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(14.03.2026, 22:53)Quintus Fabius schrieb: Nun setzen sich also die heimlichen IS Apologeten in Syrien für die Sicherheit Israels ein, während sie zugleich die IS Kämpfer aus den Gefängnissen fliehen lassen. Wundervoll.
Wird nur noch übertroffen von der scharfen Kritik der Hamas am Iran, und der Aufforderung der Hamas (!) an den Iran die Angriffe auf die arabischen Brüder einzustellen. Welcome to the Middle East.
Interessanter Datenpunkt, die Hezbollah hat wmgl ein Qualitätsproblem:
Zitat:Yinon Magal (Channel 14): An interesting statistic is that most of Hezbollah's missile launches so far have been failed launches. Out of 1550 launches towards Israel, only 670 managed crossed the border - the rest fell in Lebanon.
https://x.com/JewishWarrior13/status/203...8346308806
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Zitat:Israel is planning to raise its reservist call-up limit from 280,000 to 450,000, as the military readies for a possible ground operation in Lebanon, Kan News reports.
https://x.com/ILRedAlert/status/2033249342891426014
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Das wird nichts nutzen:
Zitat:Fünf westliche Staaten warnen Israel vor Bodenoffensive im Libanon
Stand: 21:32 Uhr
Netanjahu ist genauso beratungsresistent wie Donald der Leibhaftige
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Irgenwelche klugen Vorschläge was man dann dagegen machen sollte?
Zitat:Heavy rocket fire by Hezbollah from eastern Lebanon using longer-range rockets, aimed towards Northern Israel and Hadera. Tens of rockets were launched and there are reports of impacts in open areas.
https://x.com/ThetiMapping/status/2033975684586979519
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Irgendwelche klugen Vorschläge, was man dagegen machen sollte?
Zitat:17.03.2026 – 21:11 Uhr
Alisa Swoboda
Insider: Israelischer Panzer wohl für Beschuss von UN-Posten verantwortlich
Eine interne UN-Untersuchung kommt einem Insider zufolge zu dem vorläufigen Schluss, dass israelischer Panzerbeschuss einen UN-Posten im Südlibanon getroffen hat, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Bei dem Vorfall am 6. März seien ghanaische Blauhelm-Soldaten verletzt worden, sagt ein westlicher Militärvertreter der Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Bericht.
Die Spurenlage deute auf drei Volltreffer durch die Hauptkanone eines israelischen Kampfpanzers hin. Da die verwendete Munition von Israel Military Industries (IMI) hergestellt werde, sei eine israelische Beteiligung unbestreitbar. Eine Sprecherin der UN-Beobachtermission Unifil erklärt, die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen. Das israelische Militär nimmt zunächst nicht Stellung.
https://www.handelsblatt.com/politik/int...36895.html
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Schöne Ablenkung weil man keine Antwort hat.
Mir erschließt sich nicht, welche Relevanz irgendein random Blue on Green Vorfall gegenüber der Gesamtlage haben sollte?
Was man hätte machen können um derartige Friktionen zu verhindern: UNIFIL ihren Job seit wenigstens 2006. Beginnend damit, dass man da nicht Gartenzaun an Gartenzaun mit Hezbollah abhängt. Und in der Lage nach dem 7. Oktober respektive mit Beginn der israelischen Vorstöße in den Libanon hinein der dringenden Empfehlung der Israelis folgen und abzuziehen.
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Zur Lage und zu dem was gestern gelaufen ist:
Zitat:HEZBOLLAH BREAKDOWN
IDF says over 50% of Hezbollah’s rocket barrage on northern Israel last night was thwarted
• Hezbollah aimed to launch 100+ rockets, fired about 40 short range rockets, several missiles, and 5 drones
• Most rockets were intercepted, fell in open areas, or landed inside Lebanon
• 1 rocket hit a home in Karmiel, causing damage
• All 5 drones were intercepted
• Israeli Air Force struck launchers, crews, and command centers before and during the barrage
• Several launchers destroyed pre launch, at least 10 more hit after
• IDF estimates Hezbollah is firing about 150 rockets per day
• Group expected to escalate with larger barrages every few days
• About two thirds of fire targets IDF troops in southern Lebanon
• Remaining third targets Israel
• Hezbollah still holds thousands of short range rockets up to 40 km range
• Also maintains hundreds of longer range projectiles
• Most remaining capabilities positioned deeper in southern Lebanon, including north of the Litani River
• Short range fire now mostly limited to border areas and the Galilee
• Hezbollah has dispersed launch systems across multiple sites with fewer barrels per launcher
• Harder to detect, but reduces volume per salvo
• IDF strikes ongoing across Lebanon, including Tyre, described as a Hezbollah center of gravity
• New evacuation warnings issued ahead of strikes
• IDF also targeting Hezbollah owned gas stations to disrupt funding and mobility
• Fewer than 1,000 Radwan Force operatives crossed the Litani River
• IDF says at least 200 have been ELIMINATED
• Remaining fighters operating in small cells and retreating under pressure
https://x.com/Osint613/status/2034171091120267665
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Der Überfall auf den Libanon wird für Israel genauso desaströs wie der Überfall auf den Iran für die USA
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Also dann quasi garnicht. Sehe ich in der Tat auch so.
Tatsächlich verlief der Krieg gegen die Hezbollah bislang spektakulär erfolgreich und in einem geradezu obszönen Ausmaß glimpflicher für Israel als man vor dem 7. Oktober hätte erwarten dürfen.
Es ist jetzt irgendwie nicht direkt absehbar, dass sich das irgendwie groß ändern wird.
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Die Minderleistung der Hisbollah im Libanon ist wirklich verblüffend. Vor allem, weil man den Erfahrungen von 2006 die Kampfkraft der Hisbollah auch in Israel wesentlich stärker eingeschätzt hat als das was jetzt real geliefert wurde. Im Jahr 2006 tauschte man bei den Kämpfern / Soldaten noch im Verhältnis zu 250-500 (Hisbollah) zu 120 (Israel) ab. Davon ist heute keine Rede mehr. Stattdessen operieren die Israelis praktisch fast wie sie wollen.
Was hat die Hisbollah eigentlich 20 Jahre lang getrieben? Man hätte in 20 Jahren doch mal wirklich immense unterirdische Stellungsysteme anlegen und den Südlibanon in einen einzigen auch aus der Luft nicht mehr so leicht knackbaren Todesgarten verwandeln können. Aber nein. Stattdessen kämpft man objektiv schlechter als 2006, während Israel seitdem technologisch deutlich zugelegt hat.
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(18.03.2026, 22:16)Quintus Fabius schrieb: Die Minderleistung der Hisbollah im Libanon ist wirklich verblüffend. Vor allem, weil man den Erfahrungen von 2006 die Kampfkraft der Hisbollah auch in Israel wesentlich stärker eingeschätzt hat als das was jetzt real geliefert wurde. ... inzwischen fängt die Hisbollah an, sich richtig zu wehren Zitat:20:38 Uhr – Erster Hisbollah-Angriff auf Südisrael seit Kriegsbeginn
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat erstmals seit Kriegsbeginn den Süden Israels angegriffen. In israelischen Orten in der Nähe des Gazastreifens sowie in der Stadt Aschkelon heulten am Abend die Warnsirenen. Israels Armee bestätigte auf Anfrage, dass die Hisbollah dafür verantwortlich sei. Auch mehrere israelische Medien berichteten darüber....
warum das erst so spät erfolgt kann ich nicht beurteilen, aber das Potential hätten die Milizionäre sicher schon früher gehabt
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Weil eine Raketen mal über Tel aviv hinausfliegt fangen sie an sich "richtig" zu "wehren"? Na dann.
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Zitat:Bei Raketen aus Iran hat man zehn Minuten Zeit, hier sind es nur Sekunden
Zehnmal müssen sie in den Bunker, jeden Tag: Die Bewohner des israelischen Dorfs Kirjat Schmona sind den Angriffen der Hisbollah ausgeliefert. In der täglichen Lebensgefahr müssen sie entscheiden: alles aufgeben oder bleiben?
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(19.03.2026, 21:27)Kongo Erich schrieb: Bei Raketen aus Iran hat man zehn Minuten Zeit, hier sind es nur Sekunden
Zehnmal müssen sie in den Bunker, jeden Tag: Die Bewohner des israelischen Dorfs Kirjat Schmona sind den Angriffen der Hisbollah ausgeliefert. In der täglichen Lebensgefahr müssen sie entscheiden: alles aufgeben oder bleiben?
Deswegen geht Israel gg. die Hisbollah vor. Derartiger Beschuss fand ja schon vor dem aktuellen Konflikt regelmässig auf. So etwas kann sich kein Staat gefallen lassen.
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Die Lage an der Heimatfront ist derweil interessanterweise so ruhig wie lange nicht:
Zitat:Not a single Israeli was murdered by Arab terrorists this Ramadan. The last time this happened was in 2013.
https://x.com/VerminusM/status/2034861378280865899
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