Gestern, 11:01
Du verstehst den Mechanismus nicht, der einer UN-Mission zugrunde liegt. Der besteht nicht darin, eine hoch gerüsteten Seite nieder zu kämpfen. Das - wenn ich mich recht erinnere - war allenfalls noch im Korea-Krieg der Fall.
Dieser Mechanismus besteht darin, jeden Angriff auf die andere Seite zugleich zu einem rechtswidrigen Angriff auf die UN-Truppen zu machen. Wer das vermeiden will, muss sich zurück halten. Der Respekt vor den Blauhelmen und dem durch sie sichtbaren Völkerrecht soll die Waffenruhe stärken.
Dass UN-Friedenstruppen präsent sind und alleine durch ihre Präsenz die Operationsfreiheit der Beteiligten einschränken - wenn sie denn rechtstreu handeln wollen - ist der entscheidende Faktor. Sonst könnte man bei hochgerüsteten Staaten wie Israel gleich auf solche Missionen verzichten.
Und wer fordert, die Blauhelme nachhause zu schicken, weil sie gerade der politisch vorgegebenen "Auftragslage im Wege" stehen, der kann gleich von Anfang an auf die Blauhelme verzichten.
UN-Truppen sind nicht dazu da, nach Lust und Laune einer Seite hin- und hergeschoben zu werden.
Sie besetzen Schlüsselstellungen. Und es wird zurecht gefordert, dass diese UN-Truppen "sacrosant" sind, d,h., dass sie nicht nach Lust und Laune einer wie auch immer formulierten "Auftragslage" einer Seite beschossen werden. Nur so können die (meist ohnehin nur symbolisch zum Selbstschutz bewaffneten) UN-Einheiten auch wirklich "Wirkung entfalten".
Und dazu gehört, dass diejenigen, die trotzdem UN-Soldaten beschießen (was ein klarer rechtswidriger Akt ist), oder durch die "Auftragslage" den Beschuss vorgeben, dann auch zur Verantwortung gezogen werden. Und zwar durch die gesamte Völkergemeinschaft.
Dass sich die üblichen Kriegshetzer nicht daran halten wollen, ändert am Prinzip nichts. Es wird dann allerdings Zeit, das Prinzip auch gemeinsam durch zu setzen. Und zwar - im konkreten Fall - auch mit Sanktionen gegen Israel.
Dieser Mechanismus besteht darin, jeden Angriff auf die andere Seite zugleich zu einem rechtswidrigen Angriff auf die UN-Truppen zu machen. Wer das vermeiden will, muss sich zurück halten. Der Respekt vor den Blauhelmen und dem durch sie sichtbaren Völkerrecht soll die Waffenruhe stärken.
Dass UN-Friedenstruppen präsent sind und alleine durch ihre Präsenz die Operationsfreiheit der Beteiligten einschränken - wenn sie denn rechtstreu handeln wollen - ist der entscheidende Faktor. Sonst könnte man bei hochgerüsteten Staaten wie Israel gleich auf solche Missionen verzichten.
Und wer fordert, die Blauhelme nachhause zu schicken, weil sie gerade der politisch vorgegebenen "Auftragslage im Wege" stehen, der kann gleich von Anfang an auf die Blauhelme verzichten.
UN-Truppen sind nicht dazu da, nach Lust und Laune einer Seite hin- und hergeschoben zu werden.
Sie besetzen Schlüsselstellungen. Und es wird zurecht gefordert, dass diese UN-Truppen "sacrosant" sind, d,h., dass sie nicht nach Lust und Laune einer wie auch immer formulierten "Auftragslage" einer Seite beschossen werden. Nur so können die (meist ohnehin nur symbolisch zum Selbstschutz bewaffneten) UN-Einheiten auch wirklich "Wirkung entfalten".
Und dazu gehört, dass diejenigen, die trotzdem UN-Soldaten beschießen (was ein klarer rechtswidriger Akt ist), oder durch die "Auftragslage" den Beschuss vorgeben, dann auch zur Verantwortung gezogen werden. Und zwar durch die gesamte Völkergemeinschaft.
Dass sich die üblichen Kriegshetzer nicht daran halten wollen, ändert am Prinzip nichts. Es wird dann allerdings Zeit, das Prinzip auch gemeinsam durch zu setzen. Und zwar - im konkreten Fall - auch mit Sanktionen gegen Israel.
