28.03.2026, 11:12
(26.03.2026, 20:28)Kongo Erich schrieb: .... Und er denkt (wie beim Überfall auf den Iran) nicht darüber nach, welche Konsequenzen seine Handlungen haben können, wenn es schief geht.
Er ist ein geltungssüchtiger, egomanischer Hasardeur.
Wahrscheinlich muss ich mich korrigieren. Wenn DT auch Öl-Aktien von US-Konzernen im Portfolio hat, dann könnte es sein, dass er sehr bewusst auf steigende Ölpreise setzt:
Die Ölkonzerne in den USA verdienen am Irankrieg – nur wollen sie das nicht laut sagen
Zitat:Seit die wichtige Handelsroute blockiert ist, steigen die Benzinpreise – und die Aktien der US-Ölkonzerne. Darüber wird lieber geschwiegen, genauso wie über den Klimawandel. ...ebenso hier "Die Ölkonzerne in den USA verdienen am Irankrieg – nur wollen sie das nicht laut sagen" und ergänzend hier:
US-Öl boomt im Iran-Krieg: USA profitieren durch Hormus-Krise
Zitat:Asien kauft so viel US-Öl wie seit Jahren nicht mehr, da der Iran-Krieg die Lieferströme durch die Straße von Hormus massiv stört. Während importabhängige Länder unter Engpässen leiden, profitieren Ölproduzenten in den USA direkt von der Umleitung der Nachfrage. Die Eskalation im Iran zwingt große Abnehmer zu schnellen Anpassungen ihrer Beschaffungsstrategien. Die Folge könnte eine nachhaltige Verschiebung globaler Ölhandelsströme sein.In dem Zusammenhang ist dann auch die massive Behinderung von alternativer Energiegewinnung in den USA (z.B. Windpark vor New York) und das Störfeuer anderswo (etwa zur Nordsee) sowie die Entführung des amtierenden venezolanischen Präsidenten in einem neuen Licht. Dessen Nachfolgerin gewährt "Donald dem Leibhaftigen" bzw. den US-Öl-Multis offenbar mehr Zugriff auf venezolanisches Öl, und für "the Don" ist alles geritzt und das Regime kann bleiben.
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Die weitere Konsequenz ist auch hier - erkennbar und logisch:
Trump strebt Artenschutz-Ausnahme für Öl- und Gasprojekte im Golf von Mexiko an
Zitat:Dieser Schritt könne das Aussterben von Meeresschildkröten, Walen und Korallen billigend in Kauf nehmen. Nur um die Gewinne der Ölindustrie zu steigern, sagt eine Anwältin von Earthjustice.und dass Putin dann auch profitiert, nimmer er zumindest billigend in Kauf:
Zitat:Trumps Geschenk für Putin"sondern nur seinen eigener Vorteil im Blick hat", müsste man dann ergänzen.
Russlands Erdöleinnahmen steigen nicht stark genug, um Wladimir Putins Haushalt zu sanieren. Trotzdem schadet das Geschenk von US-Präsident Trump der Ukraine massiv
Im Zweifel immer für Wladimir Putin. Diese eiserne Regel der Politik Donald Trumps zieht auch im Irankrieg.
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Schlimm ist Trumps Geschenk für Putin ... aus politischen (Gründen). Wieder einmal signalisiert der Präsident seinen europäischen NATO-Verbündeten, dass er sich nicht um ihre Interessen schert. Und um das Schicksal der Ukraine schon gar nicht. ...
Damit wäre DT mittel- und langfristig sogar kalkulierbar. Und sein erratischer Zick-Zack-Kurs würde nur dazu dienen, die Gewinne durch Insider-Geschäfte noch mit zusätzlichen Sahne-Häubchen zu verschönern.
