31.08.2026, 14:37
„Wir machen vielleicht weniger Wirbel als andere, aber wir liefern“: Das französische Unternehmen Bull erhält einen Auftrag im Wert von 400 Millionen Euro zur Lieferung eines Supercomputers nach Finnland
Les Echos (französisch)
Der französische Spezialist für Hochleistungsrechner profitiert vom europäischen Bedarf an neuen Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz.
[Bild: https://media.lesechos.com/api/v1/images...-tete.webp]
Bull ist einer der drei weltweit führenden Anbieter von Supercomputern. (Foto: Lydie Lecarpentier/REA)
Von Joséphine Boone
Veröffentlicht am 31. August 2026 um 09:00 Uhr Aktualisiert am 31. August 2026 um 11:45 Uhr
Zwar produziert der Alte Kontinent weder die modernsten Modelle der künstlichen Intelligenz (KI) noch die fortschrittlichsten Prozessoren. Doch eine letzte technologische Bastion ist nach wie vor vorhanden, direkt aus einem brandneuen Werk in Anjou: die Supercomputer von Bull.
Das vor fast hundert Jahren gegründete französische Unternehmen, das kürzlich von Atos veräußert wurde, um in den Besitz der Agence des participations de l’État (APE) überzugehen, hat gerade einen lukrativen Auftrag erhalten, Finnland bis Ende 2027 mit einer Maschine auf dem neuesten Stand der Technik auszustatten.
Ein Supercomputer im Wert von rund 388 Millionen Euro, der von der nordischen Republik im Rahmen der europäischen Initiative EuroHPC für das Konsortium Lumi AI erworben wurde. Beide Einrichtungen finanzieren das Projekt zu gleichen Teilen.
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Les Echos (französisch)
Der französische Spezialist für Hochleistungsrechner profitiert vom europäischen Bedarf an neuen Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz.
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Bull ist einer der drei weltweit führenden Anbieter von Supercomputern. (Foto: Lydie Lecarpentier/REA)
Von Joséphine Boone
Veröffentlicht am 31. August 2026 um 09:00 Uhr Aktualisiert am 31. August 2026 um 11:45 Uhr
Zwar produziert der Alte Kontinent weder die modernsten Modelle der künstlichen Intelligenz (KI) noch die fortschrittlichsten Prozessoren. Doch eine letzte technologische Bastion ist nach wie vor vorhanden, direkt aus einem brandneuen Werk in Anjou: die Supercomputer von Bull.
Das vor fast hundert Jahren gegründete französische Unternehmen, das kürzlich von Atos veräußert wurde, um in den Besitz der Agence des participations de l’État (APE) überzugehen, hat gerade einen lukrativen Auftrag erhalten, Finnland bis Ende 2027 mit einer Maschine auf dem neuesten Stand der Technik auszustatten.
Ein Supercomputer im Wert von rund 388 Millionen Euro, der von der nordischen Republik im Rahmen der europäischen Initiative EuroHPC für das Konsortium Lumi AI erworben wurde. Beide Einrichtungen finanzieren das Projekt zu gleichen Teilen.
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