08.04.2026, 15:42
Um da mal ein ernenut paar Korrekturen vorzunehmen:
Was wie ich es oben schon ausführlich erläuterte so nicht stimmt. Es gab keine Einwanderung eines Völkchens der Hebräer. Diese bildeten sich vor Ort, mit der Machtübernahme des Berglandes durch herummarodierende Söldner- und Räuberbanden. Welche auch von dort stammten. Denn es ist ja gerade eben der entscheidende Punkt, dass es für Kanaan eine ganz eindeutige Besiedlungskontinuität gibt, außer an der Küste entlang, wo die Seevölker durchgezogen sind bzw. sich Anteile von diesen dort niederließen. Was wahrscheinlich ebenfalls ein wesentliches Motiv für eine zunehmende Machtkonzentration im Bergland war, um dem militärischen Druck der Neuankömmlinge besser standhalten zu können.
Die Philister (Peleset) waren 1200 v Chr noch gar nicht präsent. Die semitischen Stämme, aus welchen sich zu dieser Zeit die Habiru bildeten - wobei der Begriff Habiru keine Stamm und keine Ethnie bezeichnet, sondern eine Art soziale Klasse bzw. Gruppenzugehörigkeit über verschiedene Stämme hinweg, dienten zu dieser Zeit oft als Söldner im Dienste der Ägypter.
David war höchstwahrscheinlich einer der Söldnerführer / Warlords der Habiru, welchem es gelang verschiedene Gruppen der Habiru zu vereinigen und sich zu deren alleinigem Anführer aufzuschwingen. Damit entstand ein unabhängiges "Königreich" der Habiru aufgrund des Zerfall der ägyptischen Macht in dieser Gegend. Alles vor David ist im Prinzip reine Spekulation.
Durch die Präsenz der Peleset waren die Habiru gezwungen sich zusammen zu schließen um dem militärischen Druck der Peleset zu begegnen. Dem folgend kam es zu internen Machtkämpfen bei den Habiru um die Kontrolle des von ihnen beherrschten Landes. Dem folgend setzte sich David bei diesen Machtkämpfen verschiedener Söldner-/ Räuberanführer durch (das beschreibt die Saul-Legende in Wahrheit) und stieg zum Machthaber über die Habiru auf.
Interessant ist in diesem Kontext die Einnahme von Jerusalem durch David. Die sich auch archäologisch nachweisen lässt.
Zitat:Um 1200 v. Chr.: Unser noch kleines Völkchen der Hebräer hatte sich also im Bergland Kanaans niedergelassen.
Was wie ich es oben schon ausführlich erläuterte so nicht stimmt. Es gab keine Einwanderung eines Völkchens der Hebräer. Diese bildeten sich vor Ort, mit der Machtübernahme des Berglandes durch herummarodierende Söldner- und Räuberbanden. Welche auch von dort stammten. Denn es ist ja gerade eben der entscheidende Punkt, dass es für Kanaan eine ganz eindeutige Besiedlungskontinuität gibt, außer an der Küste entlang, wo die Seevölker durchgezogen sind bzw. sich Anteile von diesen dort niederließen. Was wahrscheinlich ebenfalls ein wesentliches Motiv für eine zunehmende Machtkonzentration im Bergland war, um dem militärischen Druck der Neuankömmlinge besser standhalten zu können.
Zitat:Um die Zeit von 1.200 v. Chr. greift das Buch der Richter. Die hebräischen Stämme schlossen sich vermutlich in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts v. Chr. zu einem Bündnis zusammen, um den Angriffen der Philister besser widerstehen zu können.
Die Philister (Peleset) waren 1200 v Chr noch gar nicht präsent. Die semitischen Stämme, aus welchen sich zu dieser Zeit die Habiru bildeten - wobei der Begriff Habiru keine Stamm und keine Ethnie bezeichnet, sondern eine Art soziale Klasse bzw. Gruppenzugehörigkeit über verschiedene Stämme hinweg, dienten zu dieser Zeit oft als Söldner im Dienste der Ägypter.
Zitat:David wurde vermutlich um 1.034 v. Chr. in Betlehem geboren. Er ist der erste König der Israeliten, der auch historisch greifbar ist.
David war höchstwahrscheinlich einer der Söldnerführer / Warlords der Habiru, welchem es gelang verschiedene Gruppen der Habiru zu vereinigen und sich zu deren alleinigem Anführer aufzuschwingen. Damit entstand ein unabhängiges "Königreich" der Habiru aufgrund des Zerfall der ägyptischen Macht in dieser Gegend. Alles vor David ist im Prinzip reine Spekulation.
Zitat:In jedem Fall führte die Endor-Aussage zu einem enormen Misstrauen bei Saul. Dies soll soweit gegangen sein, dass er schließlich eine Ermordung Davids plante. Dieser erkannte jedoch die Absicht und flüchtete rechtzeitig mit einer rund 300 Mann starken Gruppe von Getreuen in die Bergregionen Judäas. Von dort führte er einen jahrelangen Kleinkrieg gegen Saul und lässt anscheinend um 1010 v. Chr. auch Dörfer niederbrennen, die zu Saul hielten. Und er ließ einen Stammesführer der Kalebiter töten, der sich weigerte ihn zu unterstützen. Danach heiratete er dessen Witwe. Angeblich kämpfte David sogar als Söldner zeitweilig auf Seiten der Philister gegen Saul, dies wird aber von der Bibel verneint.
Durch die Präsenz der Peleset waren die Habiru gezwungen sich zusammen zu schließen um dem militärischen Druck der Peleset zu begegnen. Dem folgend kam es zu internen Machtkämpfen bei den Habiru um die Kontrolle des von ihnen beherrschten Landes. Dem folgend setzte sich David bei diesen Machtkämpfen verschiedener Söldner-/ Räuberanführer durch (das beschreibt die Saul-Legende in Wahrheit) und stieg zum Machthaber über die Habiru auf.
Zitat:David hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Negev auf. Als er vom Tode des Rivalen hörte, eilte er nach Hebron und ließ sich dort vermutlich noch im Jahr 1.004 v. Chr. zum neuen König krönen. (Wenngleich er auch erst nur König von Juda ist.) Er ist rund 30 Jahre alt und beinahe am Ziel, aber nur beinahe, denn die zehn nördlichen Stämme Israels verweigern ihm die Gefolgschaft, erklären sich für eigenständig und rufen einen der Söhne Sauls als König aus...
Interessant ist in diesem Kontext die Einnahme von Jerusalem durch David. Die sich auch archäologisch nachweisen lässt.
