Dänische Streitkräfte
#1
Was haltet ihr von dem Konzept des "flexible support ships" ?

http://www.sok.dk/enheder/2004_06_04/01_1.jpg

http://www.smk.svn.dk/projekter/beskriv ... age013.jpg

Stanflex 3500 type flexible support ships

Displacement: 6300 tons full load
Dimensions: 137 x 19,5 x 6,3 meters (436 x 62 x 20 feet)
Propulsion: 2 diesels, 2 shafts, 25000 bhp, 24 knots
Crew: ca. 100 + aircrew (accommodation for 170)
Aviation: aft helicopter deck and hangar; 2 EH-101
Radar: SMART-S Mk2, 3D volume search radar .
Sonar: bow mounted sonar, VDS or active towed array sonar at a later stage
Fire Control:
EW:
Armament: 1 5"/62cal DP, 2 35mm CIWS, 12.7mm MG, ASW torpedoes, VLS ESSM, Stinger SAM, Harpoon Block II SSM, torpedo decoy launchers?

Concept/Program: Frigate design with an internal multipurpose deck and a stern vehicle ramp. The ships can serve as command platforms for a staff of 75 persons (naval or joint staff), transport ships for 200 troops plus 55 vehicles including up to 7 MBTs, minelayers with a capacity of 300 mines or as hospital ships.
The ships will carry two LCP.


Quelle :
http://www.navalteam.dk/supportship.htm
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#2
Die "Flexible Support Ships" halte ich für ein modulares Konzept das eine Flexible Einsatzmöglichkeiten bietet. Das Schiff kann bis 2 Landungsboote mitführen, 2 FIC(Fast intervetion Craft) wie z.B die Dvora-Klasse und kann als Hospital auf See dienen. Ich halte das Schiff aufgrund seiner Transportkapazitäten, für sehr geignet bei der Unterstützung von Krisenintervention u.a internationalen Einsaätzen und der Bekämpfung des Internationalen Terrorismus auf See wie z.B am Horn von Afrika.

Weierhin ist auch festzustellen das das FSS-Konzept auch gute Sebstschutzkapazitäten gegen Bedrohungen aus der Luft, See und Untersee her beiinhaltet. zu den Selstschutzkapazitäten zählen auch die 2 ASW-Helikopter die die Schiffe mitführen können.

Das Stealth-Design dieser Schiffe bietet einen guten Schutz vor Entdeckung durch Radar, was von grosser Bedeutung ist in schwer Verteidigten Gebieten nahe einer Küste.
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#3
zwei richtig gute Mehrzweck-Schiffe die die Dänen da bekommen, könnte
unserer Marine nicht schaden. Zudem sind die Schiffe in Sachen Bewaffnung
auch besser ausgestattet gegenüber der Niel Juel- und Thetis-Klasse. Da seh
ich schon irgendwie ein neues Exportstück aus Dänemark kommen, mal sehgen
was sich draus entwickelt...
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#4
sicher ist das schiff kein schlechter entwurf gerade für dänemark.
dennoch sind eigentlich alle fähigkeiten ehr rudimentärer natur. die luftabwehrfähigkeiten bestehen im wesentlichen aus 3x6 essm, die landungsboote werden wohl per kran ausgebracht (-> also müssen sie klein sein), die transportkapazitäten sind auch nicht überwältigend, niedrige höchstgeschwindigkeit, ... letzendlich der versuch einer eierlegenden wollmilchsau.
für low intensity conflicts und peacekeeping operationen sicher eine bereicherung und wahrscheinlich auch ein absoluter preisschlager aber man darf nicht erwarten das man eine fregatte und ein landungsschiff in eine entwurf integrieren kann ohne abstriche machen zu müssen.
möglicherweise ist es aber genau das was man in der heutigen zeit braucht, für staaten mit einer kleinen marine sicherlich eine nette option mit der man vielerlei einsatzfähigkeiten zumindest in begrenztem umfang abdecken kann, für dänemark werden sie jedenfalls eine bereicherung sein.

@skywalker: das schiff ist zwar signaturreduizert aber sicherlich nicht stealth.
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#5
@Spooky

Ich meinte ja das Schiff ist Signaturreduziert.
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#6
@spooky

ich würde das Schiff in erster Linie auch nicht als Fregatte sondern als Mehr-
zweckschiff sehen. Klassifiziert ist es ja, wenn man dem Foto trauen darf,
als ein Landungsfahrzeug. Gut, in Punkto Schnelligkeit könnte man das Konzept
noch etwas weiter arbeiten, aber sonst...

Ich finde es vor allem für Übersetzmanöver von leichter Heeres- oder
Marineinfanterie gut. Es können wohl keine großen bzw. schweren Panzer
wie Leo 2 mitgenommen werde aber für Unimog, Geländewagen und sonstige
Ausstattung reicht es, sowie die zwei Bordhubschrauber.

Und zur Bewaffung; das Schiff ist eben zur Selbstverteidigung ausgelegt,
es würde meiner Ansicht nach auch nicht passen, wenn man da noch mehr
waffen "reinstopfen" würde. Die Dänen sollten jedoch immer Begleitschiff
mitführen, dass stärken bewaffnet ist, falls man das Schiff in ein Krisen-
gebiet ein potentielles hohes Risiko herrscht.
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#7
@Polybos: Das Schiff ist auch für den Transport von MBT ausgelegt, Leos wären damit kein Problem. Natürlich dürfte die Zahl sehr begrenzt sein.

Insgesamt denke ich, ist es für ein so kleines Land wie DK ein sehr brauchbares Konzept, um sich in die Lage zu versetzen, eine globale Verlegbarkeit von Kontingenten zu gewährleisten. Natürlich sind die zu transportierenden Truppen in ihrer Quantität stark beschränkt, aber wir sprechen hier ja auch von DK, die wohl kaum mal bei internationalen Einsätzen mit mehreren tausend Soldaten präsent sein werden (wollen).
Der potentielle Selbstschutz ist sehr gut, aber da es sich um ein modulares Containerkonzept handelt, wird IMO kaum mal die volle Kapazität ausgenutzt, dürfte auch eine Kostenfrage sein.

Die derzeit geplanten bzw. gebauten Einheiten sind reine Mehrzweckschiffe, die Ableitung als Fregatte verzichtet auf die Transportkapazität, bekommt dafür mehr Waffencontainer und einen stärkeren Antrieb. Dies sind dann aber extra Neubauten, wir sprechen also nicht von einem Schiffstyp, der "alles" kann, sondern eher von einer Schiffsfamilie.
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#8
ich bezeichne das schiff auch nicht als fregatte, denn es ist ein mehrzweckschiff. dennoch ist es letztendlich eine mischung aus einer fregatte und einem landungsboot. die asw fähigkeiten sind doch zb ein typisches merkmal einer fregatte. und genau darauf zielt meine kritik ab. man versucht es mit einem allzweckschiff das letztendlich keine fähigkeit wirklich ausgeprägt beherscht. da das schiff imho auch keine fahrzeuge oder anderes größere gerät ohne hafen anlanden kann ist es imho auch kein echtes landungsschiff (ehr ein transporter). und selbst die transportkapazität ist mit max. 250 lan metern recht klein.
die frage ist halt wie nützlich ein solches schiff für wen ist. für dänemark ist es zweifelsohne nützlich (dänemark hat eigentlich auch nichtmal kampfstärkere schiffe als diese) für staaten mit einer größeren marine würden sich wohl ehr mehrere schiffe lohnen (sprich fregatten, roro transporter und landungsschiffe).
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#9
Wie gesagt, für Dänemarks recht gute Kampfschwimmer wäre es eine sehr
gute Plattform. Ob Dänemark Marineinfanterie hat und wie gut das Heer ist,
weiß ich gerade nicht, beschäftige mich nicht sehr viel mit Dänemark, aber es
gibt Dänemark einen extrem großen Spielraum.

Hatte Dänemark eigentlich davor richtige amphibische Kräfte? Naja...für die
Minenkomponete ist es auch sehr praktisch, da es wahrscheinlich Minen
legen kann, sie transportieren, und mit geeigneter Ausrüstung von
Hubschraubern auch räumen.

Weiß jemand eigentlich wie viele Schiffe Dänemark aus dieser Schiffsfamilie
plant? Ich meine zwei, die stärkere Waffenkomponente haben und zwei die
mehr auf das Transport- und Landungssystem abzielen, aber das kann sich ja
alles wieder geändert haben...
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#10
Zitat:Wie gesagt, für Dänemarks recht gute Kampfschwimmer wäre es eine sehr
gute Plattform.
Die dänischen Kampfschwimmer sind sehr gut ausgebildet und sehr fähig.
Guckste hier. Wink
http://www.globaldefence.net/index.htm? ... froman.htm (ich kenn den Autor Rolleyes)


Zitat:Ob Dänemark Marineinfanterie hat und wie gut das Heer ist,
weiß ich gerade nicht, beschäftige mich nicht sehr viel mit Dänemark, aber es
gibt Dänemark einen extrem großen Spielraum
Dänemark besitzt keien Marineinfanterie,allerdings würde ich das Heer als gut einschätzen.

Zitat:Hatte Dänemark eigentlich davor richtige amphibische Kräfte? Naja...für die
Minenkomponete ist es auch sehr praktisch, da es wahrscheinlich Minen
legen kann, sie transportieren, und mit geeigneter Ausrüstung von
Hubschraubern auch räumen.
Meines Wissens nicht.Eher im Rahmen mit den Nachabrn und Partnern.

Zitat:Weiß jemand eigentlich wie viele Schiffe Dänemark aus dieser Schiffsfamilie
plant? Ich meine zwei, die stärkere Waffenkomponente haben und zwei die
mehr auf das Transport- und Landungssystem abzielen, aber das kann sich ja
alles wieder geändert haben...
Also ich weiß von 2 dieser Klasse.Eins mehr Transport und das andere eher für den Kampfeinsatz mit geringerem Gewicht.Zu den Hauaptaufgaben dieses 2.Schiffes soll unter anderem die von dir genante option Minenlegen gehören.
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#11
Zitat:Polybos postete
zwei richtig gute Mehrzweck-Schiffe die die Dänen da bekommen, könnte
unserer Marine nicht schaden. Zudem sind die Schiffe in Sachen Bewaffnung
auch besser ausgestattet gegenüber der Niel Juel- und Thetis-Klasse. Da seh
ich schon irgendwie ein neues Exportstück aus Dänemark kommen, mal sehgen
was sich draus entwickelt...
Wenn die Deutsche Marine sich nicht wieder eine eierlegende Wollmilchsau wünschen würde, wäre dies ein guter Anfang für eine JOINT-Plattform. Durch die modulare Bauweise wäre auch die einrüstung von Heeres FM-Mitteln und folgend die seegestütze Führung von Heereseinsätzen denkbar (das können unsere sogenannten Führungsfregatten beim besten Willen nicht).
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#12
Zitat:Django postete
Zitat:Polybos postete
zwei richtig gute Mehrzweck-Schiffe die die Dänen da bekommen, könnte
unserer Marine nicht schaden. Zudem sind die Schiffe in Sachen Bewaffnung
auch besser ausgestattet gegenüber der Niel Juel- und Thetis-Klasse. Da seh
ich schon irgendwie ein neues Exportstück aus Dänemark kommen, mal sehgen
was sich draus entwickelt...
Wenn die Deutsche Marine sich nicht wieder eine eierlegende Wollmilchsau wünschen würde, wäre dies ein guter Anfang für eine JOINT-Plattform. Durch die modulare Bauweise wäre auch die einrüstung von Heeres FM-Mitteln und folgend die seegestütze Führung von Heereseinsätzen denkbar (das können unsere sogenannten Führungsfregatten beim besten Willen nicht).
Wo hat denn die deutsche Marine jemals eine "eierlegende Wollmilchsau bekommen" ?
Ich halte das Konept zwar für sehr gut um kleine marinen auszurüsten, denke aber daß für die deutsche Marine ein echtes LPD Konzept wie z.D. die Rotterdam der Holländer besser geeignet wäre.
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#13
eierlegende Wollmichsau? hab ich das nicht gerade letztens in Verbindung mit
den Fallschirmjägern gehört....egal....

Ich persöhnlich finde die Rotterdam-Klasse nicht so doll, obwohl sie der Zeit
wohl zu den besten LPDs gehört.
Bei Deutschland kommt es ganz drauf auf. Ich halte kleine schnellere und
stärker bewaffnete Einheiten, wie das Konzept der Dänen, für effektiver, als
dass man ein riesiges Dock-Schiff hat, das wohl massive Truppen und andere
Güter laden kann, aber im Ernstfall größere Begleitverbände benötigt, als
kleinere.
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#14
Ich denke bei "gewünscht" an das alte Konzept der sogenannten "Naumann-Arche", bei der soviele Fähigkeiten in dem Projekt gebündelt wurden, bis es unbezahlbar wurde (bekommen tut man sowieso nur Kompromisslösungen).

Ich halte das dänische Konzept für gut, um (im bezahlbaren Rahmen) erste Fähigkeiten in einem dringend benötigten Bereich zu erhalten. Die Rotterdam verfügt zwar über erweiterte Möglichkeiten im amphibischen Bereich, dafür sind ihre Möglichkeiten zur Einrüstung von Führungsmitteln deutlich limitiert und gerade das ist die primäre Fähigkeit, die bei amphibischen Operationen benötigt wird, und zwar unabhängig von Umfang und Anzahl der amphibischen Kräfte. Vom gemeinsamen Einsatz von Heerestruppenteilen mittels Marineplattformen sind wir noch weit, weit entfernt, daher ist die dänische Lösung auch von ihrer Kapazität her durchaus geeignet.
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#15
genau meine Meinung.

Zusätzlich würde Deutschland dann ein Schiff bekommen, dass auch bei
Hochsee Minen legen könnte (Ich glaube nicht, dass unsere wohl weltweit
sehr geschätzten Minenboote ohne Tender weite Strecken in die offene
See machen können.).

Das Schiff soll ja Landungsboote mitführen, ist über die Daten dieser schon
etwas bekannt?
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