04.04.2026, 18:14
(04.04.2026, 15:45)voyageur schrieb: Ein französischer Artikel zum Thema Rheinmetall
Vorsicht RM Fanboys und Aktionäre, vorher eine Tasse Kamillentee
Das hat nicht viel mit Fanboy zu tun. Hier hat sich jemand an einem aus dem Kontext gerissenen Zitat abgearbeitet.
Insbesondere am Ende, in dem man Rheinmetall mit Nokia oder Blockbuster gleichsetzt. Als ein Konzern der die Zeit verschlafen würde.
Pappberger kritisierte in seinem Zitat (ziemlich polemisch), dass die Drohnen in der Ukraine eher dezentralisiert gefertigt werden. Das ist nichts neues. Darum ist ja Quantum Systems mit ukrainischen Partner Vereinbarungen eingegangen, um Drohnen für die Ukraine im industriellen Stil in Deutschland zu fertigen.
Hartpunkt: Quantum Frontline Industries liefert die ersten in Deutschland produzierten LINZA-Drohnen an die Ukraine
Zitat:Quantum Frontline Industries (QFI) hat nach eigenen Angaben die Produktion der ersten Drohnencharge seiner LINZA-Systeme in Deutschland abgeschlossen. Die Systeme werden nun an die Streitkräfte der Ukraine ausgeliefert. Die Auslieferung markiere den Übergang von der Produktionsvorbereitung zur kontinuierlichen Serienfertigung im Rahmen des deutsch-ukrainischen Koproduktionsmodells, schreibt Quantum Systems. Jetzt konzentrier sich QFI darauf, die Kapazitäten zu erweitern und die Auslieferungen zu beschleunigen.
Die von Frontline Robotics entwickelten und im Einsatz bewährten LINZA-Systeme werden laut Mitteiung im Rahmen der Initiative „Build with Ukraine“ hergestellt, wobei ukrainische Entwicklung mit deutscher industrieller Fertigung kombiniert wird, um eine konstante und skalierbare Produktion für die ukrainischen Streitkräfte sicherzustellen.
Der Artikel redet ja im Großen und Ganzen nicht wirklich über Rheinmetall sondern über den Krieg und Drohnen an sich. Und da ist Rheinmetall in vielen wichtigen Bereichen mit dabei. Flugabwehrsysteme plus dazugehörige Munition, Artillerie, und auch bei den Drohnen ist man entweder durch die Kooperation mit UVision oder eigenen Entwicklungen dabei. Darüber wie erfolgreich individuelle Produkte sind, oder wo Rheinmetall Fehler macht kann man gerne reden (wir haben ja aktuell prominent die Verspätungen bei Skyranger auf Boxer), aber Rheinmetall generell als veraltet darzustellen ist mMn nicht zutreffend
Der Artikel springt (genau so wie der The Atlantic Artikel auf dem das passiert) auf den alten "Panzer sind veraltet" Zug auf. Auch das hervorheben von Firmen wie Anduril ist "interessant". Andurils Produkte sind zum Beispiel in der Ukraine gut gescheitert.
Alles in allem, nichts neues, und die gleiche Art von Artikel die man unabhängig von Rheinmetall seit Jahren liest.
