Geheimdienste
Zitat:Geheimdienst-Zielliste: BND überwacht seit Jahren weiteren Nato-Partner

Neben der Türkei späht der Bundesnachrichtendienst ein weiteres Nato-Partnerland aus. Nach SPIEGEL-Informationen steht auch Albanien auf einer Zielliste des Geheimdienstes. [...] Nach Informationen des SPIEGEL ist im "Auftragsprofil der Bundesregierung" für den BND auch Albanien als sogenanntes "Kernland" aufgeführt. Das bedeutet, dass der BND das Land operativ aufklärt.

Albanien wurde nach SPIEGEL-Informationen bereits vor seinem Beitritt zur Nato auf die Zielliste des deutschen Nachrichtendienstes genommen. Der BND interessiert sich dort vor allem für Organisierte Kriminalität.

Die Information ist heikel, weil Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den Spionageaktivitäten der USA in Deutschland gesagt hatte, ausspionieren unter Freunden "geht gar nicht". Nun wird bekannt, dass der BND gleich zwei Nato-Mitgliedstaaten zum Ziel hat.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 87711.html

Überrascht ehrlich gesagt nicht so richtig. Spätestens seit den Berichten von vor drei Jahren beim Spiegel (Print-Ausgabe) über die wenig professionellen Aktionen bzw. das überhastete Abziehen von BNDlern nach peinlichen Auftritten aus dem Kosovo und aus Mazedonien dürfte bekannt sein, dass der BND auf dem Balkan recht stark die Finger drin hat...

Schneemann.
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http://www.sueddeutsche.de/politik/spae ... -1.2157406
Zitat:3. Oktober 2014 18:03

Späh-Affäre
BND leitete Daten von Deutschen an NSA weiter


Das Ausmaß der geheimen Kooperation zwischen Bundesnachrichtendienst und NSA ist noch umfangreicher als bislang bekannt. Jahrelang zapfte der deutsche Geheimdienst am Knotenpunkt in Frankfurt das Internet an - und gab dann auch geschützte Informationen an die USA weiter. Das zeigen streng geheime Dokumente der Operation "Eikonal".
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In einer Bilanz der Operation "Eikonal" heißt es, bis zuletzt sei eine "absolute und fehlerfreie" Trennung zwischen deutscher und ausländischer Telekommunikation nicht möglich gewesen. Auch hatte der BND bemerkt, dass der US-Geheimdienst im Rahmen der Operation versuchte, Firmen wie EADS und französische Behörden auszuspionieren.
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Auch das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestages soll nichts über "Eikonal" erfahren haben. Es besteht der Verdacht, dass die Bundesregierung in den vergangenen Wochen parlamentarische Anfragen zu Frankfurt irreführend beantwortet hat.

Die Operation war vom damaligen Kanzleramtsminister und heutigen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) genehmigt worden. Selbst im BND hatte es Bedenken wegen der Rechtmäßigkeit gegeben.
na, da kommt doch Freude auf - unsere Demokratie zum Schutz der Bürger funktioniert ... viel zu spät!
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http://www.gmx.net/magazine/politik/us- ... t-30267362
Zitat:CIA-Verhörmethoden noch brutaler als gedacht und unwirksam

Aktualisiert am 09. Dezember 2014, 21:07 Uhr Washington (dpa) - Vernichtender könnte das Urteil für die CIA nicht sein: Ein Senatsbericht über die Verhörmethoden des Geheimdienstes nach den Anschlägen vom 11. September enthüllt ein menschenverachtendes Vorgehen und massive Täuschungsmanöver.
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http://www.gmx.net/magazine/politik/wic ... r-30269296
Zitat:Die wichtigsten Fragen zum Bericht über die CIA-Folter

Aktualisiert am 10. Dezember 2014, 17:06 Uhr Es hat Jahre gedauert, Millionen Dokumente wurden durchforstet. Jetzt ist der Bericht über CIA-Verhörmethoden nach den Terroranschlägen vom 11. September publik gemacht worden. Die Verhöre waren brutaler als gedacht und als Strategie nicht erfolgreich, heißt es.
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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 19316.html
Zitat:Senatsbericht

Unschuldig in den Fängen der CIA

Die CIA hat in ihren Gefängnissen über Jahre mutmaßliche Terroristen gefoltert - und auch Unschuldige. Der Senatsbericht listet 26 Fälle auf. Falsche Indizien und Verwechslungen führten zu den Festnahmen.

13.12.2014 ...

„Häftlinge blieben oft noch Monate lang in Gefangenschaft, auch nachdem die CIA festgestellt hatte, dass sie nicht unter den MON-Standard fielen“, zitiert die „New York Times“ aus dem Senatsbericht. MON steht dabei für „Memorandum of Notification“, ein vom damaligen Präsidenten George W. Bush unterschriebenes Geheimdokument, das die Inhaftierung von Personen autorisierte, die „eine andauernde und ernsthafte Bedrohung für Leib und Leben von amerikanischen Bürgern oder Interessen darstellen und möglicherweise terroristische Aktivitäten planen“.
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die Bush Administration hat hier den "wehrhaften Rechtsstaat" pervertiert. Und der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. Gegen Bush Co. müssten heute noch Klagen vor dem internationalen Strafgerichtshof eingereicht werden - und europäische Haftbefehle erlassen.
Und das darf auch vor den Oberhäuptern der beteiligten anderen Staaten nicht halt machen. Im Gegenteil. Nur über solche wirklich wehrhafte Demokratie kann dann die Kette der schuldhaften Verstrickungen aufgedröselt werden, von oben her.
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um einen Bericht hier aufzunehmen - ein m.M. nach guter Kommentar:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 10550.html
Zitat:NSA, GCHQ und Co.: Die Unsicherheitsbehörden

Die Geheimdienste der westlichen Welt sollen die Sicherheit der Bürger schützen. Im Internet tun sie das exakte Gegenteil: Sie unterminieren die Sicherheit, um ihre Macht zu erweitern.

Montag, 29.12.2014 – 10:08 Uhr ...
die Konsequenz ist dann logisch:
http://www.sueddeutsche.de/digital/ex-g ... -1.2284874
Zitat:29. Dezember 2014, 16:53

"Die NSA-Chefs gehören ins Gefängnis"

James Bamford hat viel Zeit mit der NSA verbracht - sowohl in der Behörde selbst als auch als Journalist. In insgesamt drei Büchern hat er analysiert, wie der Geheimdienst arbeitet und zahlreiche Informationen über sein Vorgehen aufgedeckt.
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http://www.sueddeutsche.de/digital/sony ... -1.2296643
Zitat:9. Januar 2015, 18:07 Sony-Hack

Misstrauen gegenüber FBI wächst

Das FBI betont erneut, dass Nordkorea hinter dem Angriff auf Sony stecke. Doch viele IT-Experten überzeugt das nicht.
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während Quintus Fabius noch die Feigheit der Deutschen beklagt, die nicht bereit sind, als Kanonenfutter in irgendeinem Kolonialkrieg gegen atomar bewaffnete Drittländer zu enden, bereitet die NSA längst andere Kriege vor:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 13521.html
Zitat:Neue Snowden-Dokumente: Die NSA rüstet zum Cyber-Feldzug

Die Geheimdienste betreiben nicht mehr nur Überwachung und Spionage. Dokumente aus dem Fundus von Edward Snowden, die dem SPIEGEL vorliegen, zeigen: Sie wollen die Herrschaft im Internet und bereiten digitale Kriege vor.

Sonntag, 18.01.2015 – 14:00 Uhr ...
klar, da hilft ganz natürlich die optimierte Mörser-Generation
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Zitat:NSA-Skandal: BND im großen Stil von NSA unterwandert

Bis zu 40.000 Zielvorgaben der NSA bei der Operation Eikonal mit dem BND waren gegen westeuropäische und deutsche Interessen gerichtet, hat eine interne Untersuchung jetzt herausgefunden.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 18259.html
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http://www.sueddeutsche.de/politik/spio ... -1.2451318
Zitat:24. April 2015, 18:55 Uhr BND-Affäre

EU und Frankreich auf NSA-Spionageliste

Die NSA spionierte mit Hilfe des BND offenbar auch gegen Frankreich und Institutionen der EU.

BND und Kanzleramt reagierten allerdings verhalten, als sie bemerkten, dass sich die NSA bei ihren Späh-Aktionen in Europa nicht an Regeln hielt.

Das wird nun zu einem Problem für Kanzlerin Merkel. Sie muss ihren europäischen Freunden erklären, wie mit deutscher Hilfe spioniert werden konnte.

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Nightwatch schrieb:http://www.heise.de/newsticker/meldung/N...18259.html
BND von der NSA unterwandert ... :lol:, dümmer kann man wirklich nicht mehr analysieren, wenn schon eine Anfrage in Form von diesen Selektoren gestellt wird, dann ist selbstverständlich der eigene Geheimdienst der Schuldige, der dies alles erlaubt. Manchmal frag ich mich ob der Verfasser den Mist aus lauter Heimatliebe und Entschuldigungen der Landsleute schreibt oder ob er tatsächlich an diese verdrehte Logik glaubt. Diese Nachrichtendienste arbeiten zusammen, das ist kein NSA-Alleingang wie offensichtlich viele Deutschen immer noch glauben. Aber gut, der einfachste Weg ist immer auf den Feind ausserhalb zu zeigen.

Zudem gab es in der Vergangenheit auch gute Gründe wieso man Deutschland ausspionierte. So wie sich Schröder mit den Russen und Oligarchen ins Nest gesetzt hat, ist nicht eben vertrauenswürdig. Die Geheimdienste haben diesbezüglich alle Dreck am stecken, schlussendlich hören alle illegal ab. Ich wüsste nicht wie man mit den rigorosen Gesetzen sonst was in Erfahrung bringen könnte. Um das Gesicht zu wahren / den Mob im Netz ruhig zu halten, wird natürlich gelogen dass sich die Balken biegen. Saubermänner und Datenschützer ignorieren einfach ihre eigenen Geheimdienste, sie sollten wenn schon dort aufräumen wo sie ein Stimmrecht zu hätten. Aber nein, sie jammern lieber gegen den Gegner von aussen.

Im Prinzip könnte man es mal im Selbstversuch abschaffen, man muss ja nur mal den ersten Schritt als einzelnes Land machen, sich nicht ständig selbst belügen und dann mal schauen was rauskommt ... konsequenterweise auch auf sämtliche Informationen anderer Geheimdienste verzichten. Ich fürchte aber, es wird so wie mit jeder militärischen Rüstung rauskommen, dass der Schwächste und Naivste einfach am angreifbarsten wird / bleibt.
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Ich gehe mal davon aus, dass du die Berichte in den Deutschen Medien zu diesem Skandal nicht verfolgt hast?

Es ist nicht hinnehmbar, dass die NSA den BND dazu benutzt in Europa Wirtschaftsspionage zu betreiben.
Das die das machen ist ein Punkt für sich, deutsche/europäische Dienststellen dazu zu gebrauchen ist nochmal ein ganz eigener Level der Arroganz.
Zum Skandal wird die ganze Sache, dass der BND nur einen Bruchteil der brisanten 'Anfragen' im Vorfeld erkannte/ablehnte und die Tiefe der amerikanischen Operation erst im nachhinein mit Jahrelanger Verzögerung bekannt wurde.
Staatsgefährdend wird die Geschichte mit der Tatsache, dass das Bundeskanzleramt über die Vorgänge bis vor kurzem nicht informiert wurde sowie verschärfend durch den Umstand, dass der BND das Parlament in dieser Angelegenheit falsch informiert, sprich belogen hat.
Das rückt die Vorgänge in die Nähe des Landesverrats.
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Nightwatch schrieb:Ich gehe mal davon aus, dass du die Berichte in den Deutschen Medien zu diesem Skandal nicht verfolgt hast?

Es ist nicht hinnehmbar, dass die NSA den BND dazu benutzt in Europa Wirtschaftsspionage zu betreiben.
Was heisst denn Wirtschaftsspionage? Es kann sich auch simpel darum handeln, dass Firmen wiederholt die Embargos brechen und verfolgt werden müssen. Es ist nicht mal annähernd bewiesen, dass es sich um Wirtschaftsspionage handelt, das ist primär ein Konstrukt der deutschen Medien (Logik aus Selbstüberschätzung).

Zitat:Das die das machen ist ein Punkt für sichZum Skandal wird die ganze Sache, dass der BND nur einen Bruchteil der brisanten 'Anfragen' im Vorfeld erkannte/ablehnte und die Tiefe der amerikanischen Operation erst im nachhinein mit Jahrelanger Verzögerung bekannt wurde.
Wenn man Spionage betreiben würde, dann fragt man sicher nicht beim befreundeten Spionagedienst an, dann macht man es wie die Chinesen und bricht dort ein wo es was zu holen gibt (F-35), ohne Dritte höflich anzufragen. Also wirklich, so ne naive Vorstellung, dass man noch gleich die Spur beim Verbrechen noch anmelden soll = lächerlich.

Zitat:Staatsgefährdend wird die Geschichte mit der Tatsache, dass das Bundeskanzleramt über die Vorgänge bis vor kurzem nicht informiert wurde sowie verschärfend durch den Umstand, dass der BND das Parlament in dieser Angelegenheit falsch informiert, sprich belogen hat.
Das rückt die Vorgänge in die Nähe des Landesverrats.
Geheimdienste sind so wie sie sind, sie informieren allenfalls übers Nötigste und entwickeln ein Eigenleben wie es schon 100te Male vorher im erschreckenden Ausmass festzustellen war. Ich frag mich eher, wieso man sich immer aufs Neue wieder so erstaunt zeigt. Bei uns wurden 35% aller Bürger fichiert ohne EDV, kann man sich vorstellen welchen irren Aufwand das bedeutet hat. Oder "dein" Israel mit dem Mossad, Selbstjustiz im schlimmsten Ausmass wird dort betrieben.
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phantom schrieb:Was heisst denn Wirtschaftsspionage? Es kann sich auch simpel darum handeln, dass Firmen wiederholt die Embargos brechen und verfolgt werden müssen. Es ist nicht mal annähernd bewiesen, dass es sich um Wirtschaftsspionage handelt, das ist primär ein Konstrukt der deutschen Medien (Logik aus Selbstüberschätzung).
Aber natürlich, derartigen Eventualitäten nachzugehen ist selbstverständlich die Aufgabe eines Geheimdienstes. Und eine andere Möglichkeit als dazu einen befreundeten Dienst als Außenstelle zu gebrauchen gibt es auch nicht.
Europa hat ja quasi keine Rechtstaatkultur, wenn Firmen 'gegen Embargos' verstoßen gibt es keine Möglichkeiten als dies Rückwerts durch die Hintertür festzustellen.

Fragt sich halt bloß, welche 'Embargos' es 2001 gegeben hat gegen die EADS und Eurocopter hätten verstoßen können.

phantom schrieb:Wenn man Spionage betreiben würde, dann fragt man sicher nicht beim befreundeten Spionagedienst an, dann macht man es wie die Chinesen und bricht dort ein wo es was zu holen gibt (F-35), ohne Dritte höflich anzufragen. Also wirklich, so ne naive Vorstellung, dass man noch gleich die Spur beim Verbrechen noch anmelden soll = lächerlich.
Das ist mitnichten lächerlich, das zeigt allerhöchstens wie abgehoben Teile des amerikanischen Geheimdienstapparates mittlerweile sind. Das wurde in den Anhörungen des NSA Untersuchungsauschusses auch deutlich, die NSA interessiert es im Zweifelsfall einfach nicht wenn man sich da beschwert.

Das ist aber um es zu wiederholen nicht das eigentliche Problem. Das die Amerikaner in Deutschland und Europa spionieren ist weder neu noch besonders spannend. Problematisch wird es da, wo sie unsere eigenen Dienste dazu benutzen, diese das aus Absicht, Unfähigkeit oder Beidem mit sich machen lassen und staatsgefährdend ab dem Punkt, wo sie vorgesetzte Stellen darüber nicht mal informieren oder gleich belügen.

Im Zweifelsfall ist es nicht der BND der darüber zu entscheiden hat, ob er für die USA gegen deutsche oder europäische Interessen agiert. Eine solche Entscheidung müsste auf höchster sicherheitspolitischer Ebene, sprich dem Bundessicherheitsrat genehmigt werden.
Wobei das dann schon mindestens ab dem Punkt, dass die NSA offenbar auch Politiker durch den BND hat ausspionieren lassen hochproblematisch und eigentlich eine Geschichte über die Regierungen stürzen müssen.

Zitat:Geheimdienste sind so wie sie sind, sie informieren allenfalls übers Nötigste und entwickeln ein Eigenleben wie es schon 100te Male vorher im erschreckenden Ausmass festzustellen war. Ich frag mich eher, wieso man sich immer aufs Neue wieder so erstaunt zeigt. Bei uns wurden 35% aller Bürger fichiert ohne EDV, kann man sich vorstellen welchen irren Aufwand das bedeutet hat. Oder "dein" Israel mit dem Mossad, Selbstjustiz im schlimmsten Ausmass wird dort betrieben.
Es geht nicht darum sich erstaunt zu zeigen. Es geht darum, dass man aus solchen Vorgängen in der Nähe des Landesverrats eindeutige Maßnahmen im Interesse des Deutschen Staates ergreifen müsste.
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Nightwatch schrieb:Das ist mitnichten lächerlich, das zeigt allerhöchstens wie abgehoben Teile des amerikanischen Geheimdienstapparates mittlerweile sind.
Lächerlich ist es hier Industriespionage zu suchen, das ist meine Aussage. Wenn du vorher beim deutschen Geheimdienst um Erlaubnis bittest, ist es ganz bestimmt keine Industriespionage. So was wird wenn schon, von Anfang an vertuscht. Dass es einen abgehobenen, weltfremden US-Geheimdienst gibt, das bestreite ich nicht. Die Leute sind sich ja nicht mal einer Schuld bewusst, die würden alles abhören, sammeln, denn sie denken, dass sie was Gutes tun. Das war auch bei uns in der Fichenaffäre so, keinerlei Schuldbewusstsein, die denken auch heute noch, dass sie damit das Land gerettet haben. Häufig sind das Nationalisten in ihrer blinden staatshörigkeit sämtliche Persönlichkeitsrechte untergraben.

Zitat:Fragt sich halt bloß, welche 'Embargos' es 2001 gegeben hat gegen die EADS und Eurocopter hätten verstoßen können.
EADS ist doch kein Technologieleader, tschuldigung, das ist einfach eine typische Selbstüberschätzung die jetzt wieder in der Presse zu lesen ist. Schon alleine der Titel deines verlinkten Artikels sagt über deren Gesinnung alles. Untergrabung des BND durch die NSA, so was Bescheuertes. Wenn du etwas untergräbst, dann stellst du doch keine Anfragen. Untergraben heisst du, umgehst den anderen Geheimdienst und bittest ihn nicht um deren Hilfe.

Zitat:Im Zweifelsfall ist es nicht der BND der darüber zu entscheiden hat, ob er für die USA gegen deutsche oder europäische Interessen agiert. Eine solche Entscheidung müsste auf höchster sicherheitspolitischer Ebene, sprich dem Bundessicherheitsrat genehmigt werden.
Was ist deutsches Interesse? Dass ein deutsches Unternehmen ein Embargo bricht, dass deutsche Unternehmen illegal Chemiewaffen an den Irak geliefert haben? Drecksäcke gibt es überall, das macht doch an den eigenen Grenzen nicht halt. Die Gier treibt die Leute / Unternehmen in solche Kriminalität. Kein Nachrichtendienst macht vor der Staatsgrenze halt.

Zitat:Wobei das dann schon mindestens ab dem Punkt, dass die NSA offenbar auch Politiker durch den BND hat ausspionieren lassen hochproblematisch und eigentlich eine Geschichte über die Regierungen stürzen müssen.
Dann hätte man bei uns den gesamten bürgerlichen schweizer Bundesrat plus dreiviertel des Parlament entlassen müssen ... wegen dem Geheimdienst der sich völlig verselbständigt hat. Nach 9/11 gab es viele Gründe wieso man Überwachung verstärken musste.

Zitat:Es geht nicht darum sich erstaunt zu zeigen. Es geht darum, dass man aus solchen Vorgängen in der Nähe des Landesverrats eindeutige Maßnahmen im Interesse des Deutschen Staates ergreifen müsste.
Der BND arbeitet mit seinen Freunden der NSA zusammen, da kannst du dich jetzt drüber wundern ... aber NSA-Beamte ist dem BND-Beamten viel näher als du mit deinen Ansichten. Du hast für den keine Ahnung bezüglich Staatsschutz, ein Weltfremder der anonym surfen und telefonieren möchte ... aber keine Ahnung von all den Gefahren hat, die sich rund um die Welt ausbreiten. :mrgreen:
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