprechende Planet über vergleichbare Umweltbedingungen verfügt wie die Erde. Schon heiße Quellen am Meeresgrund wären für einige Anwendungsbereiche evtl. geeignet, auch wenn sie das Problem nicht lösen würden. Und vielleicht gibt es ja auch auf anderen Planeten völlig andere Umweltbedingungen, die über unsere Vorstellungskraft hinausgehen.
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#22
Turin hat vollkommen Recht. Erst im Krieg oder Kalten Krieg also der Massive Wettlauf besser und stärker zu sein lässt den Erfingungsgeist und Ehrgeiz des Menschen aus sich rausholen. Wie schnell und effizient im 2. Weltkrieg erforscht und entwickelt wurde nur um seinen ebenbürtigen oder stärkeren Gegner zu besiegen. Heute gibt es für die Industriestaaten keinen solchen mehr weswegen also wie ein Wilder an neueren und besseren (Kriegs)Technologien tüfteln wenn es ja doch nicht eilt....
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#23
Klar, die Menschheit braucht eine Motivation. Aber vielleicht sollte sie es schaffen diese Motivation in etwas anderem zu sehen, als das Wettrüsten bzw. Messen mit anderen Zivilisationen. Die meisten bedeutenen Erfindungen, die die Menschheit in ihrer Geschichte gemacht hat, entsprangen dem Ursprung sich vor anderen Menschen schützen zu müssen oder sie gar zu Vernichten. Mehr oder weniger ist das eine Makke des menschlichen Wesens.

Wenn der Mensch sich wirklich weiterentwickeln will, hilft es nicht viel irgendwelche neuen Spielsachen zu erfinden mit denen er sich im Endeffeckt doch wieder selber Schaden zufügt. Viel nützlicher wäre es wenn er endlich mal Aufhört in sich slebst den Feind zu sehen. Und ich finde nicht das man dafür unbedingt Ausserirdische Hilfe braucht, deren Findung wahrscheinlich viel komplizierter und turer ist, als z.B. das AIDS-Problem in Afrika in den Griff zu bekommen.
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#24
Erich,

den nächsten erdähnlichen Planeten erwarte ich in ca. 10-20 Lichtjahren Entfernung. Wenn man bedenkt, dass die "Planetensucher" in den Observatorien der Welt einen Erfolg nach dem anderen vermelden können (trotz widriger Nachweisbedingungen) und die Zahl der Sonnensysteme mit der dritten Potenz der Entfernung zur Erde wächst ...

Vor ein paar Jahren war es noch umstritten, ob es ausserhalb des Sonnensystems überhaupt andere Planeten gibt - mittlerweile sind schon über 100 nachgewiesen worden... Gasriesen von Jupitergrösse und darüber zwar, aber wir sehen ja vor unserer eigenen Haustür, dass solche Riesen durchaus viele und auch interessante Monde haben können.

Das Kommunikationsfenster im "Leben" einer Zivilisation ist natürlich klein, da hast du recht. Die Drake-Formel geht z. Bsp. davon aus, dass sich eine Zivilisation durchschnittlich 50 Jahre, nachdem sie die Kommunikation mittels Radiowellen entdeckt hat, selbst auslöscht Confusedchock:

Nichtsdestotrotz kommt nach der Drake-Formel ein Schätzwert von 50 Zivilisationen in der Galaxis heraus, die gerade fröhlichen Wellensalat produzieren - warum sollte man da nicht eine davon "erwischen"?

- kantor
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#25
Was ist denn die Drake-Formel genau ? Hast du nähere Infos dazu ? Klingt interessant !
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#26
@Patriot:

Googeln hilft da weiter. Wink
Die Drake-Formel wurde in den Sechzigern von einem gewissen Dr. Frank Drake entwickelt, um bei der Abschätzung der Zahl potentieller außerirdischer Zivilisationen nicht mehr grob, sondern zumindest mathematisch einigermaßen genau zu raten:

N = S * P * E * B * I * F * L


mit

N = Anzahl der technischen Zivilisationen, deren Radiosignale wir empfangen könnten.

S = Anteil der Sterne, die die Entstehung eines Planetensystems begünstigen.

P = Prozentsatz dieser Sterne, die tatsächlich Planeten besitzen.

E = Der durchschnittliche Anteil von Planeten je Planetensystem, auf denen die Voraussetzungen zur Evolution von Leben gegeben sind.

B = Wahrscheinlichkeit, daß auf einem dieser Planeten auch wirklich biologisches Leben entsteht.

I = Anteil der Planeten, auf denen sich intelligentes biologisches Leben bis zur Fähigkeit der interstellaren Kommunikation entwickelt.

F = Der Anteil (= fraction) der Zivilisationen, die interstellare Kommunikation betreiben können und das dann auch tatsächlich tun.

L = Lebensdauer einer technischen Zivilisation, ausgedrückt als Bruchteil der Zeit, die seit der Entstehnung von Leben auf dem betreffenden Planeten vergangen ist.

Wie man sieht, sind hier immer noch subjektiv angenommene (wenn auch so konservativ wie möglich geschätzte) Werte nötig, weswegen das ganze bestenfalls ein akademisches Gedankenspiel ist.
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#27
Danke dir Turin :merci:
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#28
ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir mittels radio-wellen kontakt zu anderen lebewesen bekommen.
ich weiss zwar nicht, wie stark unsere radiowellen in den weltraum reichen, aber ich nehme an, dass es nicht ausreicht, um auch am andern ende der galaxie wahrgenommen zu werden.
um überhaupt eine ortung zu ermöglichen, müsste man sehr starke radio-quellen bauen, wobei die wahrscheinlichkeit, dass man im abstand von 100 lichtjahren genau 1 zivilisation findet, die eine identische technologie hat, relativ gering sein wird...in anbetracht der zeiträume, die dort benötigt werden, und des gewaltigen aufwandes lohnt sich diese art des kontaktes ganz einfach nicht!

daher glaube ich nicht, erst recht nicht innerhalb der nächsten 20 jahre schon, dass wir intelligentes leben mittels radio-wellen entdecken werden (es ist natürlich richtig, dass man es weiter versucht ).

ich sehe auch einen fundamentalen unterschied zwischen neuer raumfahrt-technologie und der luftfahrt :
bei der weiteren entwicklung des menschen war es irgendwann ganz klar abzusehen, dass man sich das prinzip des fliegens vom vogel abschauen und mit den noch relativ einfach zu entwickelnden motoren kombinieren würde.
bei der raumfahrt ( interstellares reisen im speziellen ) nun handelt es sich nun um eine technik, für die man keinerlei vorbilder hat und in anbetracht der heutigen theorien nicht mal sicher sein kann, dass sie überhaupt möglich sein wird.
im ggsatz zur luftfahrt lässt sich ganz einfach nicht abschätzen, wann und ob es so weit sein wird! möglicherweise wird das entscheidende experiment nächstes jahr, in 10 oder aber vielleicht erst in 60 jahren gemacht...oder das genie, das eine neue theorie entwickelt, wird erst in 100 jahren geboren. der nötige schritt, den wir machen müssen, ist so gross und grundlegend, dass keiner weiss, wie er aussehen wird.

und @ starfighter : warum sollte eine tierart, eine kultur oder eine zivilisation grosse anstrengungen zur weiterentwicklung unternehmen, wenn sie absolut keinen grund (durch konkurrenz ) dazu hat ?! das ist keine macke des menschen, sondern ein evolutionär-biologisch absolut sinnvolles grundprinzip, um energien zu sparen und das eigene überleben wahrscheinlicher zu machen.
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#29
Zitat:ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir mittels radio-wellen kontakt zu anderen lebewesen bekommen.
ich weiss zwar nicht, wie stark unsere radiowellen in den weltraum reichen, aber ich nehme an, dass es nicht ausreicht, um auch am andern ende der galaxie wahrgenommen zu werden.
um überhaupt eine ortung zu ermöglichen, müsste man sehr starke radio-quellen bauen, wobei die wahrscheinlichkeit, dass man im abstand von 100 lichtjahren genau 1 zivilisation findet, die eine identische technologie hat, relativ gering sein wird...in anbetracht der zeiträume, die dort benötigt werden, und des gewaltigen aufwandes lohnt sich diese art des kontaktes ganz einfach nicht!
Kleiner, aber entscheidender Denkfehler. Die Seti-Teleskope sind dazu da, Radiosignale zu EMPFANGEN! Es geht darum, dass im All eben Radiosignale umherschwirren, die irgendjemand mal vor Ewigkeiten gesendet hat und die will man aufspüren. Dass man nicht gestern ein Radiosignal losschickt und in zehn Jahren eine Antwort darauf bekommt, ist schon klar, dafür ist das Signal zu langsam. Schon gar nicht am anderen Ende der Galaxis, das für Radiowellen innerhalb normaler Zeitmaßstäbe unerreichbar ist!
Im übrigen bräuchte man für das Senden von Signalen auch kein Seti-Programm, da wir jeden Tag auf dem ganzen Planeten den Äther damit bombardieren.
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#30
Schlechte Chancen für Aliens
Signale der Erde werden schwächer

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243766.html

Zitat:Das Leben auf der Erde wird künftig aus dem Weltall immer schwieriger erkennbar sein: Durch die Zunahme der Satelliten- und Kabeltechnik dringen von den irdischen Fernsehsendern immer weniger Radiowellen ins Weltall. So könnten Außerirdische – so es sie gibt – das Leben auf der Erde leichter übersehen, warnt Frank Drake, einer der Pioniere bei der Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI). Das berichtet der Online-Dienst des britischen Wissenschaftsmagazins "New Scientist". (...)
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