22.05.2026, 16:41
(13.05.2026, 15:37)roomsim schrieb: Militärische Triebwerke(idr. Mantelstrom) sind anders und nicht unbedingt viel komplexer, aber ja ich bin bei dir, das man nicht ein physisch gleich großes Triebwerk im Militärbereich mit so stark variierendem Schub bauen kann, das passend für beide ist.
Man kann ein Triebwerk auch nicht einfach am Ende skalieren, aber man kann eine Architektur skalieren.
Das beste Beispiel dafür ist der RR Ultrafan (ist zwar eine Zivile Architektur aber ist im Militärischen Bereich ähnlich) der sich momentan in Entwicklung befindet. Diese Arichtektur kann von Standardrumpfflugzeugen(ca.150kN und unter 2,5m Fandurchmesser) bis mindestens im ersten Demonstrator gezeigte 378kN und 3,56m Fandurchmesser skaliert werden.
Etwas ähnliches, wenn auch nicht so extrem wird auch bei den FCAS Triebwerken möglich sein, die sich aber auch zum Beispiel sämttliche Steuerungselektronik, Generatoren und Bleed Air Systeme 1:1 teilen könnten, da E- und Luftverbrauch bei beiden Fightern relativ ähnlich sein werden.
Ein militärisches ACE ist deutlich komplexer als ein ziviles Triebwerk:
-Nachbrenner
-Schubvektorsteuerung
-Materialen (Kermamik vs CFK)
-völlig andere Anforderungen an Langlebigkeit und Leistung
Wie kommt du darauf das beide Jets sich bei E- und Luftverbrauch ähneln werden? Wenn ja, warum dann 2 Flugzeuge entwickeln?
(21.05.2026, 23:08)roomsim schrieb: Diese Beiden Aussagen sind nicht im Geringsten Kompatibel.
Wenn du die Ausrüstung mit einem Bewärten Triebwerk forderst, dann kommen zwei Triebwerke in Frage, das M88 und EJ200 oder vielleicht EJ230.
Wenn wir mit diesen Triebwerken einen modernen Jager Bauen wollen muss dieser leicht und dementsprechend klein sein.(Kleiner und Leichter als Rafale und EF)
Bei einem Jäger der nächsten Generation sollten wir ein Schub Gewicht Verhältnis von 1 zu 1 bei MTOW (max. Stramasse) anstreben, was bedeutet mit je 2:
M88: 15t MTOW
EJ200: 18t MTOW
EJ230: 21t MTOW
Zum vergleich Eurofighter und Rafale liegen bei ca.24t und die Gripen E 16,5t.
Wenn FCAS 50% größer sein soll wird der Jäger in der 30t plus Klasse spielen und somit extrem unterpowered sein mit bestehenden Triebwerken und aus den USA bekommen wir sicher keine F135 zum spielen.
Das passt sogar sehr gut zusammen:
(26.04.2026, 15:46)Feyerabend schrieb: Supercruise und Mach2 wären wahrscheinlich erstmal nicht möglich, bzw. nur unbewaffnet. Das Flugzeug soll externe Waffen tragen können. Die Stealth Konfiguration soll nur für besondere Missionen angewendet werden.
Du vergleichst das MTOW eines nicht Steahltkampfluzeuges mit dem theoretischen MTOW eines Next Gen Jets.
Natürlich ist der Stealth Jet aufgrund größerer interner Tanks, integriertem ELOKA/EOTS und Waffenschächten schwerer.
In Stealth Konfiguration hat er aber einen deutlich geringeren Luftwiderstand, geringeren Treibstoffverbrauch und ein erheblich geringeres RCS.
Dafür nehme ich das schlechtere Schub-Gewichts Verhältnis gerne in Kauf. Mach 2 und Supercruise spielen im Einsatz keine Rolle und dienen nur sinnlosen Quartettvergleichen.
Mal ein anderer willkürlicher Vergleich von Zahlen ohne Kontext:
F 22 Raptor MOTW: 38 Tonnen Schub-Gewicht-Verhältnis: 1,2 Preis: 350 Millionen
F-15EX MOTW: 37 Tonnen Schub-Gewicht-Verhältnis: 0,9 Preis: 90 Millionen
Die F22 war ein Flop, trotz oder wegen überragender Flugleistungen.
Ein überspezialisierter Exot ohne reale Verwendungsmöglichkeit.
Die F15EX ist das "bessere" Flugzeug und es werden neue Maschinen beschafft. Die Produktion der F22 wurde nach 185 Maschinen eingestellt.
Ein deutscher schwerer Jäger wäre ein ähnlicher Flop.
(21.05.2026, 23:08)roomsim schrieb: Damit man von D aus Einsetze an der Ostfront fliegen kann und die eigene Infrastruktur mit strategiescher Tiefe im V-Fall nützen kann.
Hat die Luftwaffe jemals öffentlich ihre Forderungen für die nächste Generation Fighter kommuniziert? Nein, hat sie nicht.
Meinst du mit Ostfront Kaliningrad, Estland oder Sibirien?
