24.05.2026, 19:57
(24.05.2026, 19:24)DopePopeUrban schrieb: Das auch, wichtiger wäre hier allerdings die Thrust-to-Weight-Ratio, also das Verhältnis von Eigengewicht und Schubkraft. Der Eurofighter ist eine aerodynamisch superkritische Rakete mit Flügeln, die F-35 hingegen ein deutlich klassischeres Kampflugzeug, das zum einen noch deutlich schwerer als ein EF ist und zum anderen über deutlich weniger Schubkraft verfügt. Daher auch der längere Rollweg, sowie die generell trägeren aerodynamischen Eigenschaften.
Einiges in diesem Statement ist schlichtweg falsch.
Die F35 hat 191kN Schub, der EF 180kN.
Beides sind aerodynamisch Superkritische Maschinen.
Die Rollstrecken werden viel mehr von der Tragflächenbelastung, Kombiniert mit deren Profil und Flügelpfeilung beeinflusst.
Das Flügelprofil der Beiden kennen wir nicht genau, weshalb ich das im Folgenden außenvor lasse.
Die F35(36°) hat weniger Flügelpfeilung als der Eurofighter(53°), jedoch ein eine höhere Tragflächenbelastung (MTOW F35A 744 kg/m², EF 470 kg/m²), was die Vorteile der geringeren Flügelpfeilung mehr als negiert, weshalb die F35 mehr Rollweglänge benötigt.
Hier werden aber Äpfel mit Birnen Verglichen: Die benötigte Bahnlänge und die für den regulären Betrieb vorgesehene sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe, da noch ein Haufen Sicherheitsreserven dazukommen.
Häufig wird hier bei Kampfjets meines Wissens mit sicherem Startabbruch bei Abhebegeschwindigkeit und voller Beladung gerechnet, also v1=vLOF.
(24.05.2026, 19:28)LieberTee schrieb: Ja .... ich glaube "safely" heißt bei den Amis ohne Nachbrenner + 100% Sicherheitszuschlag, insofern gehen wohl auch 1900m ...
Siehe mein letzter Beitrag.
