14.02.2026, 10:00
(14.02.2026, 07:10)muck schrieb: Ich sage nicht, dass es hier so ist, aber es sind durchaus gängige Konstellationen vorstellbar, die die höheren Kosten rechtfertigen. Zum Beispiel: Das erste Los war eine Basis-Variante, das zweite Los umfasst Rüstsatzträger. Oder: Das erste Los umfasste noch keine Ersatzteile. Und, und, und.
Ende 2022 hat Deutschland zusammen mit Schweden und Großbritannien einen Rahmenvertrag abgeschlossen, der die Lieferung von insgesamt 436 Fahrzeugen für 710 Millionen Euro umfasst, davon 140 Fahrzeuge für die Bundeswehr. Die heruntergebrochenen Kosten pro Fahrzeug über den Gesamtvertrag lagen also bei 1,63 Mio. Euro. Ein halbes Jahr später wurde dieser Vertrag dann um eine deutsche Bestellung von zusätzlichen 227 Fahrzeugen für weitere 362,6 Mio. Euro erweitert, die Kosten pro Fahrzeug lagen dabei also bei 1,6 Mio. Euro.
Das sind die reinen Beschaffungskosten für die Fahrzeuge mit den jeweiligen Grundausstattungen, alle darüber hinausgehenden Kosten fallen für Zusatzausrüstung, Ersatzteile, Dienstleistungen, usw.. an und lassen sich logischerweise nicht herunter gebrochen auf die einzelnen Fahrzeuge vergleichen.
