(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
(30.05.2026, 18:49)DopePopeUrban schrieb: Eine bemannte, vergleichsweise kleine Plattform, MTOW im 20t Bereich, idealerweise zweistrahlig (wobei ich auch mit einstrahlig Leben könnte), je nach Version als Ein- oder Zweisitzer verfügbar, die auf Kosten der high-end Performance und Waffenlast eine Vielzahl von verschiedenen Aufgaben flexibel und spontan wahrnehmen kann, um ein Stealth-Konzept gebaut ist und dabei seine geringe Größe und Agilität wahrt. Sie ist ausgestattet mit einem recht potenten luft/boden MFR, aber nur grundsätzlichen ESM-Systemen und Defensivanlage, sowie einer Bordkanone und idealerweise zwei internen Waffenschächten für Effektoren kleiner bis mittlerer Größe sowie externen Hardpoints für Effektoren großer Größe.
Sehe geringe Größe in der angedachten Rolle eher nicht als Vorteil an. Das bemannte System sollte die OPZ des ganzen sein, also Reichweite, Sensorik, ECM und weitreichende Lenkflugkörper, die zu groß für CCA sind (Tausrus, JASSM, Storm Shadow&Co) aus internem Waffenschacht einsetzen können.

Achso, Kanone? Würde ich drauf verzichten. Die wiegt viel und bringt in so einem System praktisch Null Nutzen. Für Aufgaben wo man eine Kanonen braucht, kann man ein paar EF noch lange nutzen.

Zitat:Innerhalb eines CCA-Verbands agiert der NGF als Führungseinheit und ist nur wenig bestückt um Reichweite und Stehzeit zu maximieren. Durch seine Radar- und ESM-Systeme kann er (bzw. muss er da sonst jedes CCA selber eine umfassende Sensorsuite braucht) Zieldaten für die CCA bereitstellen, während seine Effektorausstattung primär dem Eigenschutz und sekundär dem Schutz der CCA dient. Wenn letztere bspw in der Bekämpfung von Bodenzielen aktiv sind, kann der NGF mit seinen mitgeführten Lfk feindliche Intercepts verhindern oder verzögern. So führen die CCAs dann bspw Jammer und Bomben mit, der/die NGF hingegen Luft-Luft-Flugkörper.

Außerhalb eines CCA-Verbands kann der NGF auch eigenständig über die gesamte Bandbreite wirken, allerdings nur mit entsprechender eingeschränkter Kapazität und Performance. Er verfügt nur über wenige Hardpoints und gerunge Gewichtsreserven, was zwar ausreicht um verschiedene Missionen durchzuführen, aber deutlich hinter den Kapazitäten von bspw Eurofighter oder Tornado zurücksteht. Entweder Close-Air-Support oder BVR, entweder Seezielflugkörper oder SEAD, alles in entsprechenden Kapazitäten. Damit soll der NGF prinzipiell in die selben Verwendungsumstände stechen, wie es die Gripen, die F-16 und teilweise auch die F-35A tun, da dieser Bracket durch bislang keines der zukünftigen 6th gen und technisch gesehen nicht einmal 5th gen Projekte bedient wird.
Da gehe ich weitestgehend mit.
Bis auf die nur kleinen Hardpoints/Waffenschächte. Die unbemannten Systeme würde ich nicht so groß (=teuer) machen wollen, dass sie die dicken Mumpeln (ggf. sogar verdeckt) tragen können. Das muss das bemannte System übernehmen.
Aus meinr Sicht braucht das bemannte System: Ausdauer, Sensorik, recht großen Waffenschacht. Dabei ordentliche aber nicht übermäßige Agilität. Gute supersonische Performance um Raumhoheit herstellen zu können. Für das Kleinteilige hat man die unbemannten Systeme.


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RE: Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF) - von A123 - 31.05.2026, 12:26
RE: Tornado-Nachfolger - von Mike112 - 24.02.2020, 15:45
FCAS A400M als UAV Launcher - von voyageur - 19.01.2021, 18:35
RE: Tornado-Nachfolger - von voyageur - 11.01.2022, 15:02

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