30.09.2006, 12:53
Russische Infanteriewaffen
In diesem Strang möchte ich mal die Neuentwicklungen und Verbesserungen russischer Infanteriewaffen seit 1990 vorstellen und debattieren. Meist wird nur auf russisches Großgerät geschaut und die Erfahrungen der Russen im Bereich der Infanteriebewaffnung die sich aus ändernden Taktiken und Bewaffnungsstrukturen, nicht zuletzt aus den Tschetschenienkriegen ergaben weitgehend ignoriert. Desweiteren gibt es ja auch in diesem Bereich interessante Entwicklungen und Versuche die über das im Westen bestehende hinaus gehen.
Der Wert solcher Neuentwicklungen wie z.b. der AN 94 und vieler anderer wäre ja etwas, daß man durchaus diskutieren könnte.
Was bei russischen Unterstützungswaffen für die Infanterie immer noch auffällt ist das hohe Gewicht vieler Waffen die trotzdem von 2 oder 3 Mann im Gefecht geschleppt werden. Trotzdem gab es hier enorme Verbesserungen gegenüber früher. Ein gutes Beispiels sind Granatmaschinenwaffen wie dem AGS 30 (18 kg ohne Munition) über die Überschweren MG vom Typ Kord 12,7 die von den Russen oft auf Zweibein !! geführt und geschossen werden, aber immer noch so auf 25 kg kommen.
Eine sehr erfolgreiche Waffe insbesondere des Krieges in Tschetschenien und im Orts- und Häuserkampf ist der RPO „Flammenwerfer“, im Endeffekt ein Brandgeschosse verschießender Racketenwerfer. <!-- m --><a class="postlink" href="http://warfare.ru/?lang=&catid=278&linkid=1847">http://warfare.ru/?lang=&catid=278&linkid=1847</a><!-- m -->
Überhaupt wird die Effektivität von Racketenwerfern, meist Panzerfäusten die zweckentfremdet werden massiv unterschätzt. Immer mehr Truppen die wirklich Krieg führen setzen zunehmend auf immer größere Zahlen von RPG 7 und ähnlichen Systemen.
In Tschetschenien beispielsweise sind Infanterietrupps als Sturmtrupps üblich, bei denen auf je 4 Mann 2 RPG 7 und AKM 74, 1 SVD und 1 PKM üblich sind. Zum Vergleich hatte die alte BW Inf Gruppe 1 MG 3, 1 PzF, 1 GraPi und 1 G 3 ZF auf 10 Mann. Auch die moderne BW Inf Gruppe mit 2 MG 4 (5,56 !) und immer noch nur 1 PzF 3 auf ca 6 Mann hinken da an Feuerkraft deutlich hinterher.
Eine meiner Meinung nach hervorragende Entwicklung sind die Waffen für das Kaliber 9 * 39mm die sich im Orts- und Häuserkampf und im Waldkampf sehr bewährt haben. Das SR-3 Vikhr ist beispielsweise eine solche Waffe die es schon Jahre gab bevor jetzt seit einem Jahr auch in den USA aus den Erfahrungen im Irak mit solchen Kalibern experimentiert wurde (458 Soccom)
Auch interessant sind die Entwicklungen bei russischen Tarnmustern, die mit Wendetarnanzügen in Braun und Grünfärbung je nach Seite zum Teil hervorragend sind.
In diesem Strang möchte ich mal die Neuentwicklungen und Verbesserungen russischer Infanteriewaffen seit 1990 vorstellen und debattieren. Meist wird nur auf russisches Großgerät geschaut und die Erfahrungen der Russen im Bereich der Infanteriebewaffnung die sich aus ändernden Taktiken und Bewaffnungsstrukturen, nicht zuletzt aus den Tschetschenienkriegen ergaben weitgehend ignoriert. Desweiteren gibt es ja auch in diesem Bereich interessante Entwicklungen und Versuche die über das im Westen bestehende hinaus gehen.
Der Wert solcher Neuentwicklungen wie z.b. der AN 94 und vieler anderer wäre ja etwas, daß man durchaus diskutieren könnte.
Was bei russischen Unterstützungswaffen für die Infanterie immer noch auffällt ist das hohe Gewicht vieler Waffen die trotzdem von 2 oder 3 Mann im Gefecht geschleppt werden. Trotzdem gab es hier enorme Verbesserungen gegenüber früher. Ein gutes Beispiels sind Granatmaschinenwaffen wie dem AGS 30 (18 kg ohne Munition) über die Überschweren MG vom Typ Kord 12,7 die von den Russen oft auf Zweibein !! geführt und geschossen werden, aber immer noch so auf 25 kg kommen.
Eine sehr erfolgreiche Waffe insbesondere des Krieges in Tschetschenien und im Orts- und Häuserkampf ist der RPO „Flammenwerfer“, im Endeffekt ein Brandgeschosse verschießender Racketenwerfer. <!-- m --><a class="postlink" href="http://warfare.ru/?lang=&catid=278&linkid=1847">http://warfare.ru/?lang=&catid=278&linkid=1847</a><!-- m -->
Überhaupt wird die Effektivität von Racketenwerfern, meist Panzerfäusten die zweckentfremdet werden massiv unterschätzt. Immer mehr Truppen die wirklich Krieg führen setzen zunehmend auf immer größere Zahlen von RPG 7 und ähnlichen Systemen.
In Tschetschenien beispielsweise sind Infanterietrupps als Sturmtrupps üblich, bei denen auf je 4 Mann 2 RPG 7 und AKM 74, 1 SVD und 1 PKM üblich sind. Zum Vergleich hatte die alte BW Inf Gruppe 1 MG 3, 1 PzF, 1 GraPi und 1 G 3 ZF auf 10 Mann. Auch die moderne BW Inf Gruppe mit 2 MG 4 (5,56 !) und immer noch nur 1 PzF 3 auf ca 6 Mann hinken da an Feuerkraft deutlich hinterher.
Eine meiner Meinung nach hervorragende Entwicklung sind die Waffen für das Kaliber 9 * 39mm die sich im Orts- und Häuserkampf und im Waldkampf sehr bewährt haben. Das SR-3 Vikhr ist beispielsweise eine solche Waffe die es schon Jahre gab bevor jetzt seit einem Jahr auch in den USA aus den Erfahrungen im Irak mit solchen Kalibern experimentiert wurde (458 Soccom)
Auch interessant sind die Entwicklungen bei russischen Tarnmustern, die mit Wendetarnanzügen in Braun und Grünfärbung je nach Seite zum Teil hervorragend sind.