22.04.2026, 22:03
Die NZZ berichtet:
Zitat:Sowjetkanonen und Abfangdrohnen – die Ukraine hat das beste Rezept, um die Angriffe mit iranischen Shaheds zu stoppen
Die Ukraine hat bei der Abwehr von russischen Kamikazedrohnen grosse Fortschritte erzielt. Nun will sie ihr Wissen mit Verbündeten teilen – und den Golfstaaten aus der Patsche helfen. Ein Besuch bei den Pionieren des modernen Luftkampfs. ...
(13.09.2025, 12:52)Kongo Erich schrieb: Es gibt Vermutungen, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, selbst den Fla-Panzer "Gepard" zu produzieren:die Ukraine erhält anscheinend Nachschub:
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btw:
wieviele von den Kisten hat die Ukraine eigentlich erhalten?
Nach diesem Artikel waren das 50 (oder auch fast 70?) )aus Deutschland, 60 aus Jordanien und dann noch aus den Niederlanden, Belgien und Rumänien.
Dazu kommt dann noch der Skyranger, der auch auf dem Fahrgestell des Leopard-1 montiert wird.
Zitat:Im Krieg vielfach bewährtKopie hier
Belgien treibt 15 alte deutsche Gepard-Panzer für die Ukraine auf
22.04.2026, 20:24 Uhr
Bei der Ausmusterung des Gepard-Flakpanzers vor vielen Jahren in Deutschland und Belgien hat niemand geahnt, dass diese in einem modernen Krieg mal eine hohe Bedeutung haben werden. Doch genau so ist es gekommen. Die Ukraine setzt sie erfolgreich ein - und soll weitere Exemplare bekommen.
Belgien wird dem Medium L'Echo zufolge 15 Gepard-Flugabwehrpanzer von einem privaten Unternehmen erwerben und sie nach der Instandsetzung der Ukraine zur Verfügung stellen. Die betroffenen Panzer hat das belgische Verteidigungsministerium dem Bericht zufolge in den 2000er Jahren an ein Unternehmen namens Sabiex verkauft, das später von OIP übernommen worden sei. Was Belgien nun bezahlt, um sie quasi zurückzukaufen, ist nicht bekannt.
Gepard-Flugabwehrpanzer sind bereits seit 2022 im Einsatz in der Ukraine. Deutschland hatte dem von Russland angegriffenen Land seine ausgemusterten Exemplare zur Verfügung gestellt. Über 60 Stück sollen es sein. Weitere der niederländischen Version "Cheetah" (englisch für Gepard) erhielt die Ukraine laut Medienberichten über die USA aus Jordanien.
Die Flugabwehrpanzer haben sich trotz ihres hohen Alters besonders im Eliminieren von Drohnen bewährt und wurden für ihre hohe Abschussquote vielfach von ukrainischen Soldaten gelobt. "Allein eine Besatzung hat bereits 24 feindliche Ziele abgeschossen: Raketen und Shahed-Drohnen", heißt es zum Beispiel in einem Beitrag auf Facebook von der 540. Flugabwehrbrigade Lwiw.
In der EU hat Rumänien noch einige Dutzend Exemplare im aktiven Dienst. Zudem gibt es weitere in Brasilien. Unklar ist, wie viele ausgemusterte Geparden beziehungsweise "Cheetahs" auf der Welt noch in Depots bei privaten Firmen herumstehen.
Gepard-Flugabwehrpanzer haben eine Schuss-Reichweite von rund fünf Kilometern. Um ein großes Land wie die Ukraine zuverlässig vor Drohnen zu schützen, bräuchte es Hunderte Exemplare. Weil die nicht vorhanden sind, setzt die dortige Flugabwehr diverse andere Systeme ein. Darunter zum Beispiel Abfangdrohnen oder die Flugabwehrsysteme Iris-T, Nasams oder Sky Sentinel.
