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Was bringen mir den höhere Bewerberzahlen wenn sich gleichzeitig die abbrecherquote erhöht. Das wird etwas außer acht gelassen. Man konnte einzig mehr Leute überreden überhaupt eine Bewerbung abzugeben , wie ernsthaft die ist sollte man vielleicht mal die Zahlen gegenüber stellen welche sich dem Test stellen und wieviele denn Dienst dann antreten davon am Ende.
Die Bw hat letztes Jahr weniger als 1% des Personalbestandes verloren im Gegensatz zum Vorjahr , das ist die einzige positive Entwicklung .
Das Zivil Personal hat sich letztes Jahr erhöht im Gegensatz zum Vorjahr um 100 Angestellte .
Zur Kirsche auf der Torte aller selbstgemachten Katastrophen entwickelt sich immer mehr die Brig Lt.
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Zivil Personal gibt es viel viel viel zu viel be der Bundeswehr... Insbesondere auch noch wenig kompetentes mit vielen Fehl Entscheidungen und fragwürdigen Prozessen (G3 Verleumdung und Nachfolger) wie zB beim BAAINBW.
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Das Problem ist nicht der Personalmangel, sondern der extrem ineffiziente Umgang mit dem Personal.
Die Wehrmacht setzte im 2WK für die Verwaltung der Offiziere (Personalamt), von denen es damals insgesamt mehr gab als es heute Bundeswehrsoldaten insgesamt gibt extrem viel weniger Personal ein, als die Bundeswehr heute. So zieht sich das durch alle Strukturen.
Man könnte - wenn man es denn wirklich wollte - überall Soldaten frei kriegen für neue, andere, wesentlich relevantere Verwendungen.
Die Bundeswehr ist extrem ineffektiv was die Personalentwicklung angeht, und extrem ineffektiv und ineffizient zugleich mit all ihren Soldaten die sie hat.
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Na ja... In einer Einheit, die ich durch Bekannten Kreis näher kenne (dreistelliger Posten aller DG) gibt es eine (!) S1 StFw. Und einen Stuffz als Vertreter.(der auch anderes macht)
Chef für Personal Entscheidungen (zB Reservisten Anwärter befürworten) macht der Leiter der Einheit (Oberst)
Weniger geht meiner Meinung nach nicht für S1 + Entscheider.
So ist es auch an Bord einer Fregatte... 200 DP...maximal 2 Personaler an Bord, zwei Oder drei (ggf wenig mehr) für die gesamte Flotille dann an an Land in WHV.
Die Bürokratie an sich mit den viel zu vielen Vorschriften ist das Problem... Nicht zu viele nicht militärische DP
In der zivilen Bundeswehr (Baainbw) ist es garantiert wie bei meiner Behörde.
Es wird langsam Posten um Posten geschaffen und verschoben... Plus : Für jede neue große Parlament gesetzes Vorschrift müssen ja neue Posten geschaffen werden, weil man ja denkt das vorhandene Personal wäre überlastet.
Zudem: Dauerkranke werden nur ergänzt, statt ersetzt (denn Beamte können unendlich krank machen) und starke Fluktuation in alle Richtungen bewirkt totale Unübersichtlichkeit und zu viel Bürokratie.
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Dass nicht alles gut läuft, dass es Probleme und einen teils überbordenden Wasserkopf gibt, sei unbestritten. Aber wenn es einmal einen kleinen Hinweis gibt, wonach zumindest das Interesse wieder zunimmt, und wenn dann dieses kleine Pflänzchen von eurem Negativismus sofort wieder niedergebuttert wird, dann sollten wir es tatsächlich besser einfach lassen. Wenn sich junge Leute, obwohl ich mich noch nicht so alt einschätze, nach der Bundeswehr erkundigen, ja einfach nur interessehalber mal nachfragen, und dann eure typisch deutschen Miesmacherei-Reaktionen erfahren würden, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir statt bei 200.000+ Mann bald bei 100.000 Mann sind.
Schneemann
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Danke Schneemann für die Einordnung so mancher Beiträge.
Es ist schon demotiverend wenn Diskussionsansätze in scheuklappenartigen Pessimismus, Monologen und Abschweifungen ertränkt werden.
Ich habe dass Gefühl dass manche mehr Energie im Suchen von Problemen reinstecken statt kreative (und realisitische) Lösungs- und Diskusionsansätze hervorzubringen.
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(31.03.2025, 01:02)Milspec_1967 schrieb: (denn Beamte können unendlich krank machen) Der Form halber:
Von rund 81.000 Zivilbeschäftigten im Geschäftsbereich des BMVg sind gerade mal 10.500 Beamte.
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(04.03.2025, 23:15)Kos schrieb: Es hilft nichts, wir sollten eine Wehrpflicht haben und gleichzeitig die Mannstärke ohne Wehrpflicht erhöhen. Ohne Wehrpflicht sollten es 220.000 oder gar 240.000 Soldatinnen und Soldaten sein.
Wie Wehrpflicht kann man dann auf 6 - 9 Monate begrenzen. Das sollte für eine ordentliche Grundausbildung reichen. Ich selber hatte wg. des Studiums eine verkürzte Wehrpflicht von 12 Monaten und hab sehr oft dabei Däumchen gedreht. Allerdings hat man uns auch kaum ernsthaft ausgebildet, Funker. Das kann man locker in 6 Monaten durchziehen. Die Ausbildung muss auch nicht perfekt sein, da die Wehrpflichtigen für einen grossen Krieg mit Russland da sind. Am Anfang kämpfen die Zeit- und Berufssoldaten und Reservisten werden eingezogen und nochmals 3 - 6 Monate trainiert.
Um mal wieder aufs Thema zurück zu kommen .... eben gelesen:
>>Wir haben als Verband mal durchgerechnet: Wir haben uns gefragt, wie viele Soldaten bräuchte man, um Deutschland in der Fläche mit modernem Kriegsmaterial zu verteidigen? Wir kamen auf 300.000 bis 350.000 Soldaten. Die Zahl der Reservisten müsste um das Dreifache sein, also rund knapp eine Million. Dann bin ich wieder fast bei den Zahlen im Kalten Krieg, also wir um 1,2 Millionen hatten. Wir brauchen ein Massen-Heer, um in einem möglichen Krieg zu bestehen.<<
https://www.t-online.de/nachrichten/deut...legt-.html
Wird in der Bundeswehr tatsächlich so ein Quatsch gerechnet? Ich dachte wir hätten ein Militärbündnis???
Also es geht ja nicht darum, dass Deutschland sich alleine gegen Russland verteidigen können müsste. Die Frage muss doch sein: Wieviele Soldaten muss die NATO zusammenbringen, um einen Angriff Russlands sicher abzuwehren? Was schlagen wir noch als Sicherheitsfaktor oben drauf, falls das mit dem Bündnisfall nicht so 100% funktioniert? Und welchen Anteil davon sollte fairerweise Deutschland übernehmen?
Antwortversuch .... sagen wir Russland greift mit maximal 1 Mio Mann an. Ein Angreifer braucht eine deutliche Übermacht, sieht man auch an der Ukraine. Wenn das Heer der Ukraine so stark wäre wie das Russlands, hätten die Russen keinen Fuß auf Ukrainisches Territorium bekommen. Von daher reicht 1 Mio Mann zur Verteidigung sicher aus (und wir haben Eurofighter (und Rafale und Gripen), Taurus, und die vorhandenen Mängel müssen halt noch beseitigt werden, ohne Munition nutzt auch ein 10-Mio-Mann-Heer nix). Da aber im Bündnisfall wahrscheinlich nicht alle theoretisch vorhandenen Soldaten (Im Moment beschäftigt die EU 1,5 Mio Soldaten) Richtung Front geschickt werden, und vielleicht noch ein paar für alle Fälle in ihren Heimatländern verbleiben sollten, rechnen wir lieber mit einem Bedarf von 2,5 Mio Mann.
Unser Bevölkerungsanteil an der EU ist knapp 19%, dementsprechend 19% von 2,5 Mio Mann wären 470.000 Soldaten.
Klingt ziemlich viel .... hm, wie rechnet ihr? Und ich weiß, Quintus will die Reservisten nur zur Heimatsicherung heranziehen, aber wenn in der Bundeswehr von einer knappen Million Reservisten geträumt wird, dann sind die sicher nicht nur zur Heimatsicherung gedacht ... also dann vielleicht doch ein Teil des Zielbedarfs von 470.000 durch Reservisten abdecken?
Ich seh gar nicht wo die herkommen sollen .... vielleicht müsste Deutschland, wenn der Russland-Ukraine-Krieg vorbei ist, eine Fremdenlegion aufmachen und mit Ukrainern füllen?
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Im. V Fall ist sofort Wehrpflicht..., davon kann man ausgehen!
Egal ob Infrssrda ist oder nicht... Die wird dann aus dem Boden gestampft
Aus allem, was da ist.. Zur Not werden wie bei Corona Messe hallen zu Massen Unterkünften mit Schießstand... Zaun drum, Heimat Schutz schützt die Kasernen mit... fertig
Sowas nennt man D Plan... Wurde mir auch seitens. BW bereits so erläutert.
Luftwaffe und Marine arbeiten bereits auf kriegs Organisation im. NATO Verbund.
Dss muss nun auch noch das Heer mit NL, PL, Baltikum und Skandinavien umsetzen.
(Die cv90 Norweger 2022 in Munster waren aber nicht sooo freundlich und waren allein am üben... Nix zusammenarbeit mit deutschem Heer)
Somit hast Du (Erfassung vorausgesetzt!!!) theoretisch sofort 500.000 MÄNNER ab 18 bis 23 Jahren in "Kasernen"
Davon können viele SOFORT (6 Wochen Ausbildung) zur Sicherung im inneren eingesetzt werden.
Darunter wird es immer unwillige geben... Aber verweigern im kriegsfall?
Mal sehen wieviel Anträge dann bearbeitet werden...
Zudem:
Ca 80.000 "Kampf" Soldaten (Heer, Marine, Luftwaffe, Sanitätsdienst... Rest sind schreibstuben Hengste und Stuten) könnten DER NATO sofort binnrn 2 bis 4 Wochen) zur Verfügung gestellt werden.
Weitere 100.000 ehemalige SAZ, (die noch beordert sind) binnen 1-2 Monaten darauf.
Voraussetzung ist DIE JETZT erforderliche Abschaffung der Wehrpflicht Aussetzung und sofortige Erfassung und
Einberufungsoption. nach skandinavischen Vorbild.
Aber erzählt das mal den Geskens und Mützenichs in der SPD.... Und auch den Merz und klingebeils!
Dennoch :
Ich traue niemanden und keinen Alliierten.
Wir benötigen Wein 12-15 Divisionen D alone Heer mit 600.000 mann
Oder zumindest dem Material dafür... Bemannen kann man diese Waffen mit 370. 000 stehendem Heer plus Reservisten.
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(Gestern, 21:24)LieberTee schrieb: Um mal wieder aufs Thema zurück zu kommen .... eben gelesen:
>>Wir haben als Verband mal durchgerechnet: Wir haben uns gefragt, wie viele Soldaten bräuchte man, um Deutschland in der Fläche mit modernem Kriegsmaterial zu verteidigen? Wir kamen auf 300.000 bis 350.000 Soldaten. Die Zahl der Reservisten müsste um das Dreifache sein, also rund knapp eine Million. Dann bin ich wieder fast bei den Zahlen im Kalten Krieg, also wir um 1,2 Millionen hatten. Wir brauchen ein Massen-Heer, um in einem möglichen Krieg zu bestehen.<<
https://www.t-online.de/nachrichten/deut...legt-.html
Wird in der Bundeswehr tatsächlich so ein Quatsch gerechnet? Ich dachte wir hätten ein Militärbündnis???
Also es geht ja nicht darum, dass Deutschland sich alleine gegen Russland verteidigen können müsste. Die Frage muss doch sein: Wieviele Soldaten muss die NATO zusammenbringen, um einen Angriff Russlands sicher abzuwehren? Was schlagen wir noch als Sicherheitsfaktor oben drauf, falls das mit dem Bündnisfall nicht so 100% funktioniert? Und welchen Anteil davon sollte fairerweise Deutschland übernehmen?
Antwortversuch .... sagen wir Russland greift mit maximal 1 Mio Mann an. Ein Angreifer braucht eine deutliche Übermacht, sieht man auch an der Ukraine. Wenn das Heer der Ukraine so stark wäre wie das Russlands, hätten die Russen keinen Fuß auf Ukrainisches Territorium bekommen. Von daher reicht 1 Mio Mann zur Verteidigung sicher aus (und wir haben Eurofighter (und Rafale und Gripen), Taurus, und die vorhandenen Mängel müssen halt noch beseitigt werden, ohne Munition nutzt auch ein 10-Mio-Mann-Heer nix). Da aber im Bündnisfall wahrscheinlich nicht alle theoretisch vorhandenen Soldaten (Im Moment beschäftigt die EU 1,5 Mio Soldaten) Richtung Front geschickt werden, und vielleicht noch ein paar für alle Fälle in ihren Heimatländern verbleiben sollten, rechnen wir lieber mit einem Bedarf von 2,5 Mio Mann.
Unser Bevölkerungsanteil an der EU ist knapp 19%, dementsprechend 19% von 2,5 Mio Mann wären 470.000 Soldaten.
Klingt ziemlich viel .... hm, wie rechnet ihr? Und ich weiß, Quintus will die Reservisten nur zur Heimatsicherung heranziehen, aber wenn in der Bundeswehr von einer knappen Million Reservisten geträumt wird, dann sind die sicher nicht nur zur Heimatsicherung gedacht ... also dann vielleicht doch ein Teil des Zielbedarfs von 470.000 durch Reservisten abdecken?
Ich seh gar nicht wo die herkommen sollen .... vielleicht müsste Deutschland, wenn der Russland-Ukraine-Krieg vorbei ist, eine Fremdenlegion aufmachen und mit Ukrainern füllen? Ist 400.000 bis 500.000 Aktive und Reservisten nicht immer die Zahl, die vom Verteidigunsministerium als Sollgröße der Bundeswehr herausgegeben wird?
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Allgemein:
Zitat:Wir haben uns gefragt, wie viele Soldaten bräuchte man, um Deutschland in der Fläche mit modernem Kriegsmaterial zu verteidigen? .....Wir brauchen ein Massen-Heer, um in einem möglichen Krieg zu bestehen.
Es ist so lächerlich wie Unfähig, wie grenzenlos Beschränkt zu viele die sich mit diesem Komplex beschäftigen hierzulande sind. Vor allem aber ist die stete bloße Strukturextrapolierung im völlig luftfreien Raum ohne jeden Kontext einfach nur noch erschreckend !
Welcher Feind? Wann? In welchem Zusammenhang? Wie? Was für ein Krieg? Mit welchen Verbündeten? Wo? Mit welchen Mitteln? Mit was für Gefahren und Risiken? Mit welcher Strategie? Was ist modernes Kriegsmaterial? Warum sollte man dieses sogenannte moderne Kriegsmaterial benötigen? usw usw usw usw
Es fehlt einfach alles bei solchen völlig sinnfreien Ausführungen. Stattdessen haut man einfach ein paar Zahlen raus, ohne überhaupt irgendein Konzept zu haben wie man wirklich Krieg führen würde und könnte.
Vielleicht hat die obere militärische Führung bzw. die Politik ja irgendwo solche Konzepte verborgen, ich vermag sie aber nicht zu erkennen.
Es fehlt einfach jeder ernsthafte, realistische, sinnvolle Plan auf welche Weise man Krieg führen will. Stattdessen baut man Strategie, Doktrin, Strukturen, Ausrüstung und dafür benötige Mannzahlen einfach aus dem Kontext gerissen auf.
Da fahren dann Panzerdivisionen herum, und fliegen Eurofighter und rückt die Blue Water Navy aus zu ihrem großen Auftritt, alles vollständig ohne jeden Kontext und ohne jeden strategischen Plan und im günstigsten Fall unter der Annahme eines Feindes der ebenso beschränkt konventionell denkt und agiert. Alles andere wäre ja auch etwaig rechtswidrig und kann daher gar nicht stattfinden ......
Und dann glaubt man allen ernstes noch in seiner organisierten Strategielosigkeit, dass man die jungen Menschen zwangsgepresst in einer Wehrpflicht dazu wird motivieren können, für diese offen für jederman erkennbare Planlosigkeit das eigene Leben zu opfern.
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(Gestern, 21:50)Milspec_1967 schrieb: Zudem:
Ca 80.000 "Kampf" Soldaten (Heer, Marine, Luftwaffe, Sanitätsdienst... Rest sind schreibstuben Hengste und Stuten) könnten DER NATO sofort binnrn 2 bis 4 Wochen) zur Verfügung gestellt werden.
Weitere 100.000 ehemalige SAZ, (die noch beordert sind) binnen 1-2 Monaten darauf.
Irgendwie finde ich 2-4 Wochen viel viel zu langsam ... in 2 Wochen ist das Baltikum komplett besetzt.
Zitat:Voraussetzung ist DIE JETZT erforderliche Abschaffung der Wehrpflicht Aussetzung und sofortige Erfassung und
Einberufungsoption. nach skandinavischen Vorbild.
Aber erzählt das mal den Geskens und Mützenichs in der SPD.... Und auch den Merz und klingebeils! 
Wir haben halt überall Arbeitskräftemangel, im Wohnungsbau, Elektriker, Heizungstechniker, Solarteure, Pflege, Lehrer, Busfahrer, Bahn, Flughäfen, Hotel/Gastro, wir bräuchten mehr Sozialarbeiter, Psychotherapeuten, Richter, Polizisten, irgendwer soll in den nächsten Jahren ein paar Hundert Brücken und Schulen sanieren ..... ich glaub nicht, dass man eine Vorstellung hat, was das für volkswirtschaftliche Kosten sind, einen Jahrgang dem Arbeitsmarkt zu entziehen.
Deshalb meine Idee mit der Fremdenlegion ... am Besten integrativ mit regulärer Ausbildung, damit man dann auch Reservisten hat ...
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Zitat:Wir haben halt überall Arbeitskräftemangel
Dabeit hat Deutschland mehr Einwohner als jemals zuvor und noch darüber hinaus haben Roboterisierung, Digitalisierung und Co immense Möglichkeiten für die Einsparung von menschlichen Arbeitskräften geschaffen.
Der sich abzeichende Durchbruch bei den KI wird im weiteren ebenfalls viele Arbeitsplätze einsparen.
Umgekehrt wird man mit Roboterisierung und KI auch mit sehr viel weniger Soldaten dennoch die gleiche Kampfkraft entfalten können. Was wir brauchen ist eine Roboterisierung der Kriegsführung, damit wäre der Bundeswehr mehr geholfen als mit zwangsgepressten Wehrpflichtigen die dann im Ernstfall einfach nur hilflos mit ihren G 36 auf eine Drohne feuern damit sie wenigsten mit dem Gefühl sterben irgend etwas tun zu können.
Zitat:Deshalb meine Idee mit der Fremdenlegion
Die Idee Ausländer in die deutschen Streitkräfte zu integrieren halte ich prinzipiell für richtig und als eine notwendige Ergänzung, ich würde hier aber eben nicht die Fremdenlegion zum Vorbild nehmen, sondern eher die Gurkhas bei den Briten. Wir sollten spezifisch einzelne bestimmte Völker hierfür explorieren.
Speziell für die Bundeswehr bietet sich hierfür die Mongolei an. Wir könnten sofort praktisch gesehen eine Brigade aus Mongolen aufstellen.
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Zitat:Wir haben als Verband mal durchgerechnet: Wir haben uns gefragt, wie viele Soldaten bräuchte man, um Deutschland in der Fläche mit modernem Kriegsmaterial zu verteidigen? Wir kamen auf 300.000 bis 350.000 Soldaten.
(Gestern, 22:24)Quintus Fabius schrieb: Es fehlt einfach alles bei solchen völlig sinnfreien Ausführungen. Stattdessen haut man einfach ein paar Zahlen raus, ohne überhaupt irgendein Konzept zu haben wie man wirklich Krieg führen würde und könnte. Och, das erschließt sich doch recht schnell, was die in dem Verband da wohl gerechnet haben:
Breite des Bereichs einer Brigade: 15 km
Grenzlänge Deutschlands im Osten bis zum neutralen Österreich: 1286 km
Erforderlich: 1286/15km= 85,7 Brigaden.
85,7 x 4.000 Soldaten= 342.800 Gesamtstärke.
So einfach ist das.
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Exakt das meine ich ja damit. Man denkt dermaßen konventionell beschränkt, dass man damit keinen Krieg wird gewinnen können.
Wir haben "zu wenig" Soldaten. Also benötigen wir mehr Soldaten. Weil dann sind wir kampfkräftiger. Weil mehr = mehr Kampfkraft. Weder wird gefragt ob unser Umgang mit dem vorhandenen effizient und sinnvoll ist, noch ob es andere Wege gäbe, noch wie man überhaupt konkret kämpfen will. Denn man weiß ja wie man kämpfen will, nämlich so wie die Strukturextrapolierung es ohnehin vorsieht.
Dafür faselt man seitens des Heimatschutz etwas davon, dass man in Deutschland flächendeckend die Infrastruktur schützen müsse, weil es keinen Krieg in Deutschland geben wird, sondern das Gebiet hier als Drehscheibe dient und wesentliche Logistik-Basis.
Wenn man dass von dieser Seite aus rechnet, benötigt man übrigens ungefähr 1 Millionen Mann Heimatschutz um einen ausreichenden flächendeckenden Schutz hierzulande sicher gewährleisten zu können. Aber auch das sind wieder völlig sinnfreie im luftfreien Raum vor sich hin trudelnde Aussagen, denn was schützen wir den da konkret, gegen wen, auf welche Weise, gegen was für feindliche Effekte ?
Wie man es dreht und wendet: ein paar zehntausend Wehrpflichtige sind nicht die Lösung und bringen genau so viel wie wenn sie nicht wären.
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