Die deutsche Marine
Aus Marineschepen NL

Eine Schwachstelle des S-Bandes ist z.B., dass das Radarsignal am Horizont nach oben abgelenkt wird, so dass niedrig eintreffende Ziele nicht sofort erkannt werden. X-Band ist besser darin. Aber einige Aufgaben können die S- und X-Band-Radargeräte besser gemeinsam erledigen.

Neue Fregatten (Niederlande/Belgien) müssen Angriffe der Zukunft mit neuem System abwehren

https://marineschepen.nl/nieuws/Thales-A...80319.html


und aus erstes Bild MKS 180

https://marineschepen.nl/nieuws/Eerste-b...40120.html

...Es ist auch noch unklar, welche Rolle Thales beim MKS180 spielt. In jedem Fall bietet die Größe der beiden Masten ausreichend Platz für das neue AWWS, das Thales derzeit für die neuen belgischen und niederländischen Fregatten entwickelt.

Sowohl Damen als auch Thales wollten inhaltlich nicht weiter reagieren. Die beiden Parteien haben jedoch heute Morgen eine gemeinsame Erklärung abgegeben. "Der niederländische Marinebauer ist sehr stolz und zufrieden mit dem Ergebnis des heute von der deutschen Regierung angekündigten Evaluierungsprozesses, wartet aber natürlich auf die parlamentarische Zustimmung in Deutschland", so Damen in der Pressemitteilung.

"Die Schiffe werden auf der Werft Blohm + Voss in Hamburg und an anderen Werftstandorten der norddeutschen Lürssen-Gruppe gebaut. Damen hat sich daher verpflichtet, etwa 80 % der gesamten Nettoinvestitionen als Wertschöpfung in Deutschland auszugeben. Gleiches gilt für die von Thales Nederland nach eigenem Entwurf gelieferten elektronischen Antragssysteme. Etwa 70 % der Dienstleistungen werden von der deutschen Tochtergesellschaft von Thales und anderen deutschen Subunternehmern erbracht".

Nicht nur Damen, Blohm + Voss und Thales, sondern auch andere Unternehmen in den Niederlanden und Deutschland werden davon profitieren. "Für die Niederlande wird sie das nationale Wissen und die Fachkenntnisse bereitstellen, um der niederländischen Regierung die Möglichkeit zu bieten, bei den kommenden niederländischen Marinebauvorhaben für Fregatten und U-Boote diese Art von strategischen Programmen im eigenen Land zu entwerfen, zu planen, zu verwalten und umzusetzen".

"Das Projekt MKS 180 trägt dazu bei, die Exportkraft und die Selbstschöpfung des niederländischen und deutschen Marinebaus langfristig zu sichern. Das Projekt eröffnet auch Perspektiven für die gewünschte europäische (Verteidigungs-)Zusammenarbeit". alte Fregatten müssen die Angriffe der Zukunft mit einem neuen System abwehren

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Hier noch ein sehr interessanter Artikel zum Thema "Aktuelle Tendenzen und Entwicklungen ….. in EF1":

https://esut.de/2020/01/fachbeitraege/st...ottille-1/

Unten ein paar Auszüge aus ESUT:
"Trotzdem halten sich Einschätzungen von der Ostsee als Killbox. Große Gebiete rund um die Enklave Kaliningrad werden als sogenannte A2AD-Zone (Anti Access, Area Denial) bezeichnet, in der Systeme auch von Land und aus der Luft jedem Schiff den Zugang in die östliche Ostsee verwehren können. Diese äußerst pessimistische Bewertung beruht auf handfesten militärischen Entwicklungen der letzten Jahre, zu denen die jede Strategie beeinflussenden wirtschaftlichen, infrastrukturellen und sogar demografischen Rahmenfaktoren noch ergänzt werden müssen.
Hybride Szenarien wären jedoch schon aufgrund des strategischen Kräfteverhältnisses und der Konfliktkosten deutlich wahrscheinlicher.
Der Transport von Spezialkräften und kleinen Trupps der Marineinfanterie muss mit kleinen schnellen Booten und im Fall der Spezialkräfte auch mit Unterwasserfahrzeugen unabhängig von größeren Einheiten über größere Strecken möglich sein, um diese schwer bekämpfbar und Verluste verkraftbar zu machen.

Hohe Reichweiten und das Trennen von Sensoren und Wirkmitteln, Vernetzung und Diversifizierung von Wirkung im gesamten, hybriden Spektrum haben den Schwerpunkt weg von wenigen, kampfkräftigen Plattformen hin zu zahlreichen, vernetzten, häufig autonomen oder ferngelenkten Systemen verschoben. Große Stückzahlen, moderne, aber günstige Technik mit schnellen Innovationszyklen bestimmen das Geschäft."

Hier wird stark auf Aufklärung und unbemannte Systeme gesetzt. Ich persönlich finde hierzu den britischen Ansatz, die Royal Marines wieder als Mittel des Seekrieges und vor allem gegen A2AD-Zone einzusetzen, sehr interessant.

https://forum-sicherheitspolitik.org/sho...p?tid=5509
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https://hardthoehenkurier.de/hhkemags/hh...ml#page=93

Was ist aus den FFF für die Tendernachfolger bisher bekannt wgeworden ?
Analog wie schaut es um die MCM-V aus ?

Beide sollen ja in den 2020ern zulaufen........
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Neues iMERZ wird in die Frankfurt am Main integriert.

https://www.navalnews.com/naval-news/202...ification/

Nach dem Brand des MERZ wurde das auch Zeit. Im Bericht wird die gute Zusammenarbeit Marine und Industire hervorgehoben. Hoffnug für zukünftige Projekte!?
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https://www.sueddeutsche.de/politik/mili...-1.4804874

Bestandsaufnahme
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(22.02.2020, 10:03)Seafire schrieb: https://www.sueddeutsche.de/politik/mili...-1.4804874

Bestandsaufnahme

Tja wenn man keine Schiffe mehr hat, und die die man hat für jede Reparatur in der Werft erstmal ausgeschrieben wird, ist das halt so.
Wollte die Politik ja so haben.
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(22.02.2020, 16:14)ede144 schrieb:
(22.02.2020, 10:03)Seafire schrieb: https://www.sueddeutsche.de/politik/mili...-1.4804874

Bestandsaufnahme

Tja wenn man keine Schiffe mehr hat, und die die man hat für jede Reparatur in der Werft erstmal ausgeschrieben wird, ist das halt so.
Wollte die Politik ja so haben.
Die Brandenburg wurde schon mal in Athen repariert. Es war zwar ein Notfall. Aber die US Navy setzt
vermehrt auf neue Basen in Griechenland. Wäre es dann für uns nicht angebracht zumindest Werftverträge
oder Dockkapazitäten bei der Griechischen Marine zu buchen?
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https://www.spiegel.de/politik/deutschla...65245f5418

GF wird erst Mai 2021 fertig...........
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(20.02.2020, 00:09)OG Bär schrieb: Neues iMERZ wird in die Frankfurt am Main integriert.

https://www.navalnews.com/naval-news/202...ification/

Nach dem Brand des MERZ wurde das auch Zeit. Im Bericht wird die gute Zusammenarbeit Marine und Industire hervorgehoben. Hoffnug für zukünftige Projekte!?

https://augengeradeaus.net/2020/06/dauer...fs-schiff/

Die Deutsche Marine muss weiter auf ihr neues schwimmendes Lazarett warten. Das neue integrierte Marineeinsatz-Rettungszentum (iMERZ), das von der Werft German Naval Yards Kiel (GNYK) gebaut wurde, passt nicht auf den Einsatzgruppenversorger Frankfurt am Main.

Das Rettungszentrum entwickelt sich immer mehr zu einem Dauerproblem der Marine: Vor mehr als fünf Jahren, im Februar 2015, war das vorhandene MERZ bei der Einlagerung an Land während eines Werftaufenthaltes des Einsatzgruppenversorgers abgebrannt. Im September vergangenen Jahres hatte die Kieler Werft mit dem Neubau eines neuen Rettungszentrums begonnen, das in diesem Frühjahr in das Schiff integriert werden sollte. Im Unterschied zur vorherigen Containerlösung sollte das neue Rettungszentrum als festes Deckshaus auf den Versorger aufgesetzt werden.

Bei der nun anstehenden Integration stellte sich allerdings ein Problem heraus: Das an Land gebaute Rettungszentrum passt nicht auf das Schiff. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) bestätigte am (heutigen) Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Kieler Nachrichten.

Nach Angaben des Koblenzer Beschaffungsamtes ist in den internen Berichten von einer Toleranzüberschreitung die Rede, vor allem die Anschlusstellen für Kabel passten nicht. Das iMERZ werde jetzt von der Werft auf eigene Kosten neu gebaut. Eine Einrüstung in die Frankfurt am Main sei dann erst bei der nächsten planmäßigen Instandsetzung im kommenden Jahr möglich.

Nun gilt es: zeitgerecht, im Kostenrahmen und der geforderten Qualität. hatte Marineinspekteur Andreas Krause im vergangenen September bei Baubeginn getwittert. Die Hoffnung hat sich offensichtlich nicht erfüllt.
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