United States of America
#31
Dazu passt diese Nachricht:


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 80,00.html

Zitat:RIVALITÄT MIT CIA

Rumsfeld soll eigenen Spionage-Dienst gegründet haben

Amerikas Verteidigungsminister Rumsfeld hatte es offenbar satt, vom Auslandsgeheimdienst CIA abhängig zu sein. Auf seine Initiative soll das Pentagon einem US-Zeitungsbericht zufolge einen neuen Geheimdienst eingerichtet haben - mit umgeleiteten Geldern. ...
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#32
Zitat:Turin postete
Dazu passt diese Nachricht:


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 80,00.html

Zitat:RIVALITÄT MIT CIA

Rumsfeld soll eigenen Spionage-Dienst gegründet haben

Amerikas Verteidigungsminister Rumsfeld hatte es offenbar satt, vom Auslandsgeheimdienst CIA abhängig zu sein. Auf seine Initiative soll das Pentagon einem US-Zeitungsbericht zufolge einen neuen Geheimdienst eingerichtet haben - mit umgeleiteten Geldern. ...
Ja die USA brauchen neben der CIA, NSA, DIA , den Nachrichtendiensten der TSK und den Nachrichtenabteilungen vom Außen-, Energie und Finanzministerium unbedingt noch einen weiteren Geheimdienst.
:wall:
Wahrscheinlich hat der Pentagon eigene Geheimdienst DIA einfach nicht die "richtigen" Berichte geliefert.
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#33
Zitat:MILITÄRAUSGABEN

Bush verlangt 80 Milliarden Dollar mehr für den Krieg

Die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan verschlingen weiter Unsummen. US-Präsident George W. Bush will den Kongress zum Beginn seiner zweiten Amtszeit um weitere 80 Milliarden Dollar für die Finanzierung seiner Kriege bitten - zusätzlich zu den für dieses Jahr schon bewilligten 25 Milliarden.
Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 10,00.html
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#34
Dafür werden ganz bestimmt vor allem die rd. 40 Millionen Amerikaner vollstes Verständnis aufbringen, die an oder unter der Armutsgrenze leben, vor allem da ihnen der Irakkrieg ja so viel Positives bringen wird:laugh:
ES wäre aufs selbe hinausgekommen wenn man jedem dieser 40 Millionen armen US Bürger einfach knapp 8.000,00 US$ geschenkt hätte, das hätte man nämlich gekonnt und wäre in etwa auf die gleichen Kosten gekommen, natürlich ohne all die Toten und Verwundeten auf allen Seiten sowie die Zerstörungen eines ganzen Landes, wäre eine wesentlich bessere Lösung gewesen wie ich finde, oder?.
Macht dann zusammen fast 300 Milliarden US$ für einen verlogenen, unnötigen, sinnlosen und wie man sieht sowohl für die USA wie auch den Irak unter dem Strich klar destruktiven Krieg und dabei noch nicht das Ende der Fahnenstange absehbar.

Zitat:Dienstag, 25. Januar 2005
Schon 300 Milliarden Dollar
Bush füllt Kriegskasse

Die US-Regierung von Präsident George W. Bush will zur Finanzierung der Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan für 2005 zusätzlich 80 Mrd. Dollar beantragen.

Wie aus Regierungs- und Kongresskreisen verlautete, wird es eine entsprechende Ankündigung noch heute geben. Die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan schlagen damit zusammen mit fast 300 Mrd. Dollar zu Buche. Gemeinsam mit den bereits bewilligten Sofortmitteln in Höhe von 25 Mrd. Dollar würde sich die Gesamtsumme für Militäroperationen in den beiden Ländern allein in diesem Jahr auf eine Rekordsumme von 105 Mrd. Dollar belaufen. Dies übertrifft anfängliche Schätzungen deutlich.

Es wurde zudem erwartet, dass bis zu 650 Mio. Dollar für den Wiederaufbau und den Einsatz des Militärs in den südasiatischen Flutgebieten bereitgestellt werden, wie aus Kongresskreisen verlautete. Für das von der Naturkatastrophe am stärksten betroffene Land Indonesien werde ein Schuldenerlass erwogen. Vertreter des US-Präsidialamtes lehnten eine Stellungnahme zum Volumen des Pakets ab. Sie sagten auch nicht, wann die Ankündigung gemacht werden soll.

Der Nachtragshaushalt dürfte formell im Februar dem Kongress zur Zustimmung vorgelegt werden. Kritiker haben der Regierung Bushs in der Vergangenheit vorgeworfen, die Kosten für den Irak-Krieg zu gering veranschlagt zu haben. Auch gab es Vorwürfe, die Regierung berücksichtige die im Zusammenhang mit dem Krieg anfallenden Kosten bewusst nicht im Haushalt, um offiziell das Ziel zu verfolgen, das hohe Defizit zu verringern. Die Regierung hat die Vorwürfe zurückgewiesen.
n-tv
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#35
Zitat:2005-01-27 16:08 * USA * GESCHICHTE * KRIEG * USA * VERBÜNDETE *
USA-Professor: Mehrheit der Amerikaner weiß nicht, dass USA und UdSSR im 2. Weltkrieg Verbündete waren


WASHINGTON, 27. Januar (von RIA-Nowosti-Korrespondent Alexander Braterski).

„Die Amerikaner wollten es schon immer nicht, die Rolle der Sowjetarmee anzuerkennen, wenn ich ihnen aber mitteile, dass die UdSSR und die USA Verbündete waren, fällt es ihnen schwer, das zu begreifen und zu akzeptieren." Das stellte Mike Davis, Professor für amerikanische Geschichte der Universität Kalifornien in der Stadt Irwin, der auch Ergebnisse entsprechender Studentenumfragen vorlegte, fest.

Nach seiner Ansicht existiert in den USA nach wie vor eine voreingenommene Einstellung zur Rolle der Sowjetarmee bei der Zerschlagung des Nazi-Regimes.
Quelle:
http://de.rian.ru/rian/index.cfm?prd_id ... do_alert=0
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#36
Das Weltbild der meißten Amerikaner sieht in etwa so aus:

http://e-wok.com.au/e-Spam/e-Spam.php?intSpamID=152

oder of wohl nur so:

http://www.msxnet.org/humour/america

hab mich leider persönlich davon überzeugen können bei meinem letzten Besuch in Californien, obwohl das noch zu den Wisseenderen gehören dürfte, möchte nicht wissen wie es in der tiefsten hillbillie-Pampa ausschaut bzw. in Zentral-USA.
Man darf sich aber auch nicht wundern, in einem Land in dem 90% der Bürger keinen Reisepass haben und nie die USA verlassen haben sowie 60% sogar nie ihren eigenen Staat verlassen haben. Ebenso scheint die Erdkunde sowie Geschichtslehre auf US Schulen fast nur auf die USA und die eigene Geschichte fixiert zu sein, dies wurde mir auch von Leuten bestätigt die dort zum Austausch oder zum Studium waren. Auch war dort das Bildungsniveau auf öffentlichen Schulen erbärmlich, das was dort in der 10 gelehrt wurde geht man bei uns wohl schon selbst in der Hauptschule in der 7 oder 8 Klasse durch. Auch waren ( ernstgemeinte ) Fragen nicht selten ob die Nazis noch in Deutschland regieren und ob Hitler schon tot sei u.ä. Hingegen sind die Universitäten zum Großteil auf höchstem Niveau und elitär, kosten aber auch ab 20.000 US$ aufwärts pro Semester. Somit wie alles in den USA, alles was kostenlos ist ist besch***** desto mehr man aber hinblättert umso besser wird das Ganze meißt, mal sehen wie lange es noch dauert bis dieser Trend auch bei uns stärker Einfluss gewinnt.
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#37
Zitat:AUSCHWITZ-GEDENKEN

Ätzende Kritik an Cheneys Kleiderwahl

Harsche Kritik muss US-Vizepräsident Dick Cheney für seine Kleiderwahl bei der Gedenkfeier zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung einstecken. Die "Washington Post" fand Cheneys grünen Parka zwischen den schwarz gekleideten Staatsgästen höchst peinlich. Solche Kleidung trage man, "wenn man eine Schneefräse betätigt", schimpfte sie.
Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,339109,00.html
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#38
Zitat:Dienstag, 1. Februar 2005
Heldentod im Irak
Bush zahlt 500.000 Dollar


Die US-Regierung will ihre Leistungen für im Irak und in Afghanistan gefallene Truppenangehörige deutlich erhöhen. Die bisherige Unterstützung durch Zahlungen der Regierung und Lebensversicherungen werde auf 500.000 Dollar pro gefallenem Soldaten praktisch verdoppelt, berichtete die "Washington Post".
Quelle:
http://www.n-tv.de/5485782.html
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#39
Zitat:EKLAT

US-General findet es "lustig, Leute zu erschießen"

Der amerikanische Befehlshaber der im Irak eingesetzten 1. Marineinfanteriedivision hat mit einem zynischen Kommentar für Aufregung gesorgt: Generalleutnant James Mattis erklärte öffentlich über seine Einsätze im Irak und Afghanistan, es sei "lustig, einige Leute zu erschießen".

Washington - Mattis machte diese Bemerkung während einer Podiumsdiskussion in San Diego in Kalifornien, wie die Zeitung "USA Today" und weitere Zeitungen übereinstimmend melden. Mattis erklärte demnach: "Also, ich muss sagen, das Kämpfen macht viel Spaß. Es macht eine ganze Menge Spaß...." Der Generalleutnant, der zuvor auch in Afghanistan eingesetzt war, fuhr dann fort: "Du gehst nach Afghanistan und gerätst an Leute, die ihre Frauen fünf Jahre lang verprügeln, weil sie sich nicht verschleiert haben. Solche Leute sind eh keine richtigen Männer mehr. So macht es denn unheimlich viel Spaß, sie zu erschießen."

Der Kommandeur des Marine Corps und damit Vorgesetzte von Mattis, Mike Hagee, verteidigte die Äußerungen mit den Worten, der Generalmajor habe die "harschen Realitäten des Krieges" beschreiben wollen. Hagee räumte aber zugleich ein, dass Mattis seine Worte sorgfältiger hätte wählen sollen. So sehe der Betreffende es auch selbst. Hagee bezeichnete Mattis als "einen der treuesten und erfahrensten militärischen Führer" des Landes. Nach Informationen von NBC ist Mattis gerade im Marine Ausbildungszentrum Quantico im US-Bundesstaat Virginia tätig.
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 82,00.html

So manche haben den Schuss einfach nicht gehört.

Gruß NoBrain
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#40
Dann wissen wir ja nun spätestens jetzt auch weswegen man Verwundete und Unbewaffnete wie mehrfach im Irak gesehen, sogar vor laufender Kamera einfach grundlos abknallt wie einen reudigen Hund, denn wie wir ja zu hören bekommen sind dies ja keine "richtigen Männer", auch keine richtigen Menschen, somit also Untermenschen, Dessertniggers oder gar Parasiten die es zu zerquetschen gilt?, Adolf und Göbbels lassen schön grüßen.

Jemanden dem es Spaß macht Menschen zu töten sollte man eigentlich von der Gesellschaft fern halten bzw. inhaftieren, anstatt wie in den USA ein hohes militärisches Amt zu haben.
Wundert es da noch irgend jemanden das die Amerikaner derart verhasst sind und das der Wiederstand nicht abnimmt bei ihrem Herrenmenschen-Untermenschen Weltbild?, mich wundert es das der Wiederstand nach wie vor noch so schwach ist trotz Besetzung, 100.000 getöteten Zivilisten und hunderttausenden Verwundeten, zahlreichen Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverstößen, Abu Graib u.v.m. denn ob sie immer noch so viel Spaß am töten hätten wenn noch wesentlich mehr als heute von ihnen im Sarg oder als Krüppel zurückkommen?.:misstrauisch:
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#41
US-Soldaten misshandelten in Guantanamo kuwaitische Gefangene
Mehrere kuwaitische Häftlinge des US-Gefangenenlagers Guantánamo sind offenbar gefoltert und so zu falschen Geständnissen gezwungen worden. Das sagte ihr Anwalt, Thomas Wilner, am Montag (Ortszeit) in Washington.

Laut Wilner wurden die Kuwaiter durch Schläge mit Ketten und Elektroschocks dazu gebracht, falsche Aussagen zu machen. Einige der Männer hätten sich demnach in falschen Geständnissen dazu bekannt, den afghanischen Taliban oder dem Terrornetzwerk Al Qaeda anzugehören. "Die US-Soldaten haben ständig gefragt: 'Bist Du ein Taliban oder von al Qaeda?'", zitierte Wilner einen seiner Mandanten.

http://www.n24.de/politik/ausland/index ... 0513000002

Wie kann ein solcher Folterstaat anderen Länder, die Menschenrechte und Demokratie vorschreiben ? Achse des Bösen, dass ich nicht lache ! Fragt sich nur wer der Böse ist ? :wall:
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#42
:hand: von http://derstandard.at/
Zitat:Kahlschlag für Bildung und Umwelt
Sparen im Inland, mehr Geld für Militär

Washington - US-Präsident George W. Bush will die staatlichen Bildungs-, Gesundheits- und Umweltprogramme im kommenden Haushaltsjahr drastisch kürzen, zugleich aber mehr Geld für Verteidigung und internationale Hilfe ausgeben. Das sieht nach Medienberichten der Haushaltsentwurf für das im Oktober beginnende Fiskaljahr 2006 vor, den Bush am Montag dem Kongress vorlegte. Wie die Washington Post berichtete, hat der Entwurf einen Gesamtumfang von 2,5 Billionen Dollar (rund 1,9 Bio. Euro). Die künftigen Ausgaben für Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Das Budget des Pentagon soll um 19 Mrd. auf 419,3 Mrd. Dollar erhöht werden. 3,2 Mrd. Dollar sind für den weltweiten Kampf gegen Aids, weitere drei Mrd. Dollar für den US-Entwicklungsplan für die Dritte Welt eingeplant. Die Ausgaben für die internationale Entwicklungshilfe sollen um 17 Prozent steigen.

Festschreibung
Der Entwurf sieht ferner die Festschreibung der von Bush eingeführten Steuersenkungen von 1,9 Billionen Dollar vor. Auch an dem Ziel einer Halbierung des Defizits bis 2009 will Bush festhalten: 150 staatliche Förderprogramme sollen 2006 eingestellt oder gekürzt werden.

Auch die bisher als unantastbar geltenden Subventionen für die einheimische Landwirtschaft bleiben nicht verschont, berichtet die New York Times. Die Zuschüsse sollen 2006 um 587 Mio. Dollar, in den kommenden zehn Jahren um 5,7 Mrd. Dollar gesenkt werden. Die auf Agrarexporte angewiesenen Länder der Dritten Welt hatten bisher vergeblich gegen die US-Agrarhilfen protestiert.

Initiativen
Von den Sparplänen sind nicht nur die Landwirte, sondern auch zahlreiche Initiativen im Umwelt-, Gesundheits-und Bildungsbereich betroffen. Dem 32 Mrd. Dollar schweren Lebensmittelprogramm für arme Familien soll eine Milliarde gestrichen werden. Auch die Züge der Eisenbahnlinie Amtrak sollen künftig ohne Subventionen rollen.

Vor allem die Kürzungen im Inlandsbereich dürften bei Lobbyisten für Unmut sorgen. Einflussreiche Parteikollegen wie Senator John McCain bekundeten jedoch schon Unterstützung. "Ich hoffe, der Kongress hat den Mut, den Entwurf zu unterstützen", sagte McCain. Vizepräsident Dick Cheney bezeichnete den Budgetentwurf als "fair" und "vernünftig".
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#43
Zitat:Vizepräsident Dick Cheney bezeichnete den Budgetentwurf als "fair" und "vernünftig".
:laugh:
Ich finde es auch höhst vernünftig und fair wenn man den ohnehin schon jenseits von gut und böse liegenden Rüstungsetat nochmal ordentlich hochschraubt auf die ungaubliche Summe von 419 Milliarden, das noch ohne Folgekosten im Irak und Afghanistan und im gleichen Atemzug Umwelt,-Bildungs- und Sozialprogramme drastisch kürzt und das obwohl es für das Land keinerlei Bedrohung gibt und die Armut weiter anwächst sowie die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinandergeht:wall::pillepalle:

Der dicke Dick kann ja auch leicht so einen Blödsinn verlautbaren lassen, da Haliburton ebenso "dick" im Geschäft ist und solange G.W.Bush weiterhin die jetzige Linie fährt werden die Kassen weiterhin bei seinen Getreuen in Politik, Wirtschaft und Militär stärker klingeln als jemals zuvor und die Konten derer werden noch " dicker" und der dicke Dick wohl ebenso. Wenn der dicke Dick auch nur annähernd Anstand, Gewissen und Charakter hätte, ohnehin sehr seltene Tugenden bei den Neocons, anstatt wie in diesen Kreisen üblich vollkommen der Geld- und Machtgier zu verfallen, würde er nicht so eine gequirlte Schei** von sich lassen, als Hohn und Spott gegenüber den Armen und Schwachen, denn der Budgetentwurf ist weder fair und noch viel weniger vernünftig, ausser für Nutzniesser und Parasiten der Bushregierung wie Dick und Co., während erneut die Ärmsten und Schwächsten noch stärker darunter leiden müssen und zu den 40 Millionen Amerikanern die heute schon an und unter der Armutsgrenze leben, bald noch einige Millionen dazukommen werden und das bei einem Rüstungsetat der fast das Doppelte des deutschen Bundeshaushalts entspricht, eine kranke Welt in der wir leben mit zunehmend mehr "kranken" Menschen:pillepalle::misstrauisch:
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#44
Naja 419 Mrd. US$ sind eigentlichg ganz normal bei einem BIP von sage und schreibe 10.9 Billionen US$ da könnten sie locker noch 100 Mrd.US$ draufpacken.Wink
Also seht das nicht so eng mit dem Militäretat.Außerdem ist der Irak und Afghanistan zukunkftsträchtige Investitionen die sich lohnen können Amerika bleibt uneingeschränkt die Nummer eins und das werden sie auch auskosten.
Smile
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#45
Der starke Mann im Hintergrund.

Zitat:Bush gibt Rove noch mehr Macht

Der politische Chefstratege Karl Rove ist am Dienstag zum stellvertretenden Stabschef im Weißen Haus ernannt worden. Damit gibt US-Präsident George W. Bush dem 54-Jährigen noch mehr Macht.



HB WASHINGTON. Rove gilt als der strategische Kopf der erfolgreichen Kampagne für Bush im Präsidentschafts-Wahlkampf vor drei Monaten. Er ist ein enger Freund der Bush-Familie und gilt als wichtigster Ratgeber des Präsidenten. Bush würdigte Rove als Mann, dessen "harte Arbeit und Hingabe von unschätzbarem Wert gewesen sind".

In seiner neuen Position ist Rove für die Koordinierung der Politik verschiedener Ressorts von der Wirtschaft bis zum Heimatschutz zuständig. Zusätzlich soll er seine Funktion als Spitzenberater für politische Strategien des Weißen Hauses behalten. Im jüngsten Bush-Wahlkampf gelang es ihm vor allem, die republikanische Basis und die religiöse Rechte zu mobilisieren.

Die oppositionellen Demokraten kritisierten die Ernennung Roves, weil er ihrer Ansicht nach zu wenig Sachverstand mitbringt. Die Demokraten sehen in Rove einen Ideologen, der auch vor Verleumdungen zum Erreichen seiner Ziele nicht zurückschrecke. Rove war für alle Bush-Wahlkämpfe für den Gouverneursposten in Texas und das Präsidentenamt in Washington verantwortlich.
Zitat:Rove will Herrschaft sichern

Um ein Haar wäre nicht US-Präsident George W. Bush der "Mann des Jahres 2004" geworden, sondern Karl Rove, die Graue Eminenz im Weißen Haus.



HB WASHINGTON. Zwar kennen nicht viele Amerikaner das wenig markante, rundlich-freundliche Gesicht des Bush-Chefberaters - aber die Verantwortlichen der Zeitschrift "Time" schwankten lange, ob sie den Politiker im Rampenlicht oder den Strippenzieher im Hintergrund küren sollten.

Rove wird die Entscheidung vermutlich egal gewesen sein. Nicht die Bühne scheint ihm wichtig, sondern die Macht und sein Platz in den Geschichtsbüchern. Die Ernennung zum stellvertretenden Stabschef im Weißen Haus sagt nur wenig über den wahren Einfluss dieses 54 Jahre alten politischen Haudegens aus. Denn Rove gilt als der "mächtigste Berater im Weißen Haus der modernen US-Geschichte", so Ex-Bush- Berater John Dilulio laut der "USA Today". Der frühere Sprecher von Ex-Präsident Bill Clinton meinte, man solle ihn bloß nur mit Positivem über Rove zitieren, denn "er ist immerhin der mächtigste Mann in Washington."

Sicher ist Rove, der die Universität ohne Abschluss verließ, der erfolgreichste Wahlkampfmanager der US-Geschichte. Der "klügste Wahlkampf-Guru einer Generation", so die "New York Times", hat 35 seiner 42 Wahlkämpfe - auf allen Ebenen des Staates - gewonnen. Ein einmaliger Rekord, schrieb der "New Yorker" über den Meister aller "Spin-Doktoren", den berühmt-berüchtigten Parteistrategen und Beherrschern aller Wahltricks und Finten. "Ein ideologischer Stratege, der oft genug die Wahrheit verdreht hat", wetterte der Vorsitzende der Demokraten, Terry McAuliffe. Von den administrativen Aufgaben im Weißen Haus habe Rove keinen blassen Schimmer.

Unter Republikanern gilt Rove schon seit langem als "strategisches Genie". Roves Ruf ist so legendär, dass der Publizist Wayne Slater ein erfolgreiches Buch mit dem Titel "Bushs Gehirn" schrieb - und dann noch einen abendfüllenden Film über Rove drehte, der landesweit in den Kinos lief. "Bush ist ein Instinktpolitiker, Rove steht für Inspiration und Strategie", so Slater.

Als Meisterleistung von Rove gilt der Wahlsieg vor drei Monaten. Bush schien erheblich angeschlagen: die Wirren des Irakkriegs, der Skandal in Abu Ghoreib, hohe Gesundheitskosten, weniger Arbeitsplätze und explodierende Staatsdefizite hatten auch das konservative Amerika irritiert. Rove initiierte erfolgreich eine fragwürdige Negativkampagne gegen den demokratischen Kandidaten John Kerry, der als unehrlich, charakterschwach und wankelmütig hingestellt wurde.

Vor allem aber gelang es Rove, das konservative und christliche Lager zu mobilisieren. Er gewann den Wahlanalysen zufolge in erster Linie nicht mit dem Medienwahlkampf, sondern mit einem personell sehr aufwändigen, intensiven Einsatz an der Basis draußen im Land. Rove überzeugte mit einer Wertediskussion, bei der er es vor allem um Abtreibung, Homo-Ehe und Stammzellforschung ging. Werte spielen nun auch in der außenpolitischen "Vision" des Präsidenten über eine demokratisierte Welt eine zentrale Rolle.

Rove denkt aber schon weit über die Präsidentschaft von Bush hinaus. Vor allem mit der Besetzung der "klassischen" Themen der Demokraten - wie beispielsweise eine Sozialversicherungsreform und Minderheitenpolitik - will Rove auch nach 2008 eine republikanische Herrschaft sichern.
Nochwas:
Zitat:Bush will Fluthilfe erhöhen

US-Präsident George W. Bush will die Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien fast verdreifachen. Er werde im Kongress 950 Mill. Dollar (rund 740 Mill. Euro) beantragen, teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit.



HB WASHINGTON. Bislang lagen die amerikanischen Hilfszusagen bei 350 Mill. Dollar. Die privaten US-Spenden werden auf mehr als 700 Mill. Dollar geschätzt.

Rund ein Drittel der Summe, 348 Mill. Dollar, soll die bisherigen Ausgaben des Verteidigungsministeriums und der Entwicklungshilfeagentur (USAID) abdecken. Die US-Marine hatte unmittelbar nach der Flutwelle am 26. Dezember Kriegsschiffe, die in der Region waren, zum Hilfseinsatz herangezogen. Zeitweise halfen fast 16 000 US-Soldaten bei der Verteilung von Hilfsgütern.

Ein Drittel, 339 Mill. Dollar, ist für Infrastrukturprojekte gedacht, darunter den Bau von Straßen, Schulen und Kanalisation. Der Rest des Geldes ist für Lebensmittel- und psychologische Hilfe für die Opfer gedacht, für die Entwicklung von Frühwarnsystemen und für technische Programme, die den Ländern helfen sollen, Wiederaufbauprojekte effizient zu gestalten und zu überwachen. Die Bundesregierung hatte 500 Mill. Euro an Hilfsleistungen zugesagt.



Quelle: Handelsblatt.com
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