Indische Marine
#16
Tja in der Liebe und dem Rüstungsexport gibt es keine Gesetze.:evil:Big Grin
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#17
MAAW 17.10.2004
Zitat:INDIEN

Ein Verband der indischen Ostflotte ist zu einer mehrwöchigen Reise nach Südostasien ausgelaufen.

Sechs Schiffe gehören dem von Ostflottenbefehlshaber RAdm Sunil K. Damle geführten Verband an: die Zerstörer RANJIT und RANVIJAY (KASHIN-Klasse), die Fregatte GODAVARI, die FK-Korvette KIRCH (KHUKRI-mod-Klasse), das Hochseepatrouillenschiff SUKANYA und der Flottenversorger JYOTI.

Im südchinesischen Meer wird sich der Verband aufteilen. Eine Gruppe führt zunächst Hafenbesuche in Pusan (Südkorea) und Tokio durch, während die zweite Gruppe Jakarta (Indonesien) anläuft. Beide Gruppen besuchen danach noch gemeinsam Manila (Philippinen) und Ho Chi Minh-Stadt (Vietnam).

Neben den Hafenbesuchen stehen vor allem gemeinsame Übungen (PASSEX) mit den besuchten Marinen auf dem Programm. Darüber hinaus soll der Verband indische Rüstungsgüter präsentieren. Mitte November werden alle Einheiten in Indien zurück erwartet.
(ganzer Text, da nur kurzzeitig im Internet)
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#18
Zitat:INDIEN - JAPAN

Die indische und die japanische Küstenwache haben erneut gemeinsam die Bekämpfung von Piraterie geübt.

Die Übung Sahyog-Kaijan 2004 fand am 4. November im Arabischen Meer westlich Mumbai statt. Auslöser war eine "Meldung" des internationalen Piracy Reporting Center in Kuala Lumpur, nach der das "Motorschiff JULIET von Piraten gekapert und entführt" worden sei. Das indische Küstenwachschiff SAMAR (ein Offshore Patrol Vessel der SUKANYA-Klasse) und das japanische Küstenwachschiff MIZUHO - etwas später auch noch weitere Einheiten - wurden mit Höchstfahrt zum Ort des Geschehens befohlen, konnten die JULIET orten und schließlich mit Hilfe des Bordhubschraubers der indischen Korvette auch ein Spezialteam an Bord absetzen. Die Geiseln wurden befreit, sechs "Piraten" festgenommen. Ein Fluchtversuch mit einem Speedboot wurde durch ein inzwischen ebenfalls eingetroffenes indischen Luftkissenboot vereitelt, vier weitere "Piraten" festgenommen. In diesem Szenario kam mit Brandbekämpfung ein weiterer Übungsinhalt zum Tragen. Das indische Küstenwachschiff SARANG, ein Schwesterschiff der SAWAR musste das von den "Piraten" in Brand gesetzte Fluchtfahrzeug löschen.

Sahyog-Kaijan 2004 ist bereits die fünfte gemeinsame indisch-japanische Übung dieser Art. Schon der Name reflektiert das bilaterale Vorhaben: Sahyog ist das indische (Hindi) Wort für "Zusammenarbeit", Kaijan ist japanisch und bedeutet "Gott der Meere". Die bislang bilaterale Kooperation weckt inzwischen auch das Interesse anderer regionaler Marinen und Küstenwachen. So waren bei Sahyog-Kaijan 2004 auch die malaysische und die vietnamesische Küstenwache mit eigenen Beobachtern vor Ort vertreten.
Quelle: http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
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#19
Zitat:Sanktionen gegen HDW in Indien sorgen für Unmut

Von Andreas Rinke und Thomas Wiede, Handelsblatt

Der andauernde Ausschluss der Kieler U-Boot-Werft HDW von Ausschreibungen in Indien droht zum Politikum zu werden. Nach Informationen des Handelsblattes sind sowohl Kanzleramt, Bundesverteidigungsministerium und Industrie zunehmend verärgert über die Situation.
...
quelle: http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/rel ... 0/depot/0/
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#20
Zitat:Skywalker postete

Die indische und die japanische Küstenwache haben erneut gemeinsam die Bekämpfung von Piraterie geübt.

Das indische Küstenwachschiff SAMAR (ein Offshore Patrol Vessel der SUKANYA-Klasse) und das japanische Küstenwachschiff MIZUHO ....
Wenn ich richtig informiert bin, sind die japanischen Küstenwachschiffe im Gegensatz zu den indischen unbewaffnet. Was machen die, wenn sich die Piraten mal zur Wehr setzen? Ein Schnellboot mit einem Maschinengewehr könnte da schnell ein Problem werden?
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#21
hmm sie könnten mit der 35mm oerlikon oder der 20mm gatling zurückschießen, denn unbewaffnet sind sie nicht.
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#22
Zitat:INDIEN

In Russland hat planmäßig die Serienproduktion von Jagdbombern Mig-29 Fulcrum für die indische Marine begonnen.

Damit scheinen Gerüchte vom Tisch, nach denen wegen Streits um die Finanzierung des Vorhabens zu deutliche zeitliche Verzögerungen drohen. Die Herstellerfirma erklärte gegenüber der Presse, man habe die zweite Rate Vorauszahlungen der indischen Regierung pünktlich erhalten.

Die indische Marine hat im Rahmen des in 2004 geschlossenen Vertrages zur Übernahme des russischen Flugzeugträgers ADMIRAL GORSHKOV insgesamt 16 Mig-29 bestellt. Zwölf davon in der Variante Mik-29K als einsitziges Mehrzweckkampfflugzeug für den trägergestützten Einsatz auf der ADMIRAL GORSHKOV und weitere vier Mig-29UB, eine zweisitzige Trainerversion. Die Lieferung der Flugzeuge soll in 2007 beginnen und 2009 abgeschlossen sein. Damit wären beim geplanten Zulauf des Flugzeugträgers in 2008/2009 dann auch bereits die benötigten Flugzeuge verfügbar. Die Ausbildung von Trägerpiloten dürfte - in Russland - allerdings schon deutlich früher beginnen.
Quelle: http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
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#23
http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1609689

Zitat:HDW: Wieder Chancen in Indien

Neu Delhi/Kiel – HDW kann wieder auf U-Boot-Aufträge aus Indien hoffen: Ein Gericht in Neu Delhi hat das Verfahren gegen die Kieler Werft wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten beim Verkauf von U-Booten an die indische Marine eingestellt.
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#24
http://www.bharat-rakshak.com/NEWS/news ... ewsid=1884
THE TIMES OF INDIA
Zitat:Court case closed, HDW wants to work with navy

[ THURSDAY, MARCH 17, 2005 08:52:31 PM ]

NEW DELHI: Leading German defence firm HDW on Thursday signalled its desire to re-establish links with the Indian Navy in the wake of a court here closing a case related to the alleged payment of kickbacks for a submarine deal in the 1990s.
....
HDW's move to "re-establish" links with the Indian Navy comes at a time when the maritime force is set to ink a major contract to build several submarines at a state-run shipyard in Mumbai.

The submarine building line at Mazagon Dockyard in Mumbai was created in the late 1980s to build vessels using technology and expertise provided by HDW.

However, only two submarines were built there before the kickback allegations surfaced and the facility has remained idle since then. The German firm was blacklisted and could not bid for any further contracts with India's armed forces.

Referring to the closure of the court case, HDW said it was "now cleared to re-establish its good relations to the Indian Navy and is interested together with its partner MAN Ferrostaal Aktiengesellschaft to follow up the Indian Navy modernisation programme".
.....
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#25
Indien wird nächsten Monat mit dem Bau ihres neuen Flugzeugträgers beginnen:

http://www.gulf-daily-news.com/Story.as ... ueID=28003

Auszug aus dem Artikel:
Zitat:Construction of the 37,500 tonne ship which would carry a maximum of 30 fighter aircraft will start on April 11 at Cochin Shipyard in the southern state of Kerala. It will be ready for delivery in 2012, Prasad said in New Delhi.

The 252 metre-long carrier will have a top speed of 28 knots and will carry 160 officers and 1,400 sailors, he added.

It will have two runways with 200m-long ski jumps and a landing deck.

The ship will be powered by four gas turbines and will have an endurance of 7,500 nautical miles, making it capable of voyages of more than 45 days at a stretch.
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#26
s.a. Post v. Jacks (08.10.04)
Indien interessiert sich ebenfalls für SCORPENE-Uboote:

http://www.telegraphindia.com/1050321/a ... 518773.asp
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#27
Siehe dazu auch diese beiden Artikel:
http://www.defensenews.com/story.php?F=722021&C=asiapac
http://timesofindia.indiatimes.com/arti ... 054018.cms

Auf jeden Fall ein gutes Signal,die indischen Ubootkapazitäten werden dadurch
erheblich aufgewertet.
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#28
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Verhandlungen mit Frankreich über die Beschaffung von U-Booten SCORPENE sollen nun unmittelbar vor dem Abschluss stehen.

Indiens stellvertretender Marinebefehlshaber, VAdm Yashwant Prasad, erwartet schon in den nächsten Tagen (nach der nächsten Sitzung des Sicherheitskabinetts) die offizielle Verkündung des Vorhabens.

Seit März 2001 verhandelt die indische Marine mit dem französischen Konsortium Armaris über eine Beschaffung von sechs U-Booten der SCORPENE-Klasse (1.700 ts, außenluftunabhängiger Antrieb). Nachdem auch bereits ein entsprechendes Abkommen auf Ministerebene unterzeichnet worden war, gerieten die weiteren Verhandlungen allerdings ins Stocken und das Vorhaben wurde zwischenzeitlich sogar auf Eis gelegt. Ursache war vermutlich einmal mehr Kompetenzgerangel diverser für Rüstungsvorhaben zuständiger indischer Behörden, wo man offenbar auch glaubte, den Preis von insgesamt 2,5 Mrd. Euro noch drücken zu können. Der indische Vertragspoker hat die Kosten für das Vorhaben allerdings nur in die Höhe geschraubt. Nachdem Armaris jetzt unmissverständlich klar machen konnte, dass jede weitere Verzögerung nur zu weiteren Kostenüberschreitungen führen wird, sollen sich die Inder nun (vmtl. zähneknirschend) bereit erklärt haben, sogar 3,5 Mrd. Euro zu zahlen.

Leidtragender dürfte vor allem die indische Marine sein, die mit den neuen SCORPENE auszumusternde ältere U-Boote eigentlich "nahtlos" ersetzen wollte. Nun wird sie ihr erstes SCORPENE kaum vor 2011 übernehmen können und muss damit wohl eine mehrjährige Lücke in ihrem U-Bootbestand hinnehmen. Alle sechs SCORPENE sollen mit französischer Hilfe unter einem Technologietransferabkommen bei der Mazagon Dockyards in Mumbai gebaut werden, wo vor Baubeginn aber zunächst aufwändige infrastrukturelle Vorbereitungen erforderlich sind.
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#29
Zitat:...Alle sechs SCORPENE sollen mit französischer Hilfe unter einem Technologietransferabkommen bei der Mazagon Dockyards in Mumbai gebaut werden, wo vor Baubeginn aber zunächst aufwändige infrastrukturelle Vorbereitungen erforderlich sind...
Ich nehme an, dass die Kosten für den infrastrukturelle Vorbereitungen in Mazagon Dokyards sind im Preis von 3,5 milliarden Euro nicht einkalkuliert sind. Oder?
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#30
auf jeden Fall macht Indien damit den zweiten Anlauf zur Autarkie im U-Boot-Bau - und damit zur vollständigen Unabhängigkeit von ausländischen Staaten
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