Deutschland
#16
@Cluster
Was willst du denn machen? Staatliche Programme um den Konsum anzukurbeln haben noch nie funktioniert, siehe Japan.
Arbeitslose sind auch bisher wohl nicht so die konsumstarke Gruppe. Ändert wohl nix daran, daß die Inlandsnachfrage schwach bleibt und nicht von der Kauflust von Arbeitslosen abhängig ist.
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#17
Nein aber nen staatliches Programm zur Schaffung von Arbeit. Denn die Wirtschaft wird keine schaffen.
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#18
Das Problem ist nicht die Wiedervereinigung,
das Problem war der von der Kohl-Regierung aus politischen Gründen durchgezogene Wechselkurs 1 : 1, weshalb (was in der Euphorie unterging) seinerzeit sogar der Bundesbankpräsident zurückgetreten ist.

Warum?
Die Ost-Industrie war wirtschaftlich völlig auf den seinerzeitigen Ostblock ausgerichtet; der gesamte Absatzmarkt waren die RGW-Länder
http://www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilte ... eBody.html

Wer aber kauft einen Wartburg oder Trabi (um ein Beispiel zu nennen) beim Wechselkurs 1:1 plözlich zum Ost-Neupreis in Westmark ?
Niemand - da nimmt der Käufer eher einen gebrauchten West-Schlitten und schon ist mit einem Schlag der gesamte Industrieabsatz der ehem. DDR zusammengebrochen.
Die Bundesbank hatte dagegen (soweit ich mich erinnere) gestaffelte Wechselkurse (ähnlich der Einführung der D-Mark anstatt der R-Mark) vorgeschlagen.

Die Ansiedlung von neuen Industrien (mit staatlicher Förderung) hat dagegen keinen Ausgleich gebracht. Heutige - moderne - Fabriken haben im Verhältnis zu älteren Produktionsanlagen kaum Arbeitsplätze (wieder am Vergleich der Autoindustrie: früher schufteten hunderte am Band, heute gibts ein paar Ingenieure zur Programmierung und Überwachung der Schweiss-Roboter).
Die staatliche Förderung zur Ansiedlung neuer, modernster Industrien hat also kaum Arbeitsplätze geschaffen sondern - über die Verlagerung älterer Betriebe in den Osten - eher dazu beigetragen, auch im Westen weitere Arbeitsplätze in alten Produktionsanlagen zu vernichten.

Ich sags ungern, aber seinerzeit hat lediglich Lafontaine als "Kanzlerkandidat" ehrlich (und unpopular) gesagt, dass die Wiedervereinigung zu diesem Preis sehr sehr teuer wird, was sich damals in einem vernichtenden Wahlsieg des Vereinigungskanzlers ausgewirkt hat.

Dazu kommt eine weltwirtschaftliche Konjunkturdelle - die nicht nur Deutschland und die EU, sondern auch andere Wirtschaftsräume (ASEAN, Japan ....) ziemlich gebeutelt hat, vielfach sogar mehr als uns Deutsche.

Nun ist dieser interne Volkswirtschaftliche Fehler nicht mehr zu ändern. Da müssen wir alle durch, und die SPIEGEL-Titelgeschichte scheint volkswirtschaftlich zwar den richtigen Ansatz zu haben
http://www.merkur-online.de/nachrichten ... a56f73f7a5
- allerdings weist auch der SPIEGEL darauf hin, dass dieses Konzept nicht umsetzbar ist. Dazu äussern sich ebensoi auch konservative Blätter (vgl.
http://www.merkur-online.de/nachrichten ... a56f73f7a5 )

Allerdings könnten wir vielleicht das Ende der Binnenmarkt - Talsohle erreicht haben:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publ ... -01-2.html für den Euromarkt
und
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publ ... -01-3.html sowie
http://www.diw.de/programme/jsp/presse.jsp?pcode=284 für Deutschland selbst

Zitat:Die jüngsten Daten der Auftragseingänge zeigen allerdings Impulse von der Binnenwirtschaft, insbesondere im Investitionsgüterbereich scheint sich allmählich eine spürbare Aufwärtstendenz herauszubilden. Im Handel deutet sich eine Stabilisierung an. Auch im Dienstleistungsbereich dürfte die Wertschöpfung nunmehr leicht aufwärts tendieren.
vgl. zum Staatshaushalt auch http://www.merkur-online.de/nachrichten ... a56f73f7a5
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#19
Erich :daumen:
@Cluster
Staatliches Programm zur Beschaffung von Arbeit? Noch mehr ABM Maßnahmen sind wohl kaum die richtige Lösung, die gibt es im Osten jetzt schon zuviel. Dauerhafte Arbeitsplätze werden dadurch nicht geschaffen, es wird lediglich Geld für Pseudo Beschäftigung rausgeworfen.
Der Staatsanteil am BIP ist jetzt schon verdammt hoch. Ich wüsste auch keinen Bereich in dem der Staat sinnvoll Arbeit schaffen kann und soll.
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#20
Damit ist nicht ABM im herkömmlichen Sinne gemeint. Sondern der Aufbau von Staatsbetrieben, die wenn sie sich selbst tragen, in die Unabhängigkeit entlassen werden. Es geht hier also nicht um Laub zusammenfegen und was ABM-Kräfte sonst noch so machen sondern um eine gezielte Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen durch den Staat.
Oder falls das sind angesagt ist, kann man auch die Handwerksbetriebe und anderen Kleinunternehmen entsprechend mit Kapital versorgen um ihnen beim Aufbau/Ausbau der Firmen und der Schaffung einer Kapitaldecke zu unterstützen.
Was die deutschen Regierungen noch nicht bemerkt haben (oder nicht öffentlich aussprechen wollen) ist, daß mit steigender Automatisierung und Computerisierung weniger Arbeiter notwendig sind. Wird also der Arbeitsmarkt den "Gesetzen" des Marktes überlassen, so werden sie im Osten nie einen Aufschwung zu Stande bringen und auch im Westen wird auf längere Sicht Massenarbeitslosigkeit auftreten. Die Regierungen sind konzeptlos und machtlos gegenüber den globalisierten Großkonzernen. Von daher ist eine weitere Förderung von Großkonzernen durch den Staat wiedersinnig.
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#21
Zitat:Cluster postete
Sondern der Aufbau von Staatsbetrieben, die wenn sie sich selbst tragen, in die Unabhängigkeit entlassen werden.
Werden sich wohl kaum selber tragen ausser es werden Monopolbetriebe wie Telekom udn die Post. Staatsunternehmen die den Gesetzen den Markt unterliegen werden sich kaum behaupten koennen ausser der Staat schiesst immerwieder Geld nach und nimmt es in Kauf das private Unternehmen die nicht am finanziellen Tropf des Staates haegen vollends den Bachruntergehn bzw abwandern.
Und ob sowas mit EU-Wettbewerbsrichtlinien machbar ist ist fraglich - wie Bastian richtig bemerkt hat ist die involvierung des States in die Wirtschaft in Deutschland enorm - wir haben einen Staatsanteil von um die 50%

Zitat:Es geht hier also nicht um Laub zusammenfegen und was ABM-Kräfte sonst noch so machen sondern um eine gezielte Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen durch den Staat.
Beispiel parat wo sowas funktioniert??


Oder falls das sind angesagt ist, kann man auch die Handwerksbetriebe und anderen Kleinunternehmen entsprechend mit Kapital versorgen um ihnen beim Aufbau/Ausbau der Firmen und der Schaffung einer Kapitaldecke zu unterstützen.[/quote]Halbwegs machbar - nur Handwerksbetriebe haengen vom Binnenmarkt meistens ab - wenn die Lage hier schlecht ist dann wird niemand gleich nen handwerker holen sondern kleine Reperaturen selber erldigen, in Form von "Nachbarschaftshilfe" solche Dienstleistungen empfangen oder Reparaturen einfach nach hinten stellen/nicht durchfuehren lassen.

Zitat:Was die deutschen Regierungen noch nicht bemerkt haben (oder nicht öffentlich aussprechen wollen) ist, daß mit steigender Automatisierung und Computerisierung weniger Arbeiter notwendig sind.
Und weigert man sich solche Automatisierungen durchzufuehren ist Deutschlands Wirtschaft nicht mehr Wettbewerbsfaehig.
Deutschland lebt vom Export - wenn man es nicht schafft zu rationalisieren/billig zu werden dann kaufen sich die anderen ihre Waren woanders her.

Zitat:Von daher ist eine weitere Förderung von Großkonzernen durch den Staat wiedersinnig.
Wiedersinnig sind solche Aktionen wenn der Staat praktisch die Schaffung von Arbeitsplaetzen im Ausland sponsort. :bonk:
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#22
Zitat:Beispiel parat wo sowas funktioniert??
Nein aber ich sehe es als ein Aufgabe des Staates an, dafür zu sorgen.

Zitat:Und weigert man sich solche Automatisierungen durchzufuehren ist Deutschlands Wirtschaft nicht mehr Wettbewerbsfaehig.
Deutschland lebt vom Export - wenn man es nicht schafft zu rationalisieren/billig zu werden dann kaufen sich die anderen ihre Waren woanders her.
Es geht hier nicht um eine Verweigerung der Automatisierung. Es sollte anerkannt werden, daß Automatisierung Arbeitskräfte freistellt. Bis jetzt wurde keine Lösung gefunden, womit dies Arbeitslosen beschäftigt werden sollen um ihren Unterhalt zu bestreiten. Das ist eine weitere Aufgabe der Regierung an der aber schon viele Regierungen vor ihr auch gescheitert sind.
Eine zeitlang wurde die Dienstleistungsgesellschaft von der Politik hochgehalten, allerdings war von Anfang an klar, daß diese die Unmengen nicht aufnehmen kann ... da zitiere ich dich mal Merowig:
Zitat:wenn die Lage hier schlecht ist dann wird niemand gleich nen handwerker holen sondern kleine Reperaturen selber erldigen, in Form von "Nachbarschaftshilfe" solche Dienstleistungen empfangen oder Reparaturen einfach nach hinten stellen/nicht durchfuehren lassen
-> die Grenzen der Dienstleistungsgesellschaft sind scharf umrissen.

Die Regierungen der letzten Dekade haben sich durch bemerkenswerte Einfallslosigkeit ausgezeichnet, wenn es darum ging dieses Problem zu lösen.

Ansätze wie längere Arbeitszeiten bringen keine neuen Arbeitsplätze. Allerdings bezweifel ich auch, daß kürzere Arbeitszeiten neue Arbeitsplätze schaffen.
Niedriglohngebiete werden das Problem auch nicht lösen, da dann die zu erbringende Abgabenlast für diese Gebiete ebenfalls gesenkt werden müßte, um den Menschen ein Überleben zu ermöglichen.
Bis jetzt hat keine Partei ein schlüssiges Konzept für die gewandelten Bedingungen entwickelt.
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#23
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 24,00.html

Zitat:ABBAU WEST

Verblühende Landschaften

Von Alexander Bürgin

Graue Städte, marode Infrastruktur, hohe Arbeitslosigkeit - das nördliche Ruhrgebiet ist in der Krise. Dort wächst die Wut über die Subventionierung des Aufbau Ost. Manche siechen Regionen im Westen fühlen sich inzwischen allein gelassen - auch vom Kanzler, der gerade durch den Osten tourt.
....
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#24
Rentendebatte: Schily will bescheidene Alte

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F2,00.html

Zitat:In der Diskussion um die Zukunft der Altersversorgung hat sich Bundesinnenminister Otto Schily dafür ausgesprochen, das tatsächliche Renteneintrittsalter zu erhöhen. Die gesamte Kalkulation stimme nicht mehr, weil 90 Prozent der Beschäftigten früher als mit 65 Jahren in Rente gingen, sagte Schily in der ARD-Talkshow "Sabine Christiansen". Er plädierte dafür, die Lebensarbeitszeit flexibler zu gestalten. (...)
Wieder mal so ein Geniestreich. Woran liegt es denn, daß die meisten vor 65 in Rente gehen? Das liegt doch nicht daran, daß sie das unbedingt wollen sondern meistens kaum eine andere Möglichkeit besteht. Welcher Arbeitnehmer über 50 findet heute noch einen Arbeitsplatz? Die Antwort ist ziemlich einfach: kaum einer. Denn die Wirtschaft entledigt sich der Arbeitnehmer über 50. Wer mit über 50 entlassen wird, hat also keine Chance auf einen beruflichen Wiedereinstieg.
Was bedeutet dieses Gewäsch konkret? Nun die Leute, die mit 60 in Rente gehen, damit sie überhaupt Geld zum Leben haben, werden in Zukunft noch weniger gezahlt bekommen. Es bahnt sich also eine Altersarmut an, wie sie in frühkapitalistischen Tagen zu finden war.
Noch ein weiterer Fakt (mittlere Lebenserwartung): Männer: 75.46 Jahre, Frauen: 81.55 Jahre (2003)
Was sieht man daran? Hebt man das Renteneinstiegsalter an werden einige dieses Alter eh nicht erreichen, weil sie noch davor sterben. Frauen mögen älter werden, erhalten in der Regel aber nicht so hohe Renten, da sie wegen Kindern Arbeitsunterbrechungen hatten oder Hausfrauen waren.

Die Politik sollte langsam einmal anfangen an den Wurzeln des Problemes Hand anzulegen und nicht nur die Symtome zu betrachten.
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#25
http://www.rp-online.de/public/article/ ... land/45865

SPD will der Rüstungsindustrie entgegenkommen

Rüstungsfirmen sollen künftig bei Verkäufen von mehr als 25 Prozent ihrer Unternehmensanteile keine Genehmigung der Regierung mehr benötigen. Damit will die SPD-Fraktion der Industrie entgegenkommen. Nur in Ausnahmefälle wird es künftig ein Vetorecht der Bundesregierung geben, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Klaus Brandner der "Financial Times Deutschland"

Zitat:Die von der Bundesregierung zunächst geplante generelle Genehmigungspflicht solle durch eine einfache Meldepflicht ersetzt werden. Während der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) von einem "durchaus besseren Kompromiss" sprach, meldeten die Grünen Klärungsbedarf an..........
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#26
Ende des Sparkurses?
Regierung plant offenbar radikalen Wechsel in der Finanzpolitik - Eichel und Fischer dafür

http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/a ... 93,00.html

Zitat:Die Bundesregierung bereitet offenbar einen radikalen Kurswechsel in der Finanzpolitik vor. Um die Kauflust der Deutschen zu stimulieren, sei ein "Ende der Zumutungen" geplant, berichtete der "Spiegel" am Samstag. Außenminister Joschka Fischer sprach sich in dem Blatt dafür aus, den Sparkurs auszusetzen. Finanzminister Hans Eichel sagte der "Bild am Sonntag", ohne Wachstum sei keine Konsolidierung möglich. (...)
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#27
http://derstandard.at/standard.asp?id=1651704

KSK-Soldaten verabschieden entlassenen deutschen General Günzel
Offizier hatte CDU-Abgeordneten Hohmann zu umstrittener Rede gratuliert

Zitat:Calw/München - Soldaten des deutschen Kommandos Spezialkräfte (KSK) haben ihren wegen der Hohmann-Affäre entlassenen Kommandanten Reinhard Günzel mit einer Feier verabschiedet. Das Fest der Eliteeinheit der Bundeswehr am Freitag sei eine private Veranstaltung außerhalb der Kaserne gewesen, sagte am Samstag ein KSK-Sprecher in Calw. Einem "Focus"-Bericht zufolge versammelten sich rund 100 KSK-Soldaten in Zivil und nach Dienstschluss in einer Weinkellerei in der Nähe des Standorts Calw.......

Im "Focus" beklagte sich Günzel über die Art, wie er aus der Truppe geworfen worden sei: "Erst wird der General erschossen und dann wird der Fall untersucht." Selbst die übliche Formel von "Dank und Anerkennung" habe das Ministerium aus seiner Entlassungsurkunde gestrichen. Günzel versicherte, dass er nicht politisch aktiv werden wolle. Auch wenn er demnächst bei einer Veranstaltung der rechtsgerichteten Zeitschrift "Junge Freiheit" auftrete, die er "nicht für rechtsextremistisch halte", sei das nicht der Beginn eines politischen Engagements...........
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#28
http://de.news.yahoo.com/040519/336/41enn.html

Kabinett beschließt weiteren Kosovo-Einsatz der Bundeswehr

Zitat:Berlin (ddp). Der 1999 gestartete Bundeswehreinsatz im Kosovo soll um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Eine Änderung des im Juni auslaufenden Mandats ist ansonsten nicht vorgesehen. Derzeit sind 3900 deutsche Soldaten im Kosovo stationiert. Das Truppenkontingent war nach den ethnischen Unruhen im März auf diese Zahl aufgestockt worden...........
Link http://derstandard.at/standard.asp?id=1669340

Kanada: Waffenhändler Schreiber soll ausgeliefert werden
Rüstungslobbyist gilt als Schlüssesfigur im CDU/CSU-Spendenskandal

Zitat:Toronto - Ein Richter in Kanada hat die Auslieferung des Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber nach Deutschland beschlossen. Richter David Watt vom Obersten Gericht der Provinz Ontario werde die Auslieferungsorder am 28. Mai unterschreiben, sagte Staatsanwalt Howard Piafsky am Dienstag in Toronto. Die Entscheidung ist allerdings noch nicht endgültig, da Schreiber Berufung beim kanadischen Justizministerium einlegen kann, welches das letzte Wort über seine mögliche Auslieferung hätte...........
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#29
Lieber zahlen als ausbilden
Manager wollen keine neuen Lehrstellen schaffen

http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/a ... 34,00.html

Zitat:76 Prozent der deutschen Top-Manager, die die im Gesetzentwurf für eine Lehrstellenabgabe geforderte Ausbildungsquote derzeit nicht erfüllen, will lieber eine Abgabe bezahlen statt mehr Lehrstellen zu schaffen. Nur 13 Prozent wollen mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Das ist das Ergebnis einer vom "Handelsblatt" in Auftrag gegebenen Umfrage unter Unternehmensleitern.
Hauptgründe für einen Verzicht auf Ausbildung sind nach diesen Angaben für 36 Prozent kein Bedarf an Nachwuchs, für 28 Prozent die mangelnde Qualifikation der Bewerber und für 21 Prozent die zu hohen Kosten. Für die Umfrage hat das Hamburger Psephos Institut für Wahlforschung und Sozialwissenschaften vom 5. bis zum 19. Mai 804 Führungskräfte telefonisch befragt.
(ganze Meldung zitiert)

Hmm na mal sehn, wie lange es noch dauert bis sie dann wieder rumjammern: "Der Nachwuchs fehlt, der Nachwuchs fehlt!" dann geht das Geschrei nach öffentlichen Geldern los und das Deutschland dringend ausländische Arbeitskräfte braucht (wie z.B. nach indischen IT Spezialisten).
Ist das kurzsichtig?
Anderseits nutzt einem die Ausbildung meistens eh nichts. Denn wird man nicht übernommen, so findet man in der Regel auch keine Arbeit.
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#30
http://www.netzeitung.de/ausland/288432.html

Schröder fordert Sitz im Sicherheitsrat

Bundeskanzler Schröder hat sich für eine Erweiterung des Weltsicherheitsrates ausgesprochen. Deutschland sei bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, sagte er.

Zitat:Bundeskanzler Gerhard Schröder hat deutlich gemacht, dass Deutschland einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat anstrebt. Deutschland sei bereit, in einer reformierten Uno mehr Verantwortung zu übernehmen, sagte Schröder am Donnerstagabend (Ortszeit) in Mexiko-Stadt.
Schröder nimmt am Freitag an dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Guadalajara teil. Die geplante UN-Reform wird eines der wichtigsten Themen bei dem Treffen sein. Der mexikanische Präsident Vicente Fox unterstützte nach einem Gespräch mit Schröder den deutschen Wunsch. Schröder sagte, Deutschland erhalte in dieser Frage sehr viel Zustimmung, besonders auch von den lateinamerikanischen Staaten..........
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