16.02.2026, 23:12
(06.02.2026, 16:30)Nightwatch schrieb: Dasist kein Bitcoin-spezifisches Phänomen. Der Markt ist gerade in einem Risk-Off Modus, so ziemlich alles wird abverkauft, oft auch sehr irrational.Selbst Trump kann dem Bitcoin nicht mehr helfen
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Zitat:Einen kryptofreundlicheren Präsidenten als Donald Trump können sich Bitcoin-Freunde nicht wünschen. Dennoch geht es für das bekannteste Krypto-Projekt steil abwärts. Dass selbst der mächtigste Mann der Welt das nicht verhindern kann, ist für Anleger keine gute Nachricht.das kann ich nur unterschreiben.
Donald Trump hat geliefert. Der US-Präsident hat - wie versprochen - eine kryptofreundliche Führung in den wichtigsten US-Aufsichtsbehörden installiert, mehrere wegen Straftaten verurteilte Krypto-Größen begnadigt und eine staatliche Bitcoin-Reserve auf den Weg gebracht. Seine Familie hat ein expandierendes Krypto-Imperium. Ein kryptofreundlicheres Umfeld kann sich die Branche, die viel Geld in Trumps Wahlkampf gepumpt hatte, kaum wünschen. Und was macht der Bitcoin seit ein paar Monaten? Er fällt.
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Bei vielen der zahlreichen Einbrüche der Vergangenheit fanden Krypto-Fans Trost darin, dass es anderswo auch kräftig abwärts ging. Das ist derzeit allerdings anders. Investoren setzen auf Edelmetalle als alternative Wertanlage, was zu einem Rekordanstieg bei Gold und Silber führte. Für Bitcoin ging es allein seit Jahresbeginn um mehr als 20 Prozent nach unten, während Gold knapp 16 Prozent und Silber rund 8 Prozent zulegte. Der US-Leitindex S&P 500 zeigt sich trotz der jüngsten Verluste bei den Tech-Werten stabil.
Es sieht so aus, als habe Bitcoin viel Luft abgelassen. Für eine rein spekulative Anlageform ohne inneren Wert ist Fantasie alles. Sie scheint verschwunden zu sein.
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Es bleiben also Sachwerte und Realwährungen übrig, die wiederum durch Sachwerte oder die Wirtschaftskraft des dahinter stehenden Währungsraumes gesichert sind. Und mit der Wirtschaftskraft der USA sieht es derzeit nicht all zu rosig aus. Aber das ist ein anderer Strang.
