Gestern, 13:48
(Gestern, 13:12)Milspec_1967 schrieb: Und was veranlasst Dich, zu behaupten, TKMS könnte keine vernünftigen Unterlagen liefern....also sich dann genauso dämlich verhalten wie DAMEN (und aus dem Disaster werden ja wohl hoffentlich ALLE Beteiligten gelernt haben ?) ?
Oder unterstellst Du TKMS, sie liefern ABSICHTLICH unvollständige Pläne, um später mit Verzögerungen und Nachplanungen doppelt abkassieren zu dürfen ?...Im Zeitalter des nahenden Krieges ?
Ist Mafia Deutschland schon so weit herab gesunken ?
Liest du eigentlich, was andere schreiben oder reagierst du nur auf "Trigger-Worte"?
Nichts von dem, was du mir unterstellst, habe ich geschrieben!
(Gestern, 11:49)DeltaR95 schrieb: Ergo, hat der Auftraggeber z.B. falsche Konstruktionsunterlagen für seine Produkte geliefert oder es ändert sich sonst was an den Beistellungen, freut sich die Industrie - denn nachträgliche Änderungen sind ja immer seeehr teuer.
In Fettschrift noch mal: Da steht AUFTRAGGEBER!
Für dich noch mal bildlich: Die BUNDESWEHR als AUFTRAGGEBER liefert eine Konstruktionsunterlage für eine Beistellung - als Beispiel AN/SPY-6 - an die ARGE F127. Auf dieser Grundlage erstellen jene nach bestem Wissen und Gewissen die Konstrutionsunterlagen für den Schiffbau der F127 und bauen das Schiff.
Dann verlegt das Schiff ins Marinearsenal und die Bundeswehr will z.B. die Radarplatte des AN/SPY-6 einsetzen und stellt fest: "Passt nicht! Loch zu klein!"
Hinterher stellt sich raus, dass in der Realisierung der Beistellung jemand noch eine Änderung vorgenommen hat und die Platte wegen Schockanforderungen o.ä. 1 cm breiter geworden ist
Genau dies ist der klassische Fall, wenn es keinen Generalunternehmer gibt!
(Gestern, 13:27)roomsim schrieb: Und was wäre dein Lösungsvorschlag?
Diesen Ansatz, den z.B. die US Navy in Teilen so fährt, erstmal bei uns an einem kleinen und wenig komplexen Projekt ausprobieren und etablieren, bevor man sich bei so einem "Mega-Projekt" direkt am großen Bissen als Bundeswehr verschluckt, weil man annimmt, gewisse Fähigkeiten zu haben, die aber mal wieder nur auf dem Papier oder als Worthülsen reagieren.
Bis dahin sich einem GU bedienen, der für solche Fehler (siehe oben) hinterher den Kopf hinhält.
