Vor 1 Stunde
@Kongo Erich

Schneemann
Zitat:"Donald der Leibhaftige" hat doch schon vorgebaut, in dem er sich den Zugriff auf die Ölreserven Venezuelas gesichert hat und auch die USA als großen Förderer der fossilen Energien pusht.Genau genommen sind die USA schon heute der größte Ölförderer der Welt, auch Dank des Fracking Booms, und sie benötigen Venezuelas Ölreserven überhaupt nicht. Es wäre für den Preis völlig egal, ob man mit Venezuela einen "Deal" macht oder nicht. Und es gehört auch nicht hierher in diesen Strang.

Zitat:Die Intention ist gerade anders herum: man kann sich jede Regierung "schlecht reden" und damit jeden Angriff irgendwie rechtfertigen.Nein, du hattest den Vergleich angebracht und nun ruderst du in die andere Richtung weg. Denn du weißt genau, und so gut kenne ich dich dann doch, dass der Satz bzgl. des Auge des Betrachters ziemlich am eigentlichen Ziel vorbeiging und so nicht haltbar ist, historisch übrigens schon dreimal nicht.
Zitat:Das Ziel des Beitrages ist, das Gewaltmonopol der UN zu bekräftigen - und nicht die "Selbsthilfe" durch irgendwelche Staatenlenker egal welcher Färbung.Das glaube ich sogar. Aber dann muss man sich fragen, wo denn die UN waren und was sie gemacht haben bzw. machen hätten wollen, als das iranische Regime - übrigens nicht zum ersten Mal - zigtausende Landsleute hat massakrieren lassen? Tatsache ist, dass die UN handlungsunfähig gewesen wären, wenn sie etwas unternehmen hätten wollen, denn die Schleppenträger des Autoritarismus hätten im Sicherheitsrat keinen Finger gerührt. Man hätte, was ja dann auch geschah, erschüttert zusehen müssen. Insofern: Wenn die UN dieses skizzierte und von dir genannte Gewaltmonopol, gerade auch im demokratischen und humanitären Sinne, anwenden und auch durchsetzen könnten, würde ich es sogar gutheißen. Aber in der jetzigen Verfassung sind die UN nun einmal (leider) ein völliger und moralischer Totalausfall, weswegen die unilateralen Aktionen derzeit der einzig richtige Weg sind, wenn man überhaupt noch irgendwie das Gesicht wahren will.
Schneemann
