12.11.2003, 00:50
Alles schön und gut, doch meiner bescheidenen Meinung nach liegt das Problem daran, dass zum einen weder die Israelis noch die Palestinenser Einsicht für die Lage des Anderen haben und deren Sichtweisen so weit wie überhaupt nur möglich voneinander entfernt sind.
Erläutere doch einem Palestinenser die israelische Geschichte und den Holocaust und begründe dann damit die " legitimen israelischen Sicherheitsinteressen". Nun ja, dem wird das schlicht Sch*** egal sein und wird sagen dass dies nicht die Besetzung legitimiert, da mit vergangenem Unrecht man nicht neues Unrecht rechtfertigen kann, auch und insbesondere dann wenn darin die Paranoia von der absoluten sicherheit wurzelt.
Deshalb würd ich auch sagen, müssen die Grenzen von 1967 her, da es hier primär auch mal um Legitimität und Legalität geht und nicht nur um die israelischen sicherheitsinteressen.
Auf der anderen kann man wohl einem Israeli nur schwer begreiflich machen dass es auch so etwas wie Leid und Unrecht nicht nur in der israelisch-jüdischen geschichte gibt, sondern auch dass die palestinenser gelitten haben. Dass ist wiederum auch dem israeli egal, da ja sein Volk immer gelitten hat und nun auch mal die sicherheit und der Schutz dieses jüd. Staates absolute Priorität besitzt. Auch vor den rechten der Palestinenser.
hier geht es darum auf beiden seiten das bewußtsein für den anderen zu schaffen, dann wird auch mal hoffentlich ein wenig Kompromißbereitschaft entstehen. Aber wer weiß denn schon?
taun::wall::frag::frag:
Erläutere doch einem Palestinenser die israelische Geschichte und den Holocaust und begründe dann damit die " legitimen israelischen Sicherheitsinteressen". Nun ja, dem wird das schlicht Sch*** egal sein und wird sagen dass dies nicht die Besetzung legitimiert, da mit vergangenem Unrecht man nicht neues Unrecht rechtfertigen kann, auch und insbesondere dann wenn darin die Paranoia von der absoluten sicherheit wurzelt.
Deshalb würd ich auch sagen, müssen die Grenzen von 1967 her, da es hier primär auch mal um Legitimität und Legalität geht und nicht nur um die israelischen sicherheitsinteressen.
Auf der anderen kann man wohl einem Israeli nur schwer begreiflich machen dass es auch so etwas wie Leid und Unrecht nicht nur in der israelisch-jüdischen geschichte gibt, sondern auch dass die palestinenser gelitten haben. Dass ist wiederum auch dem israeli egal, da ja sein Volk immer gelitten hat und nun auch mal die sicherheit und der Schutz dieses jüd. Staates absolute Priorität besitzt. Auch vor den rechten der Palestinenser.
hier geht es darum auf beiden seiten das bewußtsein für den anderen zu schaffen, dann wird auch mal hoffentlich ein wenig Kompromißbereitschaft entstehen. Aber wer weiß denn schon?
