Gestern, 18:00
(Gestern, 15:00)DeltaR95 schrieb: Ich weiss jetzt nicht, ob ich lachen oder weinen soll?
Hast du überhaupt schon mal im Projektgeschäft gearbeitet?
Wenn die Bundeswehr (!) das AN/SPY-6 beschafft und beistellt, auf welcher nicht existenten vertraglichen Grundlage sollte dann die ARGE F127 beim Hersteller des AN/SPY-6 die Konstruktionsunterlagen dieses Radars abfordern?
Der Hersteller des AN/SPY-6 liefert dessen komplette Produktspezifikation inkl. aller Zeichnungen an die Bundeswehr und die Bundeswehr dann an die ARGE F127. Für die Richtigkeit z.B. der Zeichnungen des AN/SPY-6 ist damit allein die Bundeswehr verantwortlich!
Jedes Produkt hat "Bauunterlagen", ein Gesamtsystem Schiff genauso wie seine Teilsysteme, eigentlich faktisch jedes Produkt, egal ob miliärisch oder zivil.
Bei bestimmten US Produkten, wie dem SPY-6 / SM Missiles etc. geht es um FMS !
Da bestellt die BRD, nicht der Schiffshersteller...Das ist korrekt.
Das ist dann aber im Produktions Prozess vertraglich hinterlegt, sprich das WIRTSCHAFTLICHE Risiko trägt Deutschland, aber das INTERNE (Konstruktions) TECHNISCHE Risko (Die USA verpflichten sich die notwendigen (!) Konstruktions an das BMVG zu liefern, die geben die dann an TKMS weiter) verbleibt bei TKMS...und somit auch die Verantwortung für technische Verzögerungen, sofern nicht begründet werden kann, das Raytheon nicht genug Daten zu SPY-6 liefert.
F-126 ist aber zB anders :
Die F-126 hat dort nur das MK41, wo das mit FMS relevant wäre.
(Alles andere sind EU Produkte)
Und hier hat DAMEN direkt bei LM das MK41 bestellt:
https://www.naval-technology.com/news/lo...rman-navy/
Und trägt damit auch das technische Risiko...nicht die BRD.
