(Allgemein) Bundeswehr - Wunschkonzert 2025
Ich weiß nicht so recht worauf du hinaus willst, aber wenn es dir um eine Diskussion über Abschreckung und strategische Angriffe auf die Führung geht, ist das hier der falsche Strang.

Und ich weiß nicht so recht was du daran nicht verstehst, dass jede Führung für den Fall das es ihr persönlich an den Kragen geht der anderen Führung persönlich an den Kragen geht die dies angeordnet hat. Und das ist im Falle Russlands nur nuklear möglich.

Selbst Trump hat schon öffentlich herum gewütet auf bloße Gerüchte hin, der Iran würde ihm persönlich nach dem Leben trachten. Und Putin ist in Bezug auf seine eigene Person ein extremer Feigling. Müsste er tatsächlich damit rechnen selbst getötet zu werden, würde er irrational reagieren.

Du hast gefragt woher ich die russische Führung kenne. Nun, ich beschäftige mich schon seit sehr langer Zeit mit dieser und habe auch schon mal zwei Winter in Russland gelebt usw usf kurzum: ich kenne meine Pappenheimer.
Aber völlig gleich ob Russen oder nicht: sobald du einen rationalen Spieler hast, und gehst im selbst ans Leben, ist es vorbei mit rationalem Spiel, dann hast du im weiteren einen irrationalen Spieler. Das ist der primäre Fehler deiner strategischen Denkweise.
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Werter Nightwatch:

ich antworte dir mal hier, da es zu weit von der Frage der F-35 bei der Luftwaffe wegführt:

Zitat:Es ist zu erwarten, dass die Chinesen die Russen in den nächsten Jahrzehnten mit aus heutiger Sicht NextGen Technologien versorgen werden.

Zum einen halte ich das für echt unwahrscheinlich, zum anderen können die Russen damit gar nicht umgehen. Aktuell schrauben sie mühsam in quälend langsamer Handmanufaktur ein paar wenige hochmoderne Kampfflugzeuge pro Jahr zusammen. Kurz und einfach: die Fähigkeiten Russlands mit solcher Technologie etwas anzufangen sind sehr beschränkt. Du schreibst ja regelmäßig, dass wir den Vorsprung der USA nicht einholen könnten (was auch noch gesondert zu diskutieren wäre) - aber die Russen hängen dermaßen selbst uns hinterher, dass wir diesbezüglich nicht so viel Sorgen haben sollten.

Und die VR China wäre geisteskrank ausgerechnet Russland mit Hochtechnologie zu versorgen. Es ist für die chinesische Strategie auch gar nicht notwendig.

Zitat:die Chinesen haben ein vitales Interesse an einem russisch-europäischen Konflikt um die Amerikaner in Europa zu halten.

Für diesen Konflikt bzw. um diesen Konflikt zu nähren müssen sie aber keine Hochtechnologie an Russland abgeben. Noch darüber hinaus: Die VR China ist sehr an einem möglichst schwachen, im Idealfall geschlagenen Russland interessiert. China hat allerlei eigene langfristige Interessen in Sibirien und Zentralasien, darüber hinaus liefern die Chinesen auch jetzt keineswegs das was die Russen bereits hier und heute dringend benötigen würden. Man lässt Russland aktuell am ausgestreckten Arm verhungern, also entspricht dies viel eher der strategischen Zielsetzung.

Zitat:Heute ja. Morgen nein. FCAS ist ein System, dass gemessen am Eurofighter um die Jahrhundertwende (nur noch 25 Jahre!) Einsatzreife erreichen und dann noch für Jahrzehnte Dienst tun soll. Was werden die Chinesen 2050 zum Verkauf anbieten?

Spekulativ. Werden die Chinesen 2050 den Stand der Dinge tatsächlich zum Verkauf anbieten? Und wird dieser dem FCAS dann derart überlegen sein ? Meiner Meinung nach überschätzt du die Überlegenheit möglicher zukünftiger Systeme über das FCAS. Im übrigen ist technologische Überlegenheit in einem System, also in einem Kampfflugzeug nicht ansatzweise ausreichend. Selbst mit einem technologischen Rückstand kann man den technologisch überlegenen immer noch schlagen.

Im übrigen hat Europa mit der VR China in Wahrheit gar keinen Konflikt. Wir könnten sehr gut koexistieren, und werden in den Konflikt mit den Chinesen allein über die USA hinein gezogen. Eine Welt die zwischen Europa und China aufgeteilt würde, wäre keineswegs so falsch im Vergleich zu den USA und Russland.

wie um die Jahrhundertwende die geopolitischen Verhältnisse aussehen lässt sich auch nicht (mehr) seriös vorhersagen.

Eben. Und daraus ergibt sich für mich als Schlußfolgerung, dass man hier und heute sich auf die Grundlagen konzentrieren muss, und auf kosteneffiziente Systeme, um die notwendigen Mittel für Forschung, Entwicklung und zukünftige Technologien frei zu machen. Wenn wir jetzt zu viel Mittel und Aufwand in aktuelle Systeme (F-35) stecken, dann stehen diese eben nicht für zukünftige Systeme zur Verfügung.

Statt einer Beschaffung von F-35 wäre daher mehr Geld für die Forschung viel besser.

Zitat:Noch eine (Halb)Generation zurückzugehen ist keine Lösung für die Zukunft.

Das soll es ja auch gar nicht sein. Es soll eine Lösung für die Gegenwart und die nähere Zukunft sein, mit der Intention dadurch auf die Zeit gerechnet erhebliche Mittel frei zu machen. Eine Gripen G würde allein schon durch den Betrieb im Laufe der folgenden drei Dekaden im Vergleich eine Menge Geld frei machen, und sie wäre für diesen Zeitraum ausreichend. Und exakt darauf will ich hinaus, auf ausreichende Lösungen !

Ich erinnere mich noch an alte Diskussionen mit dir früher, in welchen du einen High / Low Mix als vorteilhaft betrachtet hast, eine Mischung aus F-22 und den Legacy Mustern als besser als eine Massenbeschaffung von F-35, mit genau dem gleichen Argument, dadurch Mittel frei zu kriegen und weil es ausreichend ist.

Zitat:Wir sollten uns eher darauf konzentrieren die bestehenden Flotten zu ertüchtigen, in Teilbereichen zu modernisieren, Erstazteile, Munition und Infrastruktur bereitzustellen und die Einsatzfähigkeit zu erhöhen. Auch durch kriegsnahes Training.

Absolut, gar keine Frage.

Zitat:Wir brauchen auch heute nicht viel mehr Kampfflugzeuge in Europa. Wir haben mehr als genügend Kampfjets.

Das ist eine Frage die man diskutieren sollte. Meiner Ansicht nach haben wir nicht genug Kampfflugzeuge, insbesondere aber bräuchten wir mehr, wenn wir diese als unsere Stärke gegen die Schwäche der Russen ausspielen wollten. Und genau darauf und nur darauf kommt es aktuell an. Die meiner Meinung nach notwendigen Zahlen lassen sich aber selbst mit dem EF aufgrund Beschaffungskosten und vor allem Betriebskosten nicht seriös nachhaltig finanzieren und von kleineren EU Ländern ohnehin nicht.

Genau deshalb würde ich einen massiven Einstieg Europas in die Gripen E (G) für eine elegante Lösung dieser Problematik halten.

Es ist kontraintuitiv, mit Absicht nicht das neueste und beste zu beschaffen, aber ich halte das in manchen Bereichen tatsächlich für eine valide Strategie um genau dadurch dann morgen besser darzustehen.

Deshalb zum Beispiel mal früher meine Idee einer Beschaffung von F-16 um damit die NT zu stellen, da die F-16 auf die besagten Freifallbomben zertifiziert ist. So hätte man die NT viel günstiger und zugleich einen billigen Bombenschlepper der bei Einsätzen die EF schont.

Schlussendlich würde daher eine Gripen exakt dazu dienen, in Bezug auf zukünftige Kampfflugzeuge wieder aufzuholen. Gerade eben weil sie nicht der Stand der Dinge ist !

Und da wir hier im Wunschkonzert sind:

Die Beschaffung einer Gripen G für die Bundeswehr, als Ergänzung zum EF . Nicht weil sie besser wäre, sondern gerade eben weil sie schlechter, aber ausreichend ist.
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Die Beiträge welche sich dezidierter um zukünftige Panzerkonzepte drehten habe ich mal hierhin verschoben:

https://www.forum-sicherheitspolitik.org...46&page=58
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Zitat:Im übrigen hat Europa mit der VR China in Wahrheit gar keinen Konflikt. Wir könnten sehr gut koexistieren, und werden in den Konflikt mit den Chinesen allein über die USA hinein gezogen. Eine Welt die zwischen Europa und China aufgeteilt würde, wäre keineswegs so falsch im Vergleich zu den USA und Russland.
Nein, können wir nicht. China sieht uns (Europa) nicht als einen gleichwertigen Partner sondern als Konkurrenten den es auszuschalten und kleinzuhalten gilt. China will die USA als globalen Hegemon ablösen bzw reißerischer ausgedrückt, China will die geostrategische Weltherrschaft. Und seine Außenpolitik Ziel zu 100% auf dieses Vorhaben ab. Der weltweite Markt wird durch Dumpingpreise an die chinesische Produktion gebunden, Infrastruktur in aller Welt wird aufgekauft, schwächere Staaten bspw in Afrika werden durch Investments und Verträge abhängig gemacht. Eine expansionistische Außenpolitik in Ostasien, das besetzen von Inselgruppen, die „Wiedervereinigung“ mit Taiwan, das bedrohen von Südkorea und Japan, Manöver in Australiens Vorgarten.

China will weder Frieden noch Kooesistenz, China wartet nur bis es in der Lage ist, den daraus resultierenden Krieg in Asien zu gewinnen. Die daraus resultierende lokale Machtverteilung wird den weiteren außenpolitischen Kurs des Staates bestimmen. Und den Status unseres Außenhandels in Asien und der Welt. Wir können da weder koexistieren noch uns aus diesem Konflikt raushalten, dafür steht für uns zu viel auf dem Spiel. Es ist für uns überlebenswichtig, dass China in diesem Konflikt soweit geschwächt wird, dass es in der darauffolgenden Zeit keinen expansionistischen Kurs mehr halten kann ohne wirtschaftlich unterzugehen.

Oder anders gesagt: keine Kooperation mit den Chinesen. Privatwirtschaftlich nur wenn’s sein muss und militärisch auf gar keinen Fall.
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Die westliche, militärsiche Überelegenheit der letzten 40 Jahre ist unseren Luftstreikräften zu verdanken.
Gerade hier sollten wir nicht sparen. Mit Billiglösungen, wie der Gripen, gefährden wir unseren technologischen Vorsprung. Wir sollten uns nicht an das Niveau des Gegners anpassen.

Zum Wunsch:

Aufbau Lockheed Germany:
Garantierte Lizenzfertigung von 500 Maschinen über 20 Jahre. Man muss Lockheed mit etwas locken. Das macht 25 Maschinen im Jahr. Nicht alle Maschinen müssen für die Luftwaffe in Dienst gestellt werden. Man kann einige an EU Nachbarn abgeben, andere ersetzen ältere oder beschädigte Modelle.

300 aktive F35 für die BW sollten ausreichen.

Ziel ist es die Montagelinie lange offen zu lassen, so dass man bei Bedarf die Produktion hochfahren kann.
Natürlich bestellt man in Losen. Die F35 wird ständig weiterentwickelt werden.

Durch die Aufgabe von EF und FCAS werden Mittel frei die man anderweitig nutzen kann.
UCAV ist ein Technologiesektor der noch nicht entschieden ist. Auch wenn die Amerikaner gerade mit riesigen Schritten vorraus eilen.
Loyal Wingman ist ein Anfang. Jetzt gilt es das Projekt anständig zu finanzieren und auch mal aufs Gas zu drücken.
Das Ding sollte noch vor 2028 fliegen.
Ansosnten hätte ich gerne ein großes Nurflügler UCAV, gerne national entwickelt. Als Sensor und Waffenträger.
Nicht zu Vergessen mein Liebling: Polaris Aurora. Ebenfalls als Sensor und Waffenträger.
Die Eurodrohne ist ein Witz, aber ok. Auch müssen hier wir mal in die Pötte kommen. 2030 ist zu spät. Es kann nicht sein das wir für einen Predator Klon 10 Jahre brauchen.

Gehe ich von 50 Maschinen pro Geschwader aus komme ich auf:
6 Taktische (davon eines zur Ausbildung) Geschwader F35 ( 300 Insgesamt)
6 Taktische Geschwader F-UCAV (300 Insgesamt)
Kann man auch mischen: 25 F35 und 25 Loyalwingman

2 Taktische Geschwader Eurodrohnen (100 Maschinen in allen Varianten; Eoka, Sigint, Reece...)
2 Strategisches Geschwader UCAV-Langstrecke (100 Maschinen)
2 Gemischte Unterstützgeschwader (je 20 A400 und 20 A330MRRT), kann man auch Typenrein betreiben.
1 Strategisches Aufkärungsgeschwader (20 AWACS)

So weit mein Wunsch für die fliegenden Hauptwaffensysteme.
Das wäre eine massive Aufrüstung, würde jedoch unseren Stellenwert im Bündnis enorm aufwerten. Durch die vielen Langstrecken- und Aufklärungssyteme können wir die gesamte EU Nordostflanke abdecken und einen Beitrag leisten, den unseren Verbündeten so nicht leisten können.
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  • Austritt aus dem "Übereinkommen über Streumunition" und der "Ottawa-Konvention".
    Herstellung von 155mm Artilleriegranaten mit DPICM.
    Herstellung von 155mm Artilleriegranaten mit "area denial artillery munition" (ADAM).
    Entwicklung von ballistischen Raketen (SRBM, Reichweite 500km) für EuroPULS mit Präzisionseffektor (Unitary Warhead) und Submunitionsdispenser für SMArt 155, DPICM oder anderen Streumunitionen.
  • Loitering Munitions mit "anti-radiation" / "home-on-jam" Suchköpfen (siehe: BW Dornier Drohne-Anti-Radar (DAR) / IAI Harpy ) gegen alle Arten von Störsendern (Radar, Radio, GPS).
  • Alle Hochwertfahrzeuge (MBTs / IFVs / PzH 2000 / RCH 155 / Skyranger 30 / LVS NNbS Boxer) bekommen ein "Active Protection System" mit Hardkill welches auch gegen "Loitering Munitions" (Lancets / FPVs) wirksam ist.
  • Massenproduktion von billigen NLOS-ATGMs (abgespeckte Spike).
    LFK nur mit Tageslichtkamera (oder einer low light level Kamera), ohne Infrarotsuchkopf. Lenkung über Glasfaserkabel. Die CLU hat keine Optik, sondern dient nur zur Steuerung des LFKs. Das System ist komplett NLOS.
  • Mehr Sensoren: Radare und EO/IRST (Rheinmetall FIRST) für Luftlagebild / R-ESM / C-ESM / akustische Sensoren
  • Mehr ISR im Allgemeinen: Drohnen / ESM/SIGINT / AEW&C / Maritime Patrol Aircraft / Satelliten
    Mehr Counter-ISR: Störsender
  • Luftwaffe: 500 Kampfflugzeug in Hardened Aircraft Shelter.
  • Last, but not least: Munition.
    Munition, Munition, Munition.
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(17.03.2025, 00:45)MatDef schrieb:
  • Austritt aus dem "Übereinkommen über Streumunition" und der "Ottawa-Konvention".
    Herstellung von 155mm Artilleriegranaten mit DPICM.
    Herstellung von 155mm Artilleriegranaten mit "area denial artillery munition" (ADAM).
    Entwicklung von ballistischen Raketen (SRBM, Reichweite 500km) für EuroPULS mit Präzisionseffektor (Unitary Warhead) und Submunitionsdispenser für SMArt 155, DPICM oder anderen Streumunitionen.
  • Loitering Munitions mit "anti-radiation" / "home-on-jam" Suchköpfen (siehe: BW Dornier Drohne-Anti-Radar (DAR) / IAI Harpy ) gegen alle Arten von Störsendern (Radar, Radio, GPS).
  • Alle Hochwertfahrzeuge (MBTs / IFVs / PzH 2000 / RCH 155 / Skyranger 30 / LVS NNbS Boxer) bekommen ein "Active Protection System" mit Hardkill welches auch gegen "Loitering Munitions" (Lancets / FPVs) wirksam ist.
  • Massenproduktion von billigen NLOS-ATGMs (abgespeckte Spike).
    LFK nur mit Tageslichtkamera (oder einer low light level Kamera), ohne Infrarotsuchkopf. Lenkung über Glasfaserkabel. Die CLU hat keine Optik, sondern dient nur zur Steuerung des LFKs. Das System ist komplett NLOS.
  • Mehr Sensoren: Radare und EO/IRST (Rheinmetall FIRST) für Luftlagebild / R-ESM / C-ESM / akustische Sensoren
  • Mehr ISR im Allgemeinen: Drohnen / ESM/SIGINT / AEW&C / Maritime Patrol Aircraft / Satelliten
    Mehr Counter-ISR: Störsender
  • Luftwaffe: 500 Kampfflugzeug in Hardened Aircraft Shelter.
  • Last, but not least: Munition.
    Munition, Munition, Munition.

Stimme im Wesentlichen zu... Mit einer Ausnahme :
Munition not last....but first.
155mm/35mm/127mm/12,7mm/27mm Std mun...in dutzenden Millionen.
5.56 und 7,62 in dutzende Milliarden (!)
Alles simple Spreng/Anti Panzer oder zerleg Munition....erstmal nicht zu viel high tech... Mehr Masse.
So was kann schnell und recht preiswert umgesetzt werden.
Das Würde zumindest das wenige was wir haben, Monate durchhalten lassen.... Bis die Industrie zu 100% kriegs Produktion hat.

Apropos kriegs Produktiion:
ALLE so gut wie insolventen VW/Ford etc Fabriken in D sollten sofort zum Insolvenz wert von D aufgekauft und kostengünstig an Rheinmetall und andere zur Militärischen Fahrzeug prkduktion vermietet werden auf 20/30 (?) Jahre.
Wer 200. 000 Pkw im Jahr bauen kann, Kann definitiv auch 2000 Kampf Panzer und andere Ketten / Rad gepanzerte Fzg bauen!!
Sämtliche Mitarbeiter werden dafür zu 50/50 Kostenteilung Staat / Rüstungsfirma auf Militär Fahrzeug Bau ungeschult.
Die Maschinen ebenfalls zu 50/50% von beiden Partnern gekauft... Masch Bau läuft noch ganz gut in Deutschland... Dann umso besser!!
Der Investor erhält dafür Aufträge für Ausrüstung einer 500.000 Mann Wehrpflicht Armee wie 1988!
Gerne natürlich auch ausländische Investoren aus der EU.
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Das Munition nur eine begrenzte Haltbarkeit hat ist schon klar
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(17.03.2025, 01:19)alphall31 schrieb: Das Munition nur eine begrenzte Haltbarkeit hat ist schon klar

Ja, aber 15 Jahre minimum.
Danach wird ersetzt oder bei Übung verschossen.
Zulauf dauert ja auch 5 Jahre und mehr.
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Und wer soll die Munition bearbeiten und wo soll das gelagert werden .
Man kommt nicht mal mit den über 800 Mio Schuss zurecht die man jetzt hat . Man findet nicht mal genug zivile Arbeiter für die Depots da wo sich diese befinden. Die Schuldigen sind einzig in der Politik und in der durchspülten militärischen Führung zu finden
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MatDef:

Das ist mal eine wirklich gute Auflistung wirklich relevanter Schwerpunkte. Das sind so die Aspekte die man bei zu hochfliegenden Plänen viel zu weitgehend übersieht.

Besonders gefällt mir:

Zitat:Massenproduktion von billigen NLOS-ATGMs (abgespeckte Spike).
LFK nur mit Tageslichtkamera (oder einer low light level Kamera), ohne Infrarotsuchkopf. Lenkung über Glasfaserkabel. Die CLU hat keine Optik, sondern dient nur zur Steuerung des LFKs.

Exakt solche Konzepte wären wesentlich. Realistisch, am realen Gegner ausgerichtet und mehr als brauchbar.
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Wer soll das aber machen . An solchen Sachen hat die Rüstungsindustrie kein Interesse . Das gleiche wie beim Laser .
Auch sollte man nicht außer Acht lassen das uns die Sachen genauso schaden wenn man aus solchen Verträgen aussteigt. Nicht bloß weil die Hälfte davon Blindgänger sind. Immerhin räumen wir seit 25 jahrenndie Blindgänger von 3 Monate Luftkriegen im Kosovo
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Die Rüstungsindustrie hat ein Interesse daran Profit zu machen. Damit sie diesen machen kann, ist sie höchst abhängig vom Staat und dessen Genehmigungen. Der Staat sitzt hier daher (theoretisch!) am längeren Hebel und könnte das entsprechend durchsetzen.

Das Problem ist daher meiner Ansicht nach nicht die Rüstungsindustrie, sondern die Schwäche des Staates und dass dieser es zulässt, dass die Rüstungsindustrie ihn ausnützt (was keineswegs so sein müsste).
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Im Notfall packen die ihre Papiere ein und gehen in ein Land wo es weniger Probleme gibt mit Genehmigungen.
Und das der Staat bei weitem nicht am längeren Hebel sitzt sieht man in USA genauso wie bei uns.
Oder weniger der Staat eher Politiker.
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(17.03.2025, 00:45)MatDef schrieb:
  • Austritt aus dem "Übereinkommen über Streumunition" und der "Ottawa-Konvention".
    Herstellung von 155mm Artilleriegranaten mit DPICM.
    Herstellung von 155mm Artilleriegranaten mit "area denial artillery munition" (ADAM).
    Entwicklung von ballistischen Raketen (SRBM, Reichweite 500km) für EuroPULS mit Präzisionseffektor (Unitary Warhead) und Submunitionsdispenser für SMArt 155, DPICM oder anderen Streumunitionen.
  • Loitering Munitions mit "anti-radiation" / "home-on-jam" Suchköpfen (siehe: BW Dornier Drohne-Anti-Radar (DAR) / IAI Harpy ) gegen alle Arten von Störsendern (Radar, Radio, GPS).
  • Alle Hochwertfahrzeuge (MBTs / IFVs / PzH 2000 / RCH 155 / Skyranger 30 / LVS NNbS Boxer) bekommen ein "Active Protection System" mit Hardkill welches auch gegen "Loitering Munitions" (Lancets / FPVs) wirksam ist.
  • Massenproduktion von billigen NLOS-ATGMs (abgespeckte Spike).
    LFK nur mit Tageslichtkamera (oder einer low light level Kamera), ohne Infrarotsuchkopf. Lenkung über Glasfaserkabel. Die CLU hat keine Optik, sondern dient nur zur Steuerung des LFKs. Das System ist komplett NLOS.
  • Mehr Sensoren: Radare und EO/IRST (Rheinmetall FIRST) für Luftlagebild / R-ESM / C-ESM / akustische Sensoren
  • Mehr ISR im Allgemeinen: Drohnen / ESM/SIGINT / AEW&C / Maritime Patrol Aircraft / Satelliten
    Mehr Counter-ISR: Störsender
  • Luftwaffe: 500 Kampfflugzeug in Hardened Aircraft Shelter.
  • Last, but not least: Munition.
    Munition, Munition, Munition.

  • Ergänzung Artillerie:
    Herstellung von 155mm Artilleriegranaten mit SMArt 155.
    Kauf von EuroPLUS Artillerieraketen mit Streumunition oder Entwicklung und Herstellung von Artillerieraketen mit DPICM
  • Ergänzung NLOS-ATGMs:
    1) Möglichkeit von Trennung der CLU in "command unit" und "launch unit".
    2) Neben der ATGM Variante auch eine "anti-structure" und "anti-personnel" Variante.
  • Ergänzung Luftwaffe:
    Ausbau von SEAD/DEAD Fähigkeiten.
    Entwicklung/Beschaffung von "Air-Launched Decoys" (ähnlich ADM-160 MALD).
    Beschaffung von Seezielflugkörpern (Naval Strike Missile oder RBS15).
  • Marine:
    9 F127 AAW Fregatten/Zerstörer. 3 ständig einsatzbereit. 2 für LV/BV, 1 für den Schutz von Handelswegen (Die Proliferation von anti-ship ballistic missiles (Houthis) wird zunehmen. Daher braucht man Schiffe mit ABM Fähigkeiten in Regionen wie dem Roten Meer / Golf von Aden / Horn von Afrika).
    Ausbau der Fähigkeiten für "seabed warfare" (siehe Royal Fleet Auxiliary RFA Proteus, französische Marine Loire-Klasse).
    U-Boote: Zielgröße 15
  • Mehr Großübungen (vor allem, aber nicht nur bei der Luftwaffe)
    Ein europäisches "Exercise Red Flag" Äquivalent. ("In a 12-month period, more than 500 aircraft fly more than 20,000 sorties, while training more than 5,000 aircrews and 14,000 support and maintenance personnel.")
    Ein europäisches "USMC Marine Aviation Weapons and Tactics Squadron One (MAWTS-1) Weapons and Tactics Instructor Course (WTI)" Äquivalent.
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