Gestern, 12:34
Ich komme immer mehr zu dem deutlich ausgeprägten "Bauchgefühl", dass sich die Emirate mit Indien und anderen Partnern in der Region enger verbünden - möglicherweise auch mit Israel als "verdecktem Akteur im Hintergrund", denn der Iran macht sich gerade am Golf äußerst unbeliebt. und die US-Stützpunkte haben sich als Sicherheitsrisiko und nicht als Sicherheitsgarantie erwiesen.
Wie also wird sich die politische Situation entwickeln?
Die Emirate und andere Golfstaaten sind auf eine friedliche Entwicklung angewiesen.
Das wird also alles nicht dazu führen, dass Israel die US-Stützpunkte am Golf übernehmen könnte - da würde man vom Regen in die Traufe kommen.
Aber Indien hat bereits gezeigt, dass es die Passage seiner Schiffe mit dem Iran vereinbaren kann. Und den Indern traue ich als aufstrebende Regionalmacht weitergehende Ambitionen zu.
Wie also wird sich die politische Situation entwickeln?
Die Emirate und andere Golfstaaten sind auf eine friedliche Entwicklung angewiesen.
Zitat: Vier Wochen nach Kriegsbeginnund weiter:
Der Unmut am Golf wächst
Stand: 28.03.2026 • 05:30 Uhr
Tausende Drohnen und Raketen hat Iran seit Kriegsbeginn auf die arabischen Golfstaaten abgeschossen. Beschädigt ist vor allem ihr Geschäftsmodell - das auf dem Export von Öl und Gas basiert. ...
Emirate sprechen von ökonomischem Terrorismus
Die Regierungen der Golfstaaten reagieren mit zunehmender Verärgerung auf die anhaltenden Angriffe aus Iran: Katar hat iranische Diplomaten ausgewiesen, Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate bezeichnen es inzwischen als ökonomischen Terrorismus, dass Iran damit droht, Öltanker und andere Schiffe in der Straße von Hormus zu beschießen.Lana Nusseibeh, Staatsministerin im Außenministerium der Emirate, zählt in einem Fernsehinterview auf, wie wichtig die Meerenge für die Weltwirtschaft ist: Nicht nur ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gastransporte geht üblicherweise durch die Straße von Hormus - auch 30 Prozent der Düngemittel für die weltweite Landwirtschaft. "Im Grunde versucht Iran, der Weltwirtschaft einen Herzinfarkt zu verpassen. Wir dürfen Iran, einem staatlichen Förderer von Terrorismus, nicht erlauben, die Weltmarktpreise für Lebensmittel und Benzin zu bestimmen."
Zitat:...(Quelle) - eine klare Ansage gegen die Verbalattacken eines politischen Akteurs in Washington - genauso aber auch gegen Netanjahu und Irans verbale "Auslöschungsphantasien" gegenüber Israel.
Und in Katar betont das Außenministerium immer wieder, dass es notwendig sei, diesen Konflikt mit friedlichen Mitteln zu beenden: "Totale Vernichtung ist keine Option. Kein Volk und kein Land wird verschwinden, durch den Willen irgendeines politischen Akteurs", so Majid al-Ansari, der Sprecher des Außenministeriums auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz in Doha.
Das wird also alles nicht dazu führen, dass Israel die US-Stützpunkte am Golf übernehmen könnte - da würde man vom Regen in die Traufe kommen.
Aber Indien hat bereits gezeigt, dass es die Passage seiner Schiffe mit dem Iran vereinbaren kann. Und den Indern traue ich als aufstrebende Regionalmacht weitergehende Ambitionen zu.
