30.01.2006, 15:50
Ich glaube nicht, dass die USA Israel nukleare Sprengköpfe geliefert haben bzw. je liefern werden, das haben die noch nie gemacht. Sogar die Briten schrauben ihre eigenen auf den von den USA gekauften Tridents und die sind ja ihre dicksten Kumpel Wenn sowas jemals rauskäme, dass die USA mit Atomwaffen handeln, gäbe es auch richtig Schimpfe, nicht nur international (was ihnen ja ziemlich egal wäre), wegen des Bruchs des Atomwaffensperrvertrags.
Wenn, dann müssten die Sprengköpfe aus eigener Produktion sein und da Israel - wenn überhaupt - nicht so viele Tests hatte durchführen können, kann es auch sein, dass ihre Technologie noch nicht so fortgeschritten ist, dass ihre Waffen (sofern sie denn existieren*) so kompakt und leicht sind wie der W80 z.B. Denn ganz ohne Tests geht's nunmal auch nicht, da helfen auch keine Informationsbröckchen aus den USA.
Man sollte auch nicht vergessen, wann die Dolphin-Klasse entworfen worden ist, bzw. wann der Beschluss zum Einbau von 650mm Rohren fiel. Durchaus möglich, dass heutzutage die 650mm überhaupt nicht mehr benötigt werden, weil man das, was man damals wollte (was auch immer) durch den Fortschritt der Technik mitlerweile auch mit 533mm machen kann. Vielleicht wollte man damals nur auf nummer sicher gehen.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass man nicht viel weiß. Und damit ist die eine Spekulation so gut und richtig wie die nächste. Das Vorhandensein von 650mm Rohren (ist das überhaupt richtig bestätigt?) beweist jedenfalls gar nichts, ist aber ein interessantes Kuriosum.
(*) Meiner Meinung nach liegt der einzige Nutzen in Atomwaffen sowieso nur darin, dass die Gegner glauben, man hätte solche Waffen und kann sie auch einsetzen. Wenn man das geschafft hat, brauch man sie nicht einmal bauen .
Achtung :ot:
@FaMe: Das "heimliche" Durchfahren des Suez-Kanals ist gar nicht mal so unmöglich, da der Kanal keine Schleusen hat, gerade genug Tiefe aufweist (Erlaubter Tiefagang für Schiffe 16m) und nur in einer Richtung jeweils befahren werden kann, mit Convoys, so ähnlich wie bei Baustellen mit Ampelregelung. Man muss sich also nur am letzten Schiff von einem Convoy (eventuell eine eigenes) dranhängen und hinterherfahren. Das aufgewühlte Wasser und die türkise Färbung(!) der Dolphin helfen hierbei, nicht visuell entdeckt zu werden. Man braucht aber Nerven wie Drahtseile und muss schon mit dem U-Boot sehr erfahren sein. Nicht realisitsch, aber eben auch nicht unmöglich.
Um Afrika rumfahren geht übrigens auch, dazu reicht die Reichweite der Dolphin locker aus. Und in Eiliat kann man ja nachtanken, wenn's auf See nicht gaht. Das ganze dauert halt nur ~2-3 Wochen (geschätzt, hab' ich jetzt nicht nachgerechnet).
Wenn, dann müssten die Sprengköpfe aus eigener Produktion sein und da Israel - wenn überhaupt - nicht so viele Tests hatte durchführen können, kann es auch sein, dass ihre Technologie noch nicht so fortgeschritten ist, dass ihre Waffen (sofern sie denn existieren*) so kompakt und leicht sind wie der W80 z.B. Denn ganz ohne Tests geht's nunmal auch nicht, da helfen auch keine Informationsbröckchen aus den USA.
Man sollte auch nicht vergessen, wann die Dolphin-Klasse entworfen worden ist, bzw. wann der Beschluss zum Einbau von 650mm Rohren fiel. Durchaus möglich, dass heutzutage die 650mm überhaupt nicht mehr benötigt werden, weil man das, was man damals wollte (was auch immer) durch den Fortschritt der Technik mitlerweile auch mit 533mm machen kann. Vielleicht wollte man damals nur auf nummer sicher gehen.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass man nicht viel weiß. Und damit ist die eine Spekulation so gut und richtig wie die nächste. Das Vorhandensein von 650mm Rohren (ist das überhaupt richtig bestätigt?) beweist jedenfalls gar nichts, ist aber ein interessantes Kuriosum.
(*) Meiner Meinung nach liegt der einzige Nutzen in Atomwaffen sowieso nur darin, dass die Gegner glauben, man hätte solche Waffen und kann sie auch einsetzen. Wenn man das geschafft hat, brauch man sie nicht einmal bauen .
Achtung :ot:
@FaMe: Das "heimliche" Durchfahren des Suez-Kanals ist gar nicht mal so unmöglich, da der Kanal keine Schleusen hat, gerade genug Tiefe aufweist (Erlaubter Tiefagang für Schiffe 16m) und nur in einer Richtung jeweils befahren werden kann, mit Convoys, so ähnlich wie bei Baustellen mit Ampelregelung. Man muss sich also nur am letzten Schiff von einem Convoy (eventuell eine eigenes) dranhängen und hinterherfahren. Das aufgewühlte Wasser und die türkise Färbung(!) der Dolphin helfen hierbei, nicht visuell entdeckt zu werden. Man braucht aber Nerven wie Drahtseile und muss schon mit dem U-Boot sehr erfahren sein. Nicht realisitsch, aber eben auch nicht unmöglich.
Um Afrika rumfahren geht übrigens auch, dazu reicht die Reichweite der Dolphin locker aus. Und in Eiliat kann man ja nachtanken, wenn's auf See nicht gaht. Das ganze dauert halt nur ~2-3 Wochen (geschätzt, hab' ich jetzt nicht nachgerechnet).