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Da es mir schwer fällt, die Übersicht zu behalten, wer jetzt dabei ist und wer nicht, habe ich mal etwas rumgesucht und festgestellt, dass es eine (Stand jetzt) recht aktuelle Seite auf der englischen Wikipedia gibt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_..._Endurance
[Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...18_Jan.png]
Dementsprechend sind Stand heute die folgenden Nationen beteiligt:
Dänemark (Führungsnation); Belgien, Estland, Finland, Frankreich, Deutschland, Die Niederlande, Norwegen, Schweden, Slovenien, Großbritannien und Island (mit ihrer Küstenwache)
Aktiv gegen eine Teilnahme haben sich Italien und Polen entschieden (und mutmaßlich die USA).
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Bundeswehrsoldaten reisen wieder ab
Die Soldaten waren erst in dieser Woche angekommen: Das Team der Bundeswehr soll Grönland am Sonntag verlassen. Die Erkundung sei »auftragsgemäß abgearbeitet worden«.
https://www.spiegel.de/politik/deutschla...-so-app-sh
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Ich glaube nicht das diese Entscheidung alleine vom Verteidigungsministerium getroffen wurde. Politisch eine Katastrophe. Wenn das so weiter geht, werde ich zugeben müssen, das @nightwatch die deutsche Situation besser analysiert hat.
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Die Erkundungsmission war doch von vorneherein auf drei Tage festgesetzt worden?
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(18.01.2026, 18:22)emjay schrieb: Die Erkundungsmission war doch von vorneherein auf drei Tage festgesetzt worden?
Das war auch mein Verständnis, aber dann hieß es man bleibt doch länger und dann flog man plötzlich heim. Da ist aber in den Medien auch schon wieder eine Menge reißerischer Unsinn zu finden, was die Informationslage verwirrend macht.
Meines Verständnisses nach ging es ja erstmal primär darum, Infrastruktur und Möglichkeiten vor Ort zu prüfen, sich mit Partner vor Ort auszutauschen, um dann Pläne für potentielle langfristige Stationierungen daraus zu entwickeln. Oder habe ich das missverstanden?
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Es gibt doch zwei Aspekte
den militärischen , es kann sein das der Auftrag erfüllt ist
den politischen .
POTUS redet plötzlich nicht mehr über eine militärische Lösung, sondern droht uns Strafzölle an, wenn wir nicht "verhandeln" bzw gehorchen.
Der Vorabtrupp war ein politischer Erfolg, also ist der Abzug am nächsten Tag der Deutschen, ein politischer Fehler.
Zitat:Philippe Top-Action
@top_force
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#Grönland: Kommandos #GCM
@27bim
Franzosen sind in Kangerlussuaq, laut dem Chef des Arktischen Kommandos, Generalmajor Søren Andersen. Cc
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/G-9d2hIWgAAF...me=360x360]
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/G-9d-gcW8AAT...me=360x360]
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/G-9efgAXoAA3...name=small]
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/G-9e8lLWIAEB...me=360x360]
Grönland: Laut dem Chef des Arktischen Kommandos befinden sich französische Kommandos in Kangerlussuaq
Lignes de defense (französisch)
18.01.2026 | Kommentare (0)
Am Sonntag äußerte sich Generalmajor Søren Andersen, Chef des Arktischen Kommandos, in einem Interview mit dem grönländischen Fernsehsender KNR.
Wie üblich wollte er keine genauen Zahlen zur Anzahl der dänischen und ausländischen Soldaten nennen, die in Grönland eingetroffen sind. Diese Zahl könne sich im Laufe des Jahres ändern, erklärte er. „Manchmal werden es keine sein, außer denen, die normalerweise hier stationiert sind, und manchmal werden es mehr sein.“
General Andersen erklärte außerdem, dass die in Grönland eingetroffenen französischen Spezialeinheiten ihr Training in Kangerlussuaq beginnen werden, einer Stadt an der Westküste nördlich von Nuuk, in der sich ein ehemaliger US-Militärstützpunkt befindet. Die Stadt verfügt auch über einen internationalen Flughafen, auf dem eine Maschine der französischen Luftwaffe landen konnte.
Nun wird eine offizielle Bestätigung durch den Elysée-Palast oder, falls dieser grünes Licht gibt, durch die EMA erwartet.
Zitat:@CartesDuMonde
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Kanada Mark Carney, kanadischer Premierminister, erklärt, dass Ottawa im Falle einer Inanspruchnahme von Artikel 5 des NATO-Vertrags durch Dänemark zum Schutz vor einer Aggression der USA an der Seite Dänemarks gegen die Vereinigten Staaten stehen werde.
video
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(18.01.2026, 20:32)DrKartoffelsalat schrieb: Das war auch mein Verständnis, aber dann hieß es man bleibt doch länger und dann flog man plötzlich heim. Da ist aber in den Medien auch schon wieder eine Menge reißerischer Unsinn zu finden, was die Informationslage verwirrend macht.
Meines Verständnisses nach ging es ja erstmal primär darum, Infrastruktur und Möglichkeiten vor Ort zu prüfen, sich mit Partner vor Ort auszutauschen, um dann Pläne für potentielle langfristige Stationierungen daraus zu entwickeln. Oder habe ich das missverstanden?
Nein, genau das war der Auftrag. Man wollte wohl den einen durch die geänderte Anreise (über Dänemark) verlorenen Tag noch dranhängen, musste allerdings wegen schlechten Wetters davon absehen. "Bild" hat zumindest auf "X" (finde die Korrekturen-Rubrik nicht mehr auf der "Bild"-Website) die ursprüngliche Schlagzeile nach dem Motto "Deutschen Soldaten reisen überstürzt ab" nach Gespräch mit dem BMVg revidiert.
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Will man jetzt vor jeder auslandsübung so ein Theater veranstalten . Wir haben vor 4 Monaten noch fast 200 Soldaten dort gehabt . Was soll sich denn geändert haben in der Zeit . Letztes Jahr hat man eine NATO Mission mit verschiedenen gemeinsamen übungsvorhaben für Grönland beschlossen . Die Bw war mit Gebjg , Fernspäher , stingertrps des Seebtl , einer Fregatte , kurzzeitig ein EGV und A400 dabei . Das ganze war vom Sommer bis erst einmal Dezember geplant. Nachdem alle Politiker vor Ort waren haben sich alle wieder bis Ende September verpisst. Teilnehmer letztes Jahr Deutschland, Frankreich, Norwegen und Schwede und Gastgeber Dänemark.
Die Aussage des Ibuk dazu.
Zitat:Die Ankündigung erfolgte durch Verteidigungsminister Boris Pistorius am 30. Juni bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen. Er verwies auf die zunehmende Militarisierung der Region durch Russland. „Die maritimen Gefahren türmen sich auf“, sagte Pistorius – Russland militarisiere die Arktis und habe u.a. vermehrt U-Boote in arktischen Gewässern in Betrieb. Die engere sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Dänemark als nördlichem Nachbarn spiele dabei eine wichtige Rolle.
(ES&T 07/2025)
So groß kann die Gefahr ja nicht gewesen sein wenn man nicht mal die paar Monate geschafft hat. Sehr ernst hat man das Ganze aber anscheinend nicht genommen. Bei den Europäern scheint grundsätzlich nur lernen
durch Schmerzen zu funktionieren . Egal in welche Richtung, die europäische Politik hat die Ernsthaftigkeit immer noch nicht kapiert .
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Du verwechselst die offiziellen Aussagen mit dem wahren Grund für die Erkundungsmission.
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Was sind denn die wahren Gründe ?
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Das wird Trump interessieren ob die Bw da zwei Wochen durch die Landschaft springt.
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(19.01.2026, 13:00)alphall31 schrieb: Das wird Trump interessieren ob die Bw da zwei Wochen durch die Landschaft springt.
Ich weiß nicht, ob das sarkastisch gemeint war, aber Trump hat ja schon bewiesen, dass es ihn interessiert. Seine Tarifdrohung gegen die acht NATO-Länder (u.a. Deutschland) begründet er ja genau damit.
Zitat:On top of everything else, Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, The United Kingdom, The Netherlands, and Finland have journeyed to Greenland, for purposes unknown. This is a very dangerous situation for the Safety, Security, and Survival of our Planet. These Countries, who are playing this very dangerous game, have put a level of risk in play that is not tenable or sustainable. Therefore, it is imperative that, in order to protect Global Peace and Security, strong measures be taken so that this potentially perilous situation end quickly, and without question. Starting on February 1st, 2026, all of the above mentioned Countries (Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, The United Kingdom, The Netherlands, and Finland), will be charged a 10% Tariff on any and all goods sent to the United States of America. On June 1st, 2026, the Tariff will be increased to 25%. This Tariff will be due and payable until such time as a Deal is reached for the Complete and Total purchase of Greenland.
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ICh glaube, das passt hier am Besten:
Zitat:Grönland
Dänemark verlegt Armeechef und weitere Soldaten nach Grönland
Inmitten des Streits mit Donald Trump um die Insel schickt Dänemark ein Flugzeug mit Soldaten nach Grönland. Unter ihnen ist auch ein hochrangiger Militär.
19.01.2026 - 17:59 Uhr
Düsseldorf. Die dänische Regierung verlegt aktuell weitere Soldaten nach Grönland, um die militärische Präsenz auf der Insel zu stärken. Das berichtet der öffentlich-rechtliche dänische Rundfunk (DR) unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.
Unter den Soldaten ist demnach mit Peter Boysen auch ein hochrangiger Militär – Boysen ist der Befehlshaber des dänischen Heeres.
Wie viele Soldaten genau auf dem Weg in die westgrönländische Stadt Kangerlussuaq sind, wollte das Ministerium laut DR nicht mitteilen. Es handle sich aber um eine „signifikante Verstärkung“ der Truppenstärke.
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Zitat:Denmark sends more troops to Greenland
A "substantial contribution" of Danish combat soldiers is expected to arrive in Kangerlussuaq, the location of Greenland’s main international airport, on Monday evening, according to Danish broadcaster TV2.
Denmark’s top military commander in the Arctic, Maj. Gen. Søren Andersen, said that about 100 Danish soldiers have already arrived in Nuuk, Greenland's capital, and a similar number in Kangerlussuaq, in western Greenland. The soldiers are due to take part in the Arctic Endurance training exercise. Andersen said last week that the deployment is a response to Russian threats and not to Trump.
https://www.politico.eu/article/denmark-...greenland/
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