(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
(Vor 11 Stunden)DorJur schrieb: Wenn man mal zurückblickt, dann wurden aus sehr erfolgreichen Jägern oft sehr gute Multi-Role-Righter:

F-15E, F-16, teilweise F-14. Aber auch Eurofighter. Andersrum eher nicht.

Ob das heute noch heute bzw. für die 6. Generation gelten wird, das ist die Frage. Insgesamt denke ich aber eher ja. Von daher würde ich grundsätzlich auf einen Jägerentwurf setzen.

Naja, der einzige dedizierte Jäger der 5.Gen, die F22, gibt jz keinen so guten Multi-Role-Fighter.

Aber im großen und genzen bin ich da bei dir, aber mit stealth muss man multi-Role-Fähigkeit bei einem Fighter von vornherein bedenken und die Dimensionen der Waffenschächte und Flügel(Unterflügelpositionen/Vorbereitungen) schon von Anfang an mit einplanen, da man das Später kaum noch ändern kann.

(Vor 9 Stunden)DorJur schrieb: Ich glaube nicht, dass sich das grundsätzlich ausschließt. Aber man müsste mit Schweden auf den gleichen Nenner kommen, was die Grundauslegung des Flugzeugs anbelangt.

Gripen und Eurofighter unterscheiden sich grundlegend. Vergleiche einfach mal die Fahrwerke von Gripen, EF und Rafale. Da sind sich Gripen und Rafale näher, weil der Einsatz von unvorbereiteten Straßen näher am Flugzeugträgergeschäft dran ist, als die deutsche Ausgangslage mit Einsatz vom heimischen Fliegerhorst. Das alles bedingt dann aber Reichweitenvorgaben, Waffenlast und Zellendesign.
Andererseits kann natürlich der NATO-Beitritt Schwedens Veränderungen bei den Anforderungen an ein heimisches Kampfflugzeug nach sich ziehen…

Natürlich sind das keine unüberwindlichen Hindernisse, aber rein von der Einsatzdoktrin müssten wir eigentlich mit GB zusammenarbeiten.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn wesentliche Elemente von FCAS erhalten blieben. Die Combatcloud ist nicht abhängig vom Flugzeug, die Zusammenarbeit bei den Triebwerken läuft aktuell geräuschlos, eine breite Auswahl unterschiedlicher Begleitdrohnen kann auch von Vorteil sein.

Gegen ein Verstärketes Fahrwerk und Einsetzbarkeit von Autobahnen hätte ich, und die Bundeswehr wahrscheinlich auch, nichts Einzuwenden, das gibt Operationelle Flexiblität im Fall der Fälle.

Die strategische Lage und der Einsatzraum für die Schweden hat sich mit dem Natobeitritt verändert, anstatt für ihrem eigenen Luftraum müssen die jz auch für die 500-1000km weiter östlich liegende Ostfront planen. Die sind zwar immernoch näher am Einsatzraum als wir, der Unterschied ist aber vergleichsweise gering, womit sie sehr ähnliche Anforderungen an die Ausdauer haben wie wir, v.a. wenn man noch die Größe Schwedens als Faktor hinzunimmt.

Deshalb sehe ich eine Zusammenarbeit mit Schweden beim NGF als erstrebenswert an, u.a auch weil man sich dann die gleiche Combatcloud teilt, was die Interoperabilität verbessert.
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