Vor 1 Stunde
(Gestern, 12:20)alphall31 schrieb: Die Zeiten sind auf ukrainischer Seite schon seit zwei Jahren vorbei . Es würden auch nicht monatlich 20000 desertieren wenn sie freiwillige wären. Da sind noch ein paar wenige Ausländer in den Landstreitkräften und vielleicht 15% der Angehörigen der ukrainischen Armee sind freiwillige .Kürzlich hatte ich einige Zahlen dazu gepostet.
* Es gibt 20.000 Fälle unerlaubten Entfernens von der Truppe pro Monat, nicht alles davon sind Fahnenfluchten. "Kurzurlaube" und "unbürokratisches" Übertreten in andere Einheiten sind verbreitet. Viele dieser Soldaten kehren zurück, weswegen unerlaubtes Entfernen für weniger als drei Tage bereits formell straflos gestellt wurde.
* In einer Armee mit 1,5 Mio. Angehörigen können natürlich 20.000 sich pro Monat unerlaubt entfernen, ohne dass dadurch die Aussage falsch würde, dass die Freiwilligen überwögen.
* 2025 wurden allmonatlich zwischen 17.000 und 24.000 Freiwillige rekrutiert, zusätzlich zu den mobilisierten Wehrpflichtigen. Es sind hauptsächlich die Wehrpflichtigen, die sich unerlaubt entfernen. Bekannte Offiziere wie Roman Ponomarenko haben deswegen sogar schon gefordert, überhaupt keine Wehrpflichtigen mehr einzuziehen, sondern sich auf die Rekrutierung der Freiwilligen zu konzentrieren.
(Vor 6 Stunden)alphall31 schrieb: Die ukrainische Propaganda nutzt das ganze derzeit und man erzählt uns was von Offensive und so ein Schwachsinn. Die tappen da durch graue Zone und mehr nicht.Und die OSINT-Quellen ignorierst Du, weil …?
Kupjansk wurde definitiv zurückerobert, nördlich von Huljajpole wurde definitiv ein russischer Vorstoß umgekehrt.
(Vor 6 Stunden)alphall31 schrieb: Dem Elend hätte man längst ein Ende setzen sollen.Um was zu erreichen? Etwa das hier:
(12.02.2026, 05:31)muck schrieb: Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Menschenrechtslage in der Ukraine, Danielle Bell, hat ihren Bericht für 2025 vorgestellt. (Quelle) […] Vorwürfe an die russische Seite:Weitere Impressionen aus der besetzten Ukraine hatte kürzlich Thomas Wiegold in 'Sicherheitshalber' zu hören: (Link)
- Verbrechen gegen die Menschlichkeit: gezielte Tötung und Terrorisierung von Zivilisten in den Oblasten Cherson, Charkiw und Saporischschja
- Ermordung von mindestens 96 ukrainischen Soldaten nach der Gefangennahme
- 98% der ukrainischen Kriegsgefangenen in russischer Hand erleiden Folter, Entzug von Nahrungsmitteln und Medikamenten; 75% erleiden sexuelle Gewalt. Todesfälle in russischer Kriegsgefangenenschaft sind häufig. Die russischen Behörden versuchen neuerdings, eine bessere Behandlung vorzutäuschen, indem Kriegsgefangene in den Wochen vor einem Gefangenenaustausch besser verpflegt werden
- Fortgesetzte bewusste völkerrechtswidrige Angriffe auf zivile Ziele im ganzen Land, insbesondere gegen die lebensnotwendige Infrastruktur
- Ukrainische Soldaten, die hors de combat sind, werden von russischen Infanteristen und Drohnenpiloten gewohnheitsmäßig getötet
- Missachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit bei der (zulässigen) Inkaufnahme ziviler Opfer
- Schwere Menschenrechtsverstöße in den besetzten Gebieten, einschließlich 182 standgerichtliche Hinrichtungen
- Politisch verdächtige Personen werden aus den besetzten Gebieten nach Ostrussland oder auf georgisches Staatsgebiet deportiert
- Die Besatzungsbehörden werden ihrer Aufgabe nicht gerecht, die Zivilbevölkerung zu versorgen
Die Ukrainer können selbst entscheiden, was sie einsetzen wollen, um diese Zukunft abzuwenden.
