Ungarn
(Gestern, 11:50)Kongo Erich schrieb: @Broensen
Danke, Du hast präzise ausgeführt, warum platte Zahlen nicht alleine stehen können sondern interpretiert werden müssen.

Und manchmal kann man froh sein, dass Ungarn noch zum Verband gehört, auch wenn es einen anderen Kurs fährt:
EuGH verurteilt Ungarn nach Lizenzentzug für Radio

Auf die letzten 10 Jahre gerechnet. Deutschlands Bevölkerung wächst per Anno um ca. 0,32% während sich die Ungarische um etwa 0,29% pro Jahr reduziert hat. Im selben Zeitraum hat Deutschland preisbereinigt fast ein Nullwachstum, während die Wirtschaftskraft Ungarns um mindestens 30% gestiegen ist. Da hilft Schönreden auch nichts.

(26.02.2026, 13:21)Broensen schrieb: Mangelhafte Pflegeversorgung führt ja bspw. auch zu unfreiwilliger Minderarbeitszeit von Fach- u.a. Kräften, weil sie familiäre Pflege selbst übernehmen und dadurch weniger arbeiten können. Insofern könnte bspw. die o.g. Zuwanderung von Billig-Pflegekräften zwar selbst das BIP-Wachstum drücken, zugleich aber auch stabilisieren, weil ihre Arbeit indirekt auf das BIP einzahlt, da ohne sie der Fachkräftemangel noch weiter steigen würde.

Viele Pflegekräfte mit deutscher Staatsbürgerschaft haben sich aus dem Sektor in den letzten Jahren auf Grund der zu niedrig empfundenen Löhne verabschiedet. Dieses Faktum wird dabei ausgeblendet. Wenn diese Leute lieber durch Umschulung, ALG1, Bürgergeld, Frührente oder durch komplette Aufgabe der Arbeit, weil zum Beispiel der Partner ausreichend verdient, ausscheiden hat man am Ende nicht gewonnen sondern erreicht nur das Gegenteil.
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