US Air Force
Ein Bericht eines amerikanischen Think Tanks könnte eine Konzeptzeichnung der beiden LRSB Entwürfe zeigen.
Zu finden hier:
https://www.aei.org/publication/buying- ... ke-bomber/

Würde insofern passen, da der unterlegene Lockheed/Boeing Entwurf ein ziemlich radikales Design sein soll während Northrop das Rennen ja mit einem risikoloseren Nurflügler gemacht hat.
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Qunitus hat es schon im F-35 Thread gepostet, aber das ist wichtig genug das es auch hier stehen sollte:

Zitat:Air Force May Be Forced To ‘Defer Or Delay’ F-35, KC-Y; New Fund For LRSB?

It;’s a basic problem we’ve written about before. The Air Force faces a funding crunch in the next six years as the F-35 and the tanker programs ramp up. the B-3 (Long Range Strike Bomber) program gets rolling and the service keeps buying drones and C-130s.

As report author J.J. Gertler of CRS notes, “the four procurement programs (F-35A, KC-46, C-130, and RPA) account for 99% of the Air Force’s aircraft acquisition budget” in fiscal 2016. Add these weapons: the proposed T-X trainer, JSTARS recapitalization, Combat Rescue Helicopter and new Air Force Ones; and you’ve got one big wave. In fact, it may be a budget tsunami, but Gertler doest’t call it that — yet..

[...]

Here are some of the decisions Gertler concludes may be necessary (He’s careful to note there may be other ways to fix things):

◾ Raising the Air Force topline (and/or the aviation modernization share);
◾ Pusharounds or reductions in Air Force programs and activities other than modernization;
◾ Reducing annual quantities of the F-35A;
◾ Further retarding the growth of R&D programs;
◾ Deferring the KC-Y follow-on tanker;
◾ Funding the long-range strike bomber (LRSB) through a non-Air Force budget.
http://breakingdefense.com/2015/12/air- ... -for-lrsb/

Wie im Artikel auch schon erwähnt, dass Problem ist schon seit längerem absehbar.
Bedeutsam jetzt aber in welche Richtung die Hämmer fallen. Die Air Force scheint auf den LRSB zu setzen während über Kürzungen beim F-35 Programm konkret nachgedacht wird.
Natürlich ist da viel Politik dabei und der Kongress wird da noch seine ganz eigene Meinung haben, aber die Stoßrichtung ist klar. 1763 F-35A werden unrealistischer.

JSTARS follow on nimmt übrigens Fahrt auf:

Zitat:Raytheon and Northrop to receive JSTARS radar contracts

The US air force is poised to award sole-source contracts to Raytheon and Northrop Grumman for further development of their competing active electronically scanned array radars as part of its Northrop Grumman E-8C JSTARS recapitalisation effort.
https://www.flightglobal.com/news/artic ... ra-421264/
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Wenn die Zahl der F-35 zu sehr fällt, gerät das ganze Programm in eine Abwärtsspirale weil dann die Preise einfach nicht eingehalten werden können - die Verbündeten dann abspringen und dann die Preise weiter steigen usw usf

Jetzt besteht tatsächlich die Möglichkeit das es so kommt wie ich es schon seit Jahren ja propagiert habe, dass die F-35 von den Kosten her scheitert weil die Stückzahlen zu stark sinken weil die Kosten für das F-35 Programm zu lange zu viele andere Bereiche aufgefressen haben - und deren Lobbies nun Stück für Stück die Oberhand gewinnen.

Am Ende wird es vielleicht gerade mal ein paar hundert F-35 geben - vergleichbar der F-111 - und die Kosten pro Einheit werden immens hoch sein während man paralell seine Legacy Typenvielfalt weiter durchfüttern muss.

Das Ende vom Lied: Worst of all Worlds.

Hoffen :twisted: wir mal auf Trump und damit unbegrenzte Mittel fürs Militär :twisted: Für Frieden, Sicherheit und Freiheit :twisted:
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Quintus Fabius schrieb:Wenn die Zahl der F-35 zu sehr fällt, gerät das ganze Programm in eine Abwärtsspirale weil dann die Preise einfach nicht eingehalten werden können - die Verbündeten dann abspringen und dann die Preise weiter steigen usw usf

Jetzt besteht tatsächlich die Möglichkeit das es so kommt wie ich es schon seit Jahren ja propagiert habe, dass die F-35 von den Kosten her scheitert weil die Stückzahlen zu stark sinken weil die Kosten für das F-35 Programm zu lange zu viele andere Bereiche aufgefressen haben - und deren Lobbies nun Stück für Stück die Oberhand gewinnen.

Am Ende wird es vielleicht gerade mal ein paar hundert F-35 geben - vergleichbar der F-111 - und die Kosten pro Einheit werden immens hoch sein während man paralell seine Legacy Typenvielfalt weiter durchfüttern muss.

Das Ende vom Lied: Worst of all Worlds.

Hoffen :twisted: wir mal auf Trump und damit unbegrenzte Mittel fürs Militär :twisted: Für Frieden, Sicherheit und Freiheit :twisted:

Dann ist das ein weiteres Programm das an der internen Bürokratie, den hohen Ambitionen und lange Laufzeit scheitert.
Die müssen dringend was an ihrem Projektmanagement tun
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Quintus Fabius schrieb:Wenn die Zahl der F-35 zu sehr fällt, gerät das ganze Programm in eine Abwärtsspirale weil dann die Preise einfach nicht eingehalten werden können - die Verbündeten dann abspringen und dann die Preise weiter steigen usw usf
Ja was wollen sie denn kaufen?! :lol: Meine Güte, überall steigen die Preise der Kampfflugzeuge, weil immer geringere Zahlen bestellt werden. Schau dir mal die Kosten an die z.B. Australien für die Growler bezahlt haben oder Indien die Kostenwahrheit bei der Rafale präsentiert bekommen haben.

Zitat:Jetzt besteht tatsächlich die Möglichkeit das es so kommt wie ich es schon seit Jahren ja propagiert habe, dass die F-35 von den Kosten her scheitert weil die Stückzahlen zu stark sinken weil die Kosten für das F-35 Programm zu lange zu viele andere Bereiche aufgefressen haben - und deren Lobbies nun Stück für Stück die Oberhand gewinnen.
Es ist klar, dass bei derart schwacher Konkurrenz die Stückzahlen in Frage gestellt werden, alles andere wäre auch unvernünftig. Die Grösse Militär misst sich ja nicht an dem was man vorher im Bestand hatte, sondern dem was der Gegner auffahren kann. Haben die Gegner noch viel weniger Kohle, macht auch wenig gekürzter Etat keinen Sinn. Dann kann man richtig auf die Bremse treten.

Zitat:Am Ende wird es vielleicht gerade mal ein paar hundert F-35 geben - vergleichbar der F-111 - und die Kosten pro Einheit werden immens hoch sein während man paralell seine Legacy Typenvielfalt weiter durchfüttern muss.
:mrgreen: Also ganz bestimmt nicht. :mrgreen: Hetzt du wieder mal die Sau durchs Dorf.

Zitat:Hoffen :twisted: wir mal auf Trump und damit unbegrenzte Mittel fürs Militär :twisted: Für Frieden, Sicherheit und Freiheit :twisted:
Für die Rüstungsbetriebe und die Angestellten wäre das sicher toll, für den Rest der Bevölkerung ... und die ist leicht :wink: in der Überzahl, sicher ein Albtraum.
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phantom:

Damit du mich nicht falsch verstehst: meiner Überzeugung nach müsste man jetzt mit aller Gewalt und extremsten Druck die Produktion der F-35 ebenso beschleunigen wie auch ihre Stückzahlen erhöhen.

Statt die Zahlen zu senken, sollte man mehr einkaufen, und diese müssen viel schneller bereit gestellt werden. Da sieht man halt mal wieder die eindeutigen Schwächen von hochbürokratisierten repräsentativen Demokratien.

Man sollte hier endlich anfangen massivsten persönlichen Druck auf alle Verantwortlichen bei LM zu machen bis hin zur einfachen klaren Ansage: das am Tag x die folgende Zahl y von F-35 einsatzbereit zu sein hat, sonst fahren sie für immer in das schlimmstmögliche Gefängnis ein.

Warum ist man Unternehmen gegenüber so nachgiebig? Doch nur weil die Politik von eben diesen gekauft wird. Das muss sich ändern und mit Gewalt muss das absolute Primat des Staates wieder hergestellt werden.

Da die F-35 alternativlos ist, muss sie jetzt eben mit maximalen Druck sofort fertig gestellt und schnell einsatzbereit gestellt werden. Ein Gewehrlauf im Nacken (übertragen zu verstehen) hat noch immer jeden an seinem Leben und seinen Pfründen hängenden Manager deutlich beschleunigt.
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Quintus Fabius schrieb:Damit du mich nicht falsch verstehst: meiner Überzeugung nach müsste man jetzt mit aller Gewalt und extremsten Druck die Produktion der F-35 ebenso beschleunigen wie auch ihre Stückzahlen erhöhen.
Bin ich nicht der Meinung, die Probleme müssen gelöst werden, sicher nicht bis ins letzte Detail. Aber die Produktion hochzufahren mit diversen Problem heisst dem Hersteller einen Freipass für Schlampereien zu geben. Ich bin der Meinung, dass hier immer der nötige Druck ausgeübt werden muss. Du wirst sehen, wenn nicht produziert und wieder Geld eingenommen werden kann, gehts plötzlich achneller vorwärts. Druck ist gut, Freipässe, Innländervorrang und Monopolstellungen einfach nur schlecht für die Innovation und die Produktequalität.

Zitat:Man sollte hier endlich anfangen massivsten persönlichen Druck auf alle Verantwortlichen bei LM zu machen bis hin zur einfachen klaren Ansage: das am Tag x die folgende Zahl y von F-35 einsatzbereit zu sein hat, sonst fahren sie für immer in das schlimmstmögliche Gefängnis ein.
Das nützt nichts, das was wirklich schmerzt, ist wenn sie keine Flugzeuge produzieren und somit Geld einnehmen können. Der Kunde/Staat ist jetzt am längeren Hebel, er kann die Leistungen einfordern und muss nicht abnehmen, wenn das Gerät nicht erfüllt.

Zitat:Warum ist man Unternehmen gegenüber so nachgiebig? Doch nur weil die Politik von eben diesen gekauft wird. Das muss sich ändern und mit Gewalt muss das absolute Primat des Staates wieder hergestellt werden.
Das stimmt doch nicht in den USA geht man rigoros vor, es sind einige Programm ersatzlos gestrichen worden. Die Kontrolle in den USA ist viel besser als in Deutschland wo der eine Hersteller sich alles erlauben kann. Kunststück bei der Monopolstellung, wie will man da ?druck aufbauen, man hat sowieso keine Argumente.
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SecDef Carter hat bei einer Rede zum Haushaltsplan FY17 für eine Überraschung gesorgt.

Man beabsichtig ein Arsenal-Flugzeug auf Basis der B-52 einzuführen:
Zitat:“[Arsenal plane] takes one of our oldest aircraft platforms, and turns it into a flying launch pad for all sorts of different conventional payloads,” Carter says. “In practice, the arsenal plane will function as a very large airborne magazine, networked to fifth-generation aircraft that acts as forward sensor and targeting nodes – essentially combining different systems already in our inventory to create wholly new capabilities.”

von hier: https://www.flightglobal.com/news/artic ... ge-421516/


Ansonsten schon bekannt (das Budget kommt irgendwann nächste Woche):
- Mikrodrohnen sollen schon in relativ naher Zukunft von Kampfjets eingesetzt werden
- Ausgaben für R&D wird auf 71 Milliarden US-$ erhöht
- die Legacy Jet Flotte bekommt aufgrund der Verzögerungen beim JSF Programm wieder einmal mehr Mittel
- die Außerdienststellung der A-10 wird wieder einmal verschoben, nächster Termin ist 2022
- die Navy bekommt gun based missile defense, man will irgendwelche Smarte Projektile aus irgendeinem Railgun Projekt für die regulären Bordgeschütze anpassen und damit Raketen abschießen
- ebenso wird das Projektil bei der Army in die M109s integriert

http://www.military.com/daily-news/2016 ... udget.html

Auch ganz interessant, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist wohl die Entwicklung von Mikrodrohnen die von Kampfjets aus gestartet werden fortgeschritten.
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Raketentest der US Air Force mit einer Minuteman 3 ICBM:
Zitat:US Air Force Test-Launches Minuteman Missile From California

The U.S. Air Force says an unarmed Minuteman 3 missile has been launched from California's central coast in the latest test of the intercontinental system. The missile blasted off at 11:34 p.m. PST from Vandenberg Air Force Base northwest of Los Angeles. [...]

The Air Force says the missile carried a test re-entry vehicle that headed for a target area 4,200 miles away to the Kwajalein Atoll in the Marshall Islands in the Pacific Ocean. The Air Force routinely uses Vandenberg to test Minuteman missiles from bases around the country. [...] This test involved personnel from Vandenberg's 576th Flight Test Squadron and the 625th Strategic Operations Squadron at Offutt Air Force Base, Nebraska, and the 91st Missile Wing, Minot Air Force Base, North Dakota.
http://abcnews.go.com/US/wireStory/air- ... a-37092430

Schneemann.
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Zitat: Air-Launched Weapons

USAF receives first LRASM missiles

The US Air Force (USAF) has received into service the first Lockheed Martin AGM-158C Long-Range Anti-Ship Missiles (LRASMs), the company announced on 18 December.

The rollout of an undisclosed number of missiles to unspecified operational units coincides with the declaration of early operational capability (EOC). [...] The US Navy (USN), which oversees the LRASM programme, had not responded to a request for information at the time of writing. In USAF service the LRASM will be carried by the Rockwell B-1B Lancer bomber (up to 24 missiles in its internal weapons bay), while the USN is integrating it on board its Boeing F/A-18E/F Super Hornets (eight missiles on its underwing pylons). With the first LRASMs now with the USAF, the USN should begin receiving its missiles in 2019. [...]

Armed with a 1,000 lb penetrator and blast-fragmentation warhead, the LRASM utilises a multimode sensor, weapon datalink, and an enhanced digital anti-jam Global Positioning System to detect and destroy specific targets within a group of ships.
https://www.janes.com/article/85364/usaf...m-missiles

Schneemann.
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