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Die Russen haben ein riesen riesen Land und zumindest im Westen keine EU Gegner, die ihnen ernsthaft gefährlich werden könnten.
Nach o.g. Argumentation sind sie also wie die USA unbesiegbar.
Warum rüsten wir dann überhaupt auf und kapitulieren nicht jetzt sofort....?
Nein, die USA hat zu viele Waffen... Für jeden und überall... In der Armee und im Volk.
Verändert Bildung die Verteidigungs / Angriffs Bereitschaft oder bewirkt "positive Verteidigung" ?
Hmm... Ich denke nein.
Was soldatische Leistung betrifft, waren Propaganda überflutete Diktatoren Armeen persönlich Leistungs technisch immer die besten der Welt (Nazi Deutschland, Japan) und konnten nur mit 10 fach überlegener Masse und Nuklear besiegt werden. .. Und in Nazi Deutschland waren zig tausend hoch intelligente, gebildete Menschen 1a Menschen verachtende Verbrecher.
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Wer hat den Russland besiegt bisher ?
Zudem rüsten wir auf das Russland uns nicht besetzt und nicht weil wir Russland besetzen wollen .
Außerdem gibt es ja wohl genug Beweise das die USA und Russland zu besiegen sind , nur halt nicht in ihrem eigenen Land.
Zitat: Verändert Bildung die Verteidigungs / Angriffs Bereitschaft oder bewirkt "positive Verteidigung" ?
Hmm... Ich denke nein.
Was hat das bitte damit zu tun ?
Zitat:Zitat:
Das ist übrigens der wahre Grund, warum die USA uneinnehmbar sind:
300 Millionen Waffen Besitzer mit 500 Millionen Waffen @home.
Der einzige Grund ist die Größe des Landes und ein fehlender Gegner auf dem Kontinent und hat rein garnichts mit den Waffen zu tun die es im Land gibt. Vielleicht sollten wir zu den Waffen auch wie in den usa die bildungsmöglichkeiten einschränken um auf deren Level zu kommen?
Der geringere Bildungsstand und damit verbundene Lebensqualität führt am Ende zu bedeutend mehr Kriminalität welche zusammen mit frei zugänglichen Waffen zu mehr totesopfern führt.
Du willst mir wohl nicht erzählen das irgend welche Gangs in den Schützengraben gehen würden . Katastrophen wie new Orleans haben das ja wohl bewiesen .
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Aus den Jägern und Sportschützen in dieser Bundesrepublik könnte man allenfalls einen geringen Anteil als geeignete Kämpfer rekrutieren, auch wenn es wirklich viele Jäger gibt. Aber Kleinvieh macht auch Mist, von daher wäre eine militärische Exploration besagter Kreise nicht per se falsch und diese Bundesrepublik kann angesichts der aktuellen dramatischen Umstände sicherlich nicht mehr wählerisch sein.
Man könnte die Bereitschaft im Rahmen von Reserveeinheiten Dienst zu leisten und regelmäßig an Wehrübungen teilzunehmen dann beispielsweise mit waffenrechtlichen Privilegien belohnen und umgekehrt zugleich überhaupt das Recht privat halbautomatische Großkaliberwaffen zu haben, IPSC zu schießen etc. damit verbinden, dass man in der Reserve sein und Wehrübungen leisten muss.
Aktuell gibt es ungefähr 440.000 Jäger in der Bundesrepublik. Viele davon aber älter, dem Militär abgeneigt, gesundheitlich nicht geeignet usw usf. Aber selbst wenn nur jeden 10 in irgendwelche militärische Strukturen bringen könnte, wären das immerhin so um die 45.000.
Es gibt ungefähr 330.000 Sportschützen die Großkaliber schießen. Wenn wir davon wiederum ungefähr 10 bis 15% als geeignet rechnen, könnte man hier auch so um die 45.000 Mann rekrutieren.
Was im Vergleich viel schneller und einfacher zu bewerkstelligen wäre ist es, die Bereitschaftspolizeien, die BFE und BFE+ Einheiten sowie bestimmte Hundertschaften der Landespolizei allesamt paramilitärisch / militärisch weiterzubilden und entsprechend auszurüsten und ihnen im weiteren (wieder) den Kombattantenstatus zu geben.
Das wären weitere 20.000 Kombattanten die man ohnehin hat und die schon in entsprechenden Einheiten und Strukturen vorhanden sind, einschließlich Kasernen, Fuhrpark usw. Darauf könnte man sehr leicht und kostengünstig aufbauen.
Rechnet man das alles zusammen bieten Jäger, Sportschützen und Polizeiverbände eine Mannzahl von ungefähr 110.000 Mann welche man für den Krieg einsetzen könnte. Das wäre gerade für die Landesverteidigung sowie die Sicherung im Landesinnern eine durchaus brauchbare Zahl, und insbesondere die paramilitärischen Polizeiverbände hier von großem Vorteil wegen ihrer zusätzlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
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(08.03.2025, 20:38)Quintus Fabius schrieb: Was im Vergleich viel schneller und einfacher zu bewerkstelligen wäre ist es, die Bereitschaftspolizeien, die BFE und BFE+ Einheiten sowie bestimmte Hundertschaften der Landespolizei allesamt paramilitärisch / militärisch weiterzubilden und entsprechend auszurüsten und ihnen im weiteren (wieder) den Kombattantenstatus zu geben.
Das wären weitere 20.000 Kombattanten die man ohnehin hat und die schon in entsprechenden Einheiten und Strukturen vorhanden sind, einschließlich Kasernen, Fuhrpark usw. Darauf könnte man sehr leicht und kostengünstig aufbauen. Das bringt nur nichts für die Streitkräfte, da diese Polizisten sich im Kriegsfall mit den dritten Kolonnen des Feindes hierzulande rumschlagen müssen und dementsprechend nicht für Fronteinsätze zur Verfügung stünden.
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Zitat: Man könnte die Bereitschaft im Rahmen von Reserveeinheiten Dienst zu leisten und regelmäßig an Wehrübungen teilzunehmen dann beispielsweise mit waffenrechtlichen Privilegien belohnen und umgekehrt zugleich überhaupt das Recht privat halbautomatische Großkaliberwaffen zu haben, IPSC zu schießen etc. damit verbinden, dass man in der Reserve sein und Wehrübungen leisten muss.
Man sieht es doch in der Ukraine das man es tunlichst unterlassen sollte als Staat Waffen in der Bevölkerung zu verteilen. Den Geist kriegt man nicht mehr in die Flasche zurück . Das bringt keinerlei militärischen Nutzen und man hat nur noch Probleme im eigenen Hinterland welche die eh schon knappen Personalreserven verbrauchen.
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Broensen:
Es gibt ja sehr viel mehr Polizeibeamte insgesamt als die genannten 20.000 welche man als Reserven verwenden könnte. Wir sprechen hier ja von insgesamt so um die 350.000 Polizisten.
Darüber hinaus wird man für die Bekämpfung mancher "dritter Kolonnen" durchaus mehr Können und eine militärischere Ausrichtung benötigen, so dass hier ansonsten die Polizei durch Soldaten unterstützt werden müsste - womit diese frei werden wenn die Polizei dies selbst erledigen kann.
Noch darüber hinaus benötigt man so oder so im Hinterland Sicherungseinheiten, auch eine Aufgabe welche Soldaten "für die Front" frei macht.
Entsprechend halte ich es für sowohl direkt (als Reserve für die Front) als auch indirekt (frei machen von Soldaten für die Front durch Übernahme von militärischen Aufgaben) wirksam die genannten Polizeiverbände entsprechend zu "militarisieren".
alphall31:
Wir sprechen hier von Personen die ohnehin schon Feuerwaffen haben, die Großkaliberwaffen haben und denen der Staat dies ohnehin gestattet.
Man verteilt hier also gerade eben nicht einfach Waffen in der Bevölkerung, sondern nutzt so oder so bewaffnete Anteile dieser Bevölkerung, welche so oder so Waffen haben. Damit nimmt die Zahl der Waffenträger also keineswegs zu. Man qualifiziert diejenigen welche ohnehin schon sind einfach nur weitergehend und das halte ich sogar für einen Vorteil im Kontext deiner Befürchtungen:
Denn wenn Legalwaffenbesitzer in militärischer Ausbildung und Wehrübungen eingebunden sind, dann hat der Staat einen viel besseren Zugriff und eine viel bessere Kontrolle über sie, als wenn sie einfach so mit ihren Waffen im Unbekannten für sich selbst wären.
Das heißt, das exakte Gegenteil von dem was du hier befürchtest wäre der Fall. Und der militärische Nutzen wäre durchaus da, die wären ja schlicht und einfach Teil normaler Reserveeinheiten, also von na / ta Verbänden. Wenn du nun schreibst, dass hätte keinerlei militärischen Nutzen schreibst du im Endeffekt, dass Reserveeinheiten keinen Nutzen haben, denn nichts anderes wäre hier ja der Fall: dass diese Leute vermehrt in Reserveeinheiten eingebunden werden und dort ganz regulär ihren Dienst tun. Und man würde sie dorthin bringen, indem man entsprechende Privilegien damit verbindet.
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Ich finde die Grundidee, Legalwaffenbesitz mit Reservistenstatus zu verknüpfen gar nicht so doof. Es führt ganz sicher zu einer besseren Kontrolle des Legalwaffenbesitzes und zugleich erhöht es die Wehrfähigkeit. Ich finde auch den Gedanken gar nicht so abwegig, über gewisse Angebote gezielt Schießsport-interessierte zur Reserve zu holen. Man könnte da durchaus Dinge ermöglichen, die außerhalb der Streitkräfte nicht möglich sind.
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Viele Großkaliberschützen wollen ja so was wie Combatschießen, dürfen das aber nicht und auch die welche IPSC machen wollen, haben oft nicht die Möglichkeiten dafür.
Und um das nochmal zu betonen: wir sprechen hier ja über Personen welche so oder so Großkaliberwaffen haben !
Das wäre ja gerade eben nicht wie von alphall befürchtet ein Waffe in der Bevölkerung verstreuen, sondern wir sprechen hier über Anteile (!) der Bevölkerung die ohnehin Feuerwaffen im Großkaliber haben.
Entsprechend beides koppeln: Großkaliberwaffen, entsprechende Schießmöglichkeiten und Dienst in der Reserve und schon könnte man aus diesen Kreisen mehrere zehntausend Schützen generieren. Wobei man das als Privileg gestalten müsste, dass nicht jeder Sportschütze überhaupt kriegen kann.
Man könnte die dann über weitergehende Schießberechtigungen, erweiterten Besitz von Feuerwaffen und Zugang zu BW Schießanlagen auch darüber ködern, dass man ihnen Munition zur Verfügung stellt. Wer es also schafft die Anforderungen zu erfüllen und als Sportschütze / Jäger Teil der Reserve zu werden, der kriegt kostenlos Munition wenn er schießen geht (nicht um diese mit nach Hause mitzunehmen, sondern auf der Schießanlage, wo er dann mit dieser kostenlos schießen darf).
Meiner Einschätzung nach könnte man zwischen 10 und 20% der Schützen damit in Reservestrukturen bringen, und dann reden wir hier eben insgesamt von nicht weniger als ungefähr 100.000 zusätzlichen Mann in der Reserve.
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Ich gebe aber zu bedenken, dass nach meiner Erfahrung ein Anteil von minimum 50% der in frage kommenden Jägern und Sportschützen absolute, unnverrückbare rot grün Hasser sind und sich zum Teil innerlich von Deutschland als Demokratie verabschiedet haben ... Und der AfD Sympathie und Wähler Anteil bei denen wiederum liegt insgesamt bei gefühlten 70% ... In Ostdeutschland bei gefühlten 100%
Diese insgesamt also 50% der Jäger und Sportschützen im geeigneten Alter werden also eher Russland zuwinken beim Einmarsch in McPom, als für Deutschland zu kämpfen.
Rechne also fast nur mit nativ WEST Deutschen Menschen und dort nur den politisch gemäßigten Jägern und Sportschützen.
Da kommst Du dann auf vielleicht auf maximal 30.000 Bereitwillige.
Besser als nichts... Aber kaum eine echte Reserve.
Diese kann und muss aus Wehrpflichtigen generiert werden!!
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Nur weil jemand legal eine Waffe besitzt ist er nicht gleich befähigt mit dieser umzugehen .
So ist es für mich unverständlich das Jemand der eine Waffe besitzt nicht in der Lage sein muss die Verletzungen die diese verursachen kann wenigstens notfalls zu versorgen.
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Vielleicht den folgenden sowie die vorherigen Beiträge zur Polizei in den Thread BGS-Defensive Verteidigung verschieben?
(08.03.2025, 20:38)Quintus Fabius schrieb: Was im Vergleich viel schneller und einfacher zu bewerkstelligen wäre ist es, die Bereitschaftspolizeien, die BFE und BFE+ Einheiten sowie bestimmte Hundertschaften der Landespolizei allesamt paramilitärisch / militärisch weiterzubilden und entsprechend auszurüsten und ihnen im weiteren (wieder) den Kombattantenstatus zu geben.
Hierzu der interessante Verweis auf das GRÜNBUCH ZMZ 4.0
Zivil-Militärische Zusammenarbeit 4.0 im militärischen Krisenfall des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit:
Aus dem Kapitel 6.3 "Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" zur Rolle der Polizei hier einige Auszüge:
...................
• Ferner ist von einem steigenden Kriminalitätsaufkommen auszugehen (teils aus einer Not heraus, massiv aber auch durch Ausnutzung der besonderen Lage).
Daraus resultierende Handlungsnotwendigkeiten:
• Stärkung der Polizeistrukturen durch Einrichtung von zusätzlichen geschlossenen Einheiten vorzugsweise in den Bereitschaftspolizeien. Die Einheiten müssen organisatorisch flexibel dort unterstellt werden können,wo sie benötigt werden.
• Stärkung auf materieller und taktischer Ebene durch moderne, krisenfeste Mann-Ausstattung und entsprechender einsatztaktischer Trainingseinheiten zusammen mit Bundespolizei und Bundeswehr.
• Mindset in der Polizei: Der Polizeidienst muss in solchen Szenarien klar definiert und beübt worden sein.
• Status der Polizei(Kombattantenstatus) muss geklärt sein.
.....
Das umfangreiche Dokumente zur Situationsanalyse und Handlungsbedarf ist unter https://zoes-bund.de/publikationen/gruenbuch-zmz/ verfügbar und kann hier direkt eingelesen werden:
https://zoes-bund.de/wp-content/uploads/...igital.pdf
Sehr interessant sind die Schlussfolgerungen zu Überschneidungen, Abgrenzungen und Synergien von polizeilichen und militärischen Handlungsfeldern.
Aus diesem Grund ist der Bedarf an paramilitärischen Bereitschaftspolizeiverbänden (einschl. Kombattantenstatus) eigentlich selbsterklärend.
Genau für jene Szenarien wurden 1951 BGS und BEPO ja aufgestellt.
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Milspec_1967:
Konträr zu deinen Ausführungen sind es übrigens gerade Ostdeutsche AfD Wähler, welche die mit Abstand höchste Bereitschaft hätten, für Deutschland in den Krieg zu ziehen und dieses Land zu verteidigen, im übrigen auch gegen Russland, sollte Russland der Angreifer sein.
Im übrigen schrieb ich explizit von ungefähr 10% geeigneten Personen. Also 90% nicht.
Zitat:Da kommst Du dann auf vielleicht auf maximal 30.000 Bereitwillige.
Ich schrieb 45.000 - von 450.000 insgesamt. Das ist absolut realistisch. Im übrigen würde ich die Frage der politischen Einstellung hier weniger als Problem sehen, sondern viel eher die mangelnde körperliche und geistige Befähigung um als Soldat zu dienen.
Zitat:Besser als nichts... Aber kaum eine echte Reserve.
Diese kann und muss aus Wehrpflichtigen generiert werden
Was ist denn eine "echte" "Reserve" ? Und warum sollte man auf 45.000 Mann verzichten um stattdessen genau so kriegsunwillige / kriegswillige Wehrpflichtige heran zu ziehen ? Die ja deiner Wahrnehmung nach ebenso in Ostdeutschland in weiten Teilen AfD Anhänger sind ?!
Nochmals: ich schrieb eingangs als wir mit dieser speziellen Unterdiskussion über die Personalgewinnung anfingen, dass man aus Jägern und Sportschützen nur eine geringere Zahl geeigneter Reservisten heraus ziehen kann. Ich schrieb das gleich als erstes dazu. Und ich schrieb, dass man trotzdem nicht darauf verzichten sollte, weil Kleinvieh auch Mist macht und es oft das letzte zusätzliche Bataillon ist, welches eine Schlacht oder den Krieg entscheiden kann.
alphall31:
Zitat:Nur weil jemand legal eine Waffe besitzt ist er nicht gleich befähigt mit dieser umzugehen .
So ist es für mich unverständlich das Jemand der eine Waffe besitzt nicht in der Lage sein muss die Verletzungen die diese verursachen kann wenigstens notfalls zu versorgen.
Vollste Zustimmung ! Das ist etwas, was eigentlich zur Sachkunde gehören sollte, zum Jagdschein und zu sonst jeder solchen Ausbildung / Befähigung. Noch darüber hinaus wäre genau das eine wesentliche Fähigkeit welche man auch sonst im Zivilleben nutzen kann. Kritische Blutungen zu stoppen endet ja nicht bei Schussverletzungen.
Eine erweiterte Erste Hilfe Ausbildung könnten Sportschützen und Jäger aber gerade eben im Rahmen einer mit dem Legalwaffenbesitz gekoppelten verpflichtenden Reservistenausbildung von der Bundeswehr erhalten. Das ginge vor allem auch schön dezentral und wäre das erste was man denen überhaupt beibringen müsste und sollte.
Da bin ich absolut deiner Ansicht ! Aber gerade dieser Aspekt spricht erst recht für eine Wehrerfassung der Legalwaffenbesitzer ! Wie Broensen es schon so richtig schrieb, erlang der Staat damit eine bessere Kontrolle derselben und kann die negativen Nebenwirkungen des Legalwaffenbesitzes mindern. Und dieser hätte dann darüber hinaus noch einen größeren Nutzen für die Gesellschaft.
Garten-Grenadier:
Danke für die Vernetzungen. Lassen wir das erstmal hier, da es hier ja nicht um Konzepte des Polizeikampf geht (den Begriff Polizeikampf kennt hier ja schon gar keiner mehr in dieser Bundesrepublik), sondern um die Frage der Personalgewinnung und wie man Reserven aufbauen könnte bzw. Personal für den Krieg gewinnen könnte.
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@Milspec : dann hab ich noch schlechte Nachrichten für dich . In den für die Bundeswehr entscheidenden Jahren in den auslandseinsätzen 2008-2012 haben die Ostdeutschen 49,1% des Personal gestellt . Somit haben verhältnismäßig viele kampferfahrung . Dazu sind 35% Angehörige der Bw , 12% der Offz der Bw sind Ostdeutsche und nur 2 Generäle . Dazu kommt noch das mittlerweile jeder sechste mannschaftsdienstgrad mikrationshintergrund hat . Wenn ich dazu rechne die Generation ostdeutsche die zur Wendezeit jugendliche waren und somit noch teilweise der wehrerziehung Unterlagen jetzt auch noch wehrfähig sind kann man davon ausgehen das die Ostdeutschen ihren Landesteil besser verteidigen können als die alten Bundesländer .
Dazu kommt noch das auch die Meinungsfreiheit ihre Schranken in den Gesetze unseres Landes hat.
Zitat: Eine erweiterte Erste Hilfe Ausbildung könnten Sportschützen und Jäger aber gerade eben im Rahmen einer mit dem Legalwaffenbesitz gekoppelten verpflichtenden Reservistenausbildung von der Bundeswehr erhalten. Das ginge vor allem auch schön dezentral und wäre das erste was man denen überhaupt beibringen müsste und sollte.
Das müsste nicht einmal die Bw in Beschlag nehmen. Es gibt mittlerweile so viele ehemalige Kameraden die so etwas in selbständiger Tätigkeit anbieten. Nebeneffekt man hätte ein zentrales waffenregister. Ob das von Vorteil ist wenn man sieht wie die Landratsämter arbeiten sei erst mal dahingestellt.
Zum Thema Polizei : meiner Meinung nach sollte man erst mal anfangen der wohlfühlgesellschaft nicht mehr jedes Wochende tausende Polizeibeamte kostenlos zu Bundesligaspielen zur Verfügung zu stellen. Es kann nicht sein das die Gesellschaft das alleine trägt und die Beamten dann aufgrund fehlender Arbeitszeit oder Überstunden nicht mehr ihrem eigentlichen Arbeiten nachgehen.
Auch wenn viele dagegen sind und es als Geldverschwendung sehen, sehe ich die sportförderung als ausbaufähig und gewinnbringend in der heutigen Gesellschaft . Heutzutage mag es nur darum gehen das jugendliche überhaupt etwas Sport machen war in meiner Jugend da noch ein anderer Hintergrund vorhanden.
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(09.03.2025, 20:09)Quintus Fabius schrieb: Konträr zu deinen Ausführungen sind es übrigens gerade Ostdeutsche AfD Wähler, welche die mit Abstand höchste Bereitschaft hätten, für Deutschland in den Krieg zu ziehen und dieses Land zu verteidigen, im übrigen auch gegen Russland, sollte Russland der Angreifer sein.
Hätten sie auch die Bereitschaft Litauen zu verteidigen?
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Ist es denn die Aufgabe von Reserven Litauen zu verteidigen ? Oder wäre es nicht eher so, dass die Reserve die eigentlichen Soldaten dafür frei macht woanders zu kämpfen, indem sie hierzulande die Stellung sichert ?!
Im übrigen waren schon Reservisten als Teil eines Unterstützungs- / Sicherungsbataillon in Litauen, dass mal nur am Rande.
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