16.04.2026, 06:34
Das kann man so nicht verallgemeinern.
Die Sowjetische Doktrin betonte übermäßig den Angriff, und nicht das Halten von Positionen. Ihr Kern in Bezug auf die Defensive war es, diese möglichst kurz zu halten um möglichst schnell wieder in Bewegung zu kommen und Offensiv zu werden. Ex-Sowjetische Einflüsse zeigen sich in der Ukraine vor allem in dem Wahn immer weiter anzugreifen um irgendwie krampfhaft Gelände einzunehmen, insbesondere bei den Russen. Darüber hinaus war die sowjetische Doktrin stark auf mechanisierte Kriegsführung ausgerichtet.
Das Hauptproblem in Bezug auf die Anwendung sowjetischer Doktrin in der Ukraine ist daher das fehlen mechanisierter Großkampfverbände, die Dominanz der Defensive und die erstarrten Fronten.
Haltebefehle hingegen waren für die sowjetische Doktrin eben nicht typisch. Umgekehrt aber gab es durchaus auch schon westliche Armeen, die sich mit krampfhaften Haltebefehlen hervorgetan haben, ironischerweise sogar im gleichen Kriegsraum - die Wehrmacht beispielsweise (von Mansteins Schlagen aus der Nachhand vs Hitlers Haltebefehle, welche dann von Model u.a. umgesetzt wurden)
Haltebefehle sind meist weniger oder gar nicht ein Produkt militärischer Notwendigkeiten oder Umstände, sondern meist rein aus der politisch-strategischen Ebene her rührend.
Syrskj hat deshalb seine Position, weil er Zelensky gegenüber besonders gehorsam und willfährig ist. Zivile Politiker haben Ideen was rein politisch notwendig wäre, dem folgend setzen sie mit der Zeit Militärs ein, welche diese rein politischen Ideen militärisch umsetzen sollen, genau daraus entsteht die Spannung zwischen politisch-strategischer Ebene und militärisch-strategischer Ebene, also zwiscchen Zweck und Ziel des Krieges (Zweck und Ziel des Krieges sind nämlich nicht das gleiche).
Die Sowjetische Doktrin betonte übermäßig den Angriff, und nicht das Halten von Positionen. Ihr Kern in Bezug auf die Defensive war es, diese möglichst kurz zu halten um möglichst schnell wieder in Bewegung zu kommen und Offensiv zu werden. Ex-Sowjetische Einflüsse zeigen sich in der Ukraine vor allem in dem Wahn immer weiter anzugreifen um irgendwie krampfhaft Gelände einzunehmen, insbesondere bei den Russen. Darüber hinaus war die sowjetische Doktrin stark auf mechanisierte Kriegsführung ausgerichtet.
Das Hauptproblem in Bezug auf die Anwendung sowjetischer Doktrin in der Ukraine ist daher das fehlen mechanisierter Großkampfverbände, die Dominanz der Defensive und die erstarrten Fronten.
Haltebefehle hingegen waren für die sowjetische Doktrin eben nicht typisch. Umgekehrt aber gab es durchaus auch schon westliche Armeen, die sich mit krampfhaften Haltebefehlen hervorgetan haben, ironischerweise sogar im gleichen Kriegsraum - die Wehrmacht beispielsweise (von Mansteins Schlagen aus der Nachhand vs Hitlers Haltebefehle, welche dann von Model u.a. umgesetzt wurden)
Haltebefehle sind meist weniger oder gar nicht ein Produkt militärischer Notwendigkeiten oder Umstände, sondern meist rein aus der politisch-strategischen Ebene her rührend.
Syrskj hat deshalb seine Position, weil er Zelensky gegenüber besonders gehorsam und willfährig ist. Zivile Politiker haben Ideen was rein politisch notwendig wäre, dem folgend setzen sie mit der Zeit Militärs ein, welche diese rein politischen Ideen militärisch umsetzen sollen, genau daraus entsteht die Spannung zwischen politisch-strategischer Ebene und militärisch-strategischer Ebene, also zwiscchen Zweck und Ziel des Krieges (Zweck und Ziel des Krieges sind nämlich nicht das gleiche).
