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Der sogenannte 6th Gen Verbund ist weniger neu und bahnbrechend als angenommen wird.
Sensorfusion/Cloud: Link 16 ermöglicht es seit Jahren Sensordaten (z.b. AWACS) in Echtzeit zu übertragen.
1999 wurde B2 Crews mit Laptops ausgestattet um Zieldaten zu aktualisieren.
CCA: Der AH64 kann seit einigen Jahren Drohnen "steuern". Für den EF werden Tablets beschafft, welche für die Kontrolle der CCA vorgesehen sind.
FCAS wird eine evolutionäre Weiterentwickling bekannter Technologien und Einsatzverfahren. Statt auf Tablet/Laptop werden CCA und Sensordaten zukünfig auf dem großen Touchscreen im Cockpit "gesteuert"/übertragen.
Den größten Sprung erwarte ich in der Bedienbarkeit und dem User Interface.
Statt CCA zu steuern werden wenige Klicks auf dem Touchscreen ausreichen um ihnen Aufträge zuzuweisen. Ich erwarte das jedes Fluzeug einen "Account" haben wird und Logistik/-Wartungsdaten automatisch an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden.
Große Marschflugkörper und AShM intern mit tatktischen Stealthkampfluzeugen zu verbringen ergibt wenig Sinn. Die Maschinen würden viel zu groß werden. Taurus ist mMn ein veraltetetes Konzept und sollte von landgestützen Systemen ersetzt werden.
Zum NGF: Das Design ergibt sich aus den Anforderungen.
- er muss SEAD/DEAD können, das ist die wichtigste Aufgabe. Dazu muss er über einen vollen Sensorsuit verfügen.
- er muss die Mobilen Abschussanlagen der gegenrischen FLA, Raketenartiellerie, BM aufspüren und bekämpfen können. Dazu muss er über einen vollen Sensorsuit verfügen.
- er muss beiden Aufgaben in feindlichen Lufträumen durchführen können. Dazu muss er schwer entdeckbar sein.
- er muss von vorgeschobeben Basen operieren können. Dazu darf er nicht zu groß sein.
- er muss bezahlbar sein. 4th und 5th Gen sind zu teuer. Durch moderne Fertigung, neue Materialen und Echtzeitlogistik sollen die Stückpreise und vor allem die Kosten pro Flugstunde deutlich reduziert werden.
Wirstchaftlichkeit ist der größte und entscheidene Unterschied zwischen Current und Next Gen Flugzeugen.
Kurz: Das französiche Konzept ist richtig. Eine etwas bessere und bezahlbare F35 mit relativ kleiner Zelle und Schwerpunkt Luft-Boden ist genau was wir brauchen. Die Combat Cloud wir sich von unten nach oben entwickeln. Zuerst brauchen wir einen vernünftigen NGF zu einem bezahlbarem Preis.
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Wie kann man Konzepte bewerten wenn nichts öffentlich gemacht wurde? Es ist natürlich bemerkenswert, dass das frühe Airbus Video über das Konzept für FCAS zeigt wie der FCAS Verbund Bodenziele neutralisiert.
Grundsätzlich ist es immer die selbe Suppe. Das Weglassen der Trägerbefähigung würde so viel Gewicht und Komplexität entfallen, dass man diese für Reichweite und Waffenlast eintauschen könnte. Aber die Aufgaben und Leistungsanforderungen hinsichtlich des Verbandes bleiben die Gleichen.
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(03.06.2026, 12:40)Feyerabend schrieb: Zum NGF: Das Design ergibt sich aus den Anforderungen.
- er muss SEAD/DEAD können, das ist die wichtigste Aufgabe. Dazu muss er über einen vollen Sensorsuit verfügen.
- er muss die Mobilen Abschussanlagen der gegenrischen FLA, Raketenartiellerie, BM aufspüren und bekämpfen können. Dazu muss er über einen vollen Sensorsuit verfügen. Ich denke da sind sich alle einig. Gute Sensoren sind ein Muss für ein hochwertigen, next-gen Jet. Von den USA bis nach China.
Zitat:- er muss beiden Aufgaben in feindlichen Lufträumen durchführen können. Dazu muss er schwer entdeckbar sein.
Auch hier sind sich alle einig. Alle Nationen die einen next-gen Jet entwickeln oder das vorhaben, beschäftigen sich intensiv mit low-observability Fähigkeiten.
Das passt allerdings nicht mit deiner Aussage zusammen, dass große Flugkörper veraltet seien. Größere Flugkörper kommen mit mehr Reichweite. Mehr Reichweite bedeutet mehr Distanz. Mehr Distanz verbesserte die Chance nicht wahrgenommen zu werden.
Den auch low-observability bedeutet nicht unsichtbar. Denn auch wenn der Gegner über keine Radare verfügt, Optische und Infrarotsysteme bleiben weiter eine Gefahr. Was die USA und Israel im Iran Konflikt erneut festgestellt haben.
Aber auch in Luft-Luft kommt Reichweite mit konkreten Vorteilen. Sowohl China als auch die USA sind dabei Luft-Luft Raketen mit immer mehr Reichweite zu entwickeln.
Zitat:- er muss von vorgeschobeben Basen operieren können. Dazu darf er nicht zu groß sein.
Da würde ich deutlich widersprechen. Wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, wurden hochwertige Ziele auf Flugplätzen nah an der Front und weiter weg zerstört. Die USA, Russland, die Ukraine und Iran haben das alle zu spüren bekommen.
Viel wichtiger ist, Hardening. Hardened Aircraft Shelter oder zumindest geschlossene Hallen oder Zelte sollten hier Priorität haben. Das ist wesentlich einfacher auf regulären Basen als auf improvisierten Basen.
Einen wirklich Vorteil von vorgeschobenen Basen in Frontline Nähe habe ich in den aktuellen Konflikten nicht wirklich gesehen. Daher verstehe ich nicht, warum das ein Prioritätspunkt sein soll.
Zitat:- er muss bezahlbar sein. 4th und 5th Gen sind zu teuer. Durch moderne Fertigung, neue Materialen und Echtzeitlogistik sollen die Stückpreise und vor allem die Kosten pro Flugstunde deutlich reduziert werden.
Es wäre schön, wenn man deutlich günstiger herstellen und in standhalten könnte. Aber das sehe ich nicht wirklich.
Für Jets, genau so wie bei allen anderen Fahrzeugen gilt, man muss Kompromisse finden. Bei den Jets der neuen Generation muss man einen Kompromiss finden zwischen Größe - Preis - Leistungsfähigkeit.
Leistungsfähige Sensoren brauchen Platz und Energie. Das macht den Jet größer und teurer. Jedes Projekt wird einen eigenen idealen Mittelpunkt finden, und ich denke es ist schwer jetzt vorherzusagen wo der ideale Mittelpunkt für Konflikte der nächsten Dekaden liegen wird. Aber ohne Kompromisse wird es auf keinen Fall gehen, und dem kann keiner entgehen.
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@ Feyerabend
Wir brauchen keine kompakte Luft-Bodenlösung.
Und Frankreich auch nicht mehr. Der neue Träger ist fast so groß, wie die US-Träger.
Was aber jeder in Zukunft braucht, sind Kampfflugzeuge mit sehr großer Tankkapazität, denn die CCA haben eine extrem hohe Reichweite. Und was nützt diese Reichweite, wenn das steuernde Flugzeug nur halb so weit fliegen kann?
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https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a0da...ng-an.html
Leider hinter Bezahlschranke
Rede: Guillaume Faury, CEO auf Airbus Defence Summit in Manching
- FCAS könnte womöglich nicht mehr nur aus einem Flugzeug bestehen
- Bsp F-35, drei untersch. Flugzeuge "Es gibt untersch. Wege, dieselben Ziele zu erreichen"
- Begründung: "Wir haben in Friedenszeiten unter Annahmen begonnen, die heute viel stärker in Frage gestelkt werden"
- "Jetzt, wo wir uns in einen Kriegsszenario befinden, werden die Anforderungen wichtiger - deshalb schwieriger geworden, Kompromisse einzugehen"
- FCAS mehr als ein Kampfflugzeug. Das Projekt bestehe aus mehreren Säulen wie Combat Cloud, vernetzten Systemen oder der Triebwerksentwicklung, "und diese funktionieren"
Rede: Schöllhorn, Head of Airbus Defence
- unerwartete Schwierigkeiten mit Dasssult
- "Ich denke, es wird eine Plattform-Zusammenarbeit geben"
Welt: Deutschland bevorzugt Luftüberlegenheitsjäger mit hoher Reichweite und Leistungsreserven
Meine erste Wertung: FCAS NGF kommt nicht; Triebwerk könnte für Airbus und Dassault NGF genutzt werden
Keine Infos: Beteiligung Saab
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Man muss auch bedenken dass die gemunkelten Eckdaten des deutschen Entwurfes ziemlich genau die der F-22 entsprechen - vielleicht ein wenig mehr.
Damit wäre man in einer Gruppe wie Japan und Großbritannien was die notwendige Größe angeht.
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(03.06.2026, 14:55)Pmichael schrieb: Man muss auch bedenken dass die gemunkelten Eckdaten des deutschen Entwurfes ziemlich genau die der F-22 entsprechen - vielleicht ein wenig mehr.
Damit wäre man in einer Gruppe wie Japan und Großbritannien was die notwendige Größe angeht.
Das glaube ich eher nicht. GCAP/Edgewing Fighter wird deutlich jenseits der F-22 sein. Es braucht pazifische Reichweite, was die F-22 definitiv nicht hat. Das sieht man schon an den Aussagen wie doppelte Reichweite und interne Zuladung wie die F-35 von GCAP Seite. Die F-35 hat mehr interne Zuladung wie die F-22 und auch mehr Reichweite. Das ist nur mit einem sehr großen Flugzeug zu erreichen - F111 Klasse. Hohe Flugleistungen ist da nicht so das Thema. Wird wohl sowas wie eine Stealth Vulcan  .
Für weiträumige Inselverteidigung gegen chinesische Bomber und Langstreckenjäger ist das schon das Richtige, aber nicht um in einem heißen Krieg mit hochmanövrierfähigen russischen Jagdflugzeugen um die Luftüberlegenheit zu kämpfen. Da braucht es von der Art her tatsächlich sowas wie eine F-22 ...
(03.06.2026, 14:39)Bairbus schrieb: @ Feyerabend
Wir brauchen keine kompakte Luft-Bodenlösung.
Und Frankreich auch nicht mehr. Der neue Träger ist fast so groß, wie die US-Träger.
Was aber jeder in Zukunft braucht, sind Kampfflugzeuge mit sehr großer Tankkapazität, denn die CCA haben eine extrem hohe Reichweite. Und was nützt diese Reichweite, wenn das steuernde Flugzeug nur halb so weit fliegen kann?
FR braucht schon noch ein kompaktes Flugzeug für den Export.
Ein Stealth Flugzeug ist sowieso größer wegen den internen Waffenschächten. Unter einer F-35 Größe wird man kaum rauskommen. Das ist aber keine F-22 ...
Außerdem geht es nicht nur um die Größe, sondern auch um die spezifisch notwendige Auslegung für den Flugzeugträger. Varianten sind ein Blödsinn, schauen nur ähnlich aus, sind trotzdem unterschiedlich und suboptimal bzgl. der Anforderungen.
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Broensen schrieb:Verschiedene CCA wären ein Remote Carrier, ein Loyal Wingman und evtl. noch ein UCAV-Bomber. Das meinte ich mit "3 verschiedene Typen". Da diese alle an unterschiedlichen Missionsprofilen ausgelegt sind, dürfte es nur wenig Kommunalitäten unter ihnen geben, was den Betrieb mMn verkompliziert ohne dabei nennenswerte Vorteile zu bringen, weil unter ihnen keine Fähigkeitspotenzierung stattfindet, sondern ein Loyal Wingman vermutlich alles besser können wird, als ein RC oder ein UCAV-Bomber.
Zitat:Allerdings sind eben die RC einerseits entsprechend eingeschränkt und andererseits auch aufwendig im Betrieb, da sie vmtl. nicht einfach wie ein Jet rollend starten und landen werden und auch begrenztere Ausdauer als ein Kampfjet mit Luftbetankung haben dürften.
Ich frage mich ohnehin, wer auf diese Schnapsidee mit den RC am NGF gekommen ist. Je nachdem aus welchem Blickwinkel man diese Plattformen betrachtet, sind das mEn entweder MFK mit einem Zwischenschritt zu viel oder ein CCA mit einem Zwischenschritt zu wenig, der dabei aber noch den NGF unnötigerweise einschränkt, gleichzeitig aber auch zu teuer sein wird um ihn als Verbrauchsgegenstand zu betrachten.
Zitat:Dein Ansatz ist ein Gen5-Jet im M/UM-T mit einem modularen Loyal Wingman in der Art eines fliegenden Boxers.
Mein Ansatz ist der eines Gen6-Verbunds aus einem bemannten Jet mit mehreren dislozierten, unbemannten Fähigkeitsträgern.
[...]
Aber wenn man unbedingt nochmal für viel, viel Geld einen eigenen bemannten Kampfjet entwickeln will, dann muss mMn auch der volle Gen6-Ansatz dabei realisiert werden. Dieses Risiko sehe ich ja auch bei Dassault viel kritischer als den 80%-Anteil.
Grundsätzlich bin ich dahingehend auch bei dir. Allerdings würde ich mich persönlich wie gesagt nicht so am Generationenbegriff stören, sondern mehr der Frage, was unsere Anforderungen an eine solche Plattform sind wie viel Geld es sich lohnt dafür in die Hand zu nehmen. Wie gesagt, solche Kosten können gerechtfertigt sein aber diesbezüglich habe ich ebenfalls meine Zweifel.
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Feyerabend schrieb:Große Marschflugkörper und AShM intern mit tatktischen Stealthkampfluzeugen zu verbringen ergibt wenig Sinn. Die Maschinen würden viel zu groß werden. Taurus ist mMn ein veraltetetes Konzept und sollte von landgestützen Systemen ersetzt werden. Dem muss ich deutlich widersprechen. Der Grund warum LACM und AShM häufig aus der Luft gestartet werden ist schlicht, dass die Energie des MFK somit vollends auf den Marschflug angewendet werden kann, was die Reichweite dieser Effektoren massiv erhöht. Je nach Lfk-Typ und Startwinkel müssen bodengestützte Systeme den Großteil ihrer Energiekapazität auf den Start abgeben (je nachdem ob horizontal oder vertikal gestartet weniger oder mehr) und können nicht leicht in größere Höhen vordringen um effizient bzw treibstoffsparend zu fliegen. Hinzu kommt die Strategische Ungewissheit, da Flugzeuge mobil sind und vergleichsweise spontan aus diversen Richtungen ihre Effektoren absetzten können, was den Abfangprozess schon auf strategischer Ebene erschwert.
Auch sollte man bedenken, dass die meisten Systeme aktuell überhaupt nicht vom Boden aus gestartet werden können. LACM wie Taurus verfügen üblicherweise über Turbofans oder Ramjets, die zum einen eine gewisse Airspeed braucht um überhaupt zu funktionieren und zum anderen zwar ausreichend Schub generieren um den MFK in der Luft zu halten, nicht jedoch genug um ihn selbstständig vom Boden aus zu starten. Sowas kann man mit abwerfbaren Boostern zwar umgehen, macht man aber meist nicht, da air launched wie gesagt die effizienteste und auch potenteste Methode für sowas ist.
Zitat:- er muss bezahlbar sein. 4th und 5th Gen sind zu teuer. Durch moderne Fertigung, neue Materialen und Echtzeitlogistik sollen die Stückpreise und vor allem die Kosten pro Flugstunde deutlich reduziert werden.
Zitat:Wirstchaftlichkeit ist der größte und entscheidene Unterschied zwischen Current und Next Gen Flugzeugen.
Sehe ich ja auch so, aber realistisch dürfte da nicht viel gehen. Das Flugzeug selber ist das mit Abstand günstigste am NGF, teuer werden solche Plattformen durch die darin verbauten Systeme, die selber mit der Zeit nicht gerade günstiger werden. Da ließe sich schon was machen aber günstiger als eine F-35 würde eine solche Plattform wohl nie im Leben werden, was sie mMn auch nicht muss. Die Fähigkeitsskalierung kann in einem solchen Ökosystem deutlich günstiger und effizienter über die CCA erfolgen, wohingegen die bemannte Bestandsflotte in ihrer jetzigen Größe verbleiben oder je nachdem sogar schrumpfen kann.
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Gecktron schrieb:Da würde ich deutlich widersprechen. Wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, wurden hochwertige Ziele auf Flugplätzen nah an der Front und weiter weg zerstört. Die USA, Russland, die Ukraine und Iran haben das alle zu spüren bekommen.
Viel wichtiger ist, Hardening. Hardened Aircraft Shelter oder zumindest geschlossene Hallen oder Zelte sollten hier Priorität haben. Das ist wesentlich einfacher auf regulären Basen als auf improvisierten Basen.
Einen wirklich Vorteil von vorgeschobenen Basen in Frontline Nähe habe ich in den aktuellen Konflikten nicht wirklich gesehen. Daher verstehe ich nicht, warum das ein Prioritätspunkt sein soll. "Vorgeschoben" muss nicht unbedingt heißen, dass sich diese Basen in unmittelbarer Frontnähe befinden müssen. Das kann auch nur bedeuten, dass man Flugzeuge dahin verlegt, von wo aus sie sich an den Kampfhandlungen beteiligen können, wenn sie es von ihren Heimatbasen aus nicht tun können.
Was ich am Fallbeispiel Deutschland auch für durchaus angemessen halte, da keine unserer Basen auch nur in annähernd realistischer Gefechtsdistanz zum Feind im Osten liegt. Es gibt ausreichend Basen in Schweden und Polen, die noch soweit im Hinterland liegen, dass sie abseits von BM nicht bedroht sind aber dennoch Nahe genug an etwaigen Kampfhandlungen liegen werden. Was man ja jetzt von Büchel oder Laage nicht behaupten kann.
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(03.06.2026, 15:27)Fox1 schrieb: Das glaube ich eher nicht. GCAP/Edgewing Fighter wird deutlich jenseits der F-22 sein. Es braucht pazifische Reichweite, was die F-22 definitiv nicht hat. Das sieht man schon an den Aussagen wie doppelte Reichweite und interne Zuladung wie die F-35 von GCAP Seite. Die F-35 hat mehr interne Zuladung wie die F-22 und auch mehr Reichweite. Das ist nur mit einem sehr großen Flugzeug zu erreichen - F111 Klasse. Hohe Flugleistungen ist da nicht so das Thema. Wird wohl sowas wie eine Stealth Vulcan .
Für weiträumige Inselverteidigung gegen chinesische Bomber und Langstreckenjäger ist das schon das Richtige, aber nicht um in einem heißen Krieg mit hochmanövrierfähigen russischen Jagdflugzeugen um die Luftüberlegenheit zu kämpfen. Da braucht es von der Art her tatsächlich sowas wie eine F-22 ...
FR braucht schon noch ein kompaktes Flugzeug für den Export.
Ein Stealth Flugzeug ist sowieso größer wegen den internen Waffenschächten. Unter einer F-35 Größe wird man kaum rauskommen. Das ist aber keine F-22 ...
Außerdem geht es nicht nur um die Größe, sondern auch um die spezifisch notwendige Auslegung für den Flugzeugträger. Varianten sind ein Blödsinn, schauen nur ähnlich aus, sind trotzdem unterschiedlich und suboptimal bzgl. der Anforderungen.
Weder Deutschland noch Frankreich scheinen da irgendwelche verrückte Wege gehen. Bei den Franzosen mit der Forderung nach maximal 15t Leergewicht ist man so ziemlich bei einer F-35C, hier werden dann natürlich schnell die technischen Grenzen eines solchen Flugzeuges klar.
Wenn man sich den damaligen japanischen F-3 Entwurfes anschaut und die GCAP Modelle anschaut dann sind wir so in der 20t Leergewicht Klasse.
Wenn man dann den deutschen Entwurf anschaut dann hat man sich augenscheinlich am F-22 und SU-57 orientiert, wahrscheinlich dann etwas mehr da noch höhere Anforderungen an Stealth gelegt wird und man daher größere interne Waffen und Treibstoffkapazitäten benötigt.
Es ist offensichtlich dass ein größerer Entwurf mehr Fähigkeiten und Entwicklungspotenzial hat um gegen andere schwere Jäger der Russen und Chinese zu bestehen.
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(03.06.2026, 12:40)Feyerabend schrieb: Der sogenannte 6th Gen Verbund ist weniger neu und bahnbrechend als angenommen wird. Deshalb stellt sich ja auch die Frage, welche Kriterien tatsächlich den Unterschied ausmachen werden. Eine Ansammlung von bereits bekanntem ist halt kein Generationswechsel.
Zitat:Große Marschflugkörper und AShM intern mit tatktischen Stealthkampfluzeugen zu verbringen ergibt wenig Sinn.
Intern nicht, nein. Und extern auch nur "stand-off-range" und/oder in stealth-konformer Bauart.
Zitat:Zum NGF: Das Design ergibt sich aus den Anforderungen.
... Dazu muss er über einen vollen Sensorsuit verfügen.
Schon, aber muss er nur darüber verfügen oder sie auch physisch selbst tragen? Das ist doch gerade der Gag an Gen6, dass eben mehrere Systemträger gemeinsam operieren und sich die Aufgaben teilen.
(03.06.2026, 15:37)DopePopeUrban schrieb: Ich frage mich ohnehin, wer auf diese Schnapsidee mit den RC am NGF gekommen ist. Ja, die RC sehe ich auch kritisch, vor allem aufgrund der Start- und Landeverfahren, von denen ich erwarte, dass sie recht aufwendig und kostspielig ausfallen dürften.
Ich verstehe aber durchaus ihren Sinn, gerade wenn es um signaturstarke EloKA-Anwendungen u.ä. geht. Da ist eine möglichst kleine Trägerplattform schon sinnvoll, um die Kosten beim Verlust so gering wie möglich zu halten. Einen Jamming-Pod zu verlieren, schmerz genug, dann muss nicht auch noch gleich eine komplette Sensorsuite mit Radar und allem drum und dran mit drauf gehen.
Zitat:Das meinte ich mit "3 verschiedene Typen". Da diese alle an unterschiedlichen Missionsprofilen ausgelegt sind, ...
Nee, wieso? Okay, der UCAV-Bomber hätte ein eigenes Profil, wenn er denn käme, denn der würde einfach nur Waffenlast tragen und ggf. einsetzen. Das wäre eigentlich das simpelste CCA, wenn auch das größte.
Der Loyal Wingman wäre grundsätzlich erstmal Missions-neutral ausgestattet und ermöglicht eben dem NGF in jeder Hinsicht signaturarm ausgelegt zu werden, weil er ihm diverse Komponenten inkl. deren jeweiliger Signatur abnimmt.
Die RC gehen noch den Schritt weiter und tragen lediglich Einzelkomponenten mit dem Ziel, diese disloziert einsetzen zu können.
Die drei unterscheiden sich also voneinander nicht durch unterschiedliche Missionsprofile, sondern durch unterschiedliche Aufgaben im Gesamtgefüge, die durch ihre jeweilige Zusammenstellung das Missionsprofil definieren bzw. ihm gerecht werden.
Aber ein NGF meiner Vorstellung würde grundsätzlich mit ein oder zwei Loyal Wingmen in den Einsatz gehen, ergänzt um ein paar RC, die je nach Mission bestückt werden, so wie es auch bei den Hardpoints herkömmlicher Kampfjets der Fall ist. Man hätte nur sehr viel mehr Flexibilität, wäre schwerer zu entdecken und ein solcher Verbund würde zudem in einem größeren Einsatzraum dislozieren können als ein einzelner Kampfjet.
Ich stelle es mir im Prinzip so vor, dass die drei CCA-Typen zusammen ein komplettes Kampfflugzeug darstellen:
- das Bomber-UCAV ist die Waffenbucht
- die RC tragen die Pods
- der Loyal Wingman stellt den Rest
Perspektivisch müsste dieser Verbund dann auch ohne den NGF operieren können, sobald Kommunikationssicherheit und Entscheidungsfindungsprozesse das dann auch hergeben werden.
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(03.06.2026, 16:14)Pmichael schrieb: Wenn man dann den deutschen Entwurf anschaut....
Welcher denn?
Wo abgebildet?
Wo zu sehen?
Bislang existiert nur EIN D/F Mockup... Mit minimal Details!
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Registriert seit: Jan 2022
(03.06.2026, 20:40)Milspec_1967 schrieb: Welcher denn?
Wo abgebildet?
Wo zu sehen?
Bislang existiert nur EIN D/F Mockup... Mit minimal Details!
Wie im vorigen Beitrag erwähnt, was man über das Konzept so aufschnappen konnte bzw. spekuliert wurde.
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Registriert seit: Mar 2024
(03.06.2026, 20:55)Pmichael schrieb: Wie im vorigen Beitrag erwähnt, was man über das Konzept so aufschnappen konnte bzw. spekuliert wurde.
Nichts ist schlimmer als Halbwissen und Spekulatius.
Dss Kostet Trump gerade seinen Krieg und ggf die Midterms...
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(03.06.2026, 14:54)Frank353 schrieb: https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a0da...ng-an.html
Leider hinter Bezahlschranke
Rede: Guillaume Faury, CEO auf Airbus Defence Summit in Manching
Welt: Deutschland bevorzugt Luftüberlegenheitsjäger mit hoher Reichweite und Leistungsreserven...,
Ich denke, dass es nicht gewagt ist anzunehmen, dass die Luftwaffe einen Luftüberlegenheitsjäger haben will. Der fortschrittlichste westliche Luftüberlegenheitsjäger ist die F-22. Die Su-57 ist aus meiner Sicht ein sehr guter russischer Entwurf, der teilweise Stealth gegen mehr Reichweite und Waffenlast eintauscht. Also auch legitim sie einzubeziehen.
Ich weiss über einen englischen Helsing-Kontakt, dass die Luftwaffe auf Konferenzen immer über Air Superiority und die RAF über Long Range Strike spricht.
Aber noch ein anderer Punkt. Ich habe mich gewundert, dass niemand auf den Welt-Artikel eingegangen ist. Aus meiner Sicht das erste öffentliche Bekenntnis des Airbus-CEO zu zwei NGF unter Nutzung eines gemeinsamen Triebwerks. Ich habe auch von MTU nie etwas schlechtes über die Safran-Kooperation gehört.
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(04.06.2026, 06:52)Frank353 schrieb: Aber noch ein anderer Punkt. Ich habe mich gewundert, dass niemand auf den Welt-Artikel eingegangen ist. Aus meiner Sicht das erste öffentliche Bekenntnis des Airbus-CEO zu zwei NGF unter Nutzung eines gemeinsamen Triebwerks. Ich habe auch von MTU nie etwas schlechtes über die Safran-Kooperation gehört.
Der Welt Artikel basiert soweit ich sehen kann, auf dem Event in Manchingen von dem schon vor ein paar Wochen Reuters oder Hartpunkt berichtet haben. Das Event in Manchingen war am 19. Mai soweit ich mich erinnere. In den anderen Artikeln wurde ebenso die Kooperation in bestimmten Bereichen angesprochen. Auch die Details ringsherum ähneln sich. Zum Beispiel mit den Aussagen über "FCAS wurde in Friedenszeiten konzipiert".
Der Punkt mit dem Triebwerk wurde letztens von MTU ebenfalls angesprochen. Laut denen, sieht man zwei verwandte Triebwerke aktuell als wahrscheinlichste Option. Safran sagte auch vor ein paar Monaten dass die Zusammenarbeit läuft.
Daher bin ich mir nicht sicher ob das wirklich was neues ist. Oder ob hier nicht Welt ältere Berichte aufwärmt (und hier vielleicht eigene Schlüsse zieht), oder das in der vorherigen Berichterstattung untergegangen ist.
Generell würde eine Triebwerk Kooperation mMn auch passen. Ich würde also begrüßen wenn man sich hier so einigen könnte.
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