Gestern, 14:44
Die aufzustellende Brigade Litauen, immerhin aktuell bestehend rein aus Freiwilligen, scheint nach Recherchen des Spiegels Probleme mit der Rekrutierung des Personals zu haben (Paywall: Artikel vom 12.02.2026).
Es ist hierbei aber so, dass es durchaus Unterschiede in den Laufbahngruppen gibt. So finden sich genügend Offiziere, sodass die Stäbe der Brigade bereits ausreichend Bewerbungen aufweisen. Hingegen ein Mangel gibt es an den unteren Laufbahngruppen, insbesondere den Mannschaften.
Konkret fehlt es beim Panzerbattaillon 203 noch um 217 Soldaten, um die 414 Dienstposten zu besetzen. Beim Panzergrenadierbataillon 122 ist es gar noch drastischer, hier haben sich erst 181 Freiwillige auf für die 640 Dienstposten gefunden.
Demzufolge kommt man auch im BMVg zu der Erkenntnis, dass es ggfs. nicht ausreicht die Brigade ausschließlich auf der Basis der Freiwilligkeit aufzubauen. Man möchte jetzt aber noch einmal intensiv werben, so sollen nach den Recherchen „43.000 Informationsschreiben“ an potenzielle Soldaten versendet werden.
Letztendlich dürfte es ja auf der Hand liegen, dass es für den „einfachen Mannschafter“ weitaus weniger interessant ist zwei Jahre von der Familie getrennt zu sein, als für den Offizier der noch eine Karriere anstrebt und seinen Dienst im Stab leistet, um seine Verwendungsbreite darzustellen. Das ist dann aber der Moment, wo man m. E. die Freiwilligkeit schlichtweg verlassen sollte.
Es ist hierbei aber so, dass es durchaus Unterschiede in den Laufbahngruppen gibt. So finden sich genügend Offiziere, sodass die Stäbe der Brigade bereits ausreichend Bewerbungen aufweisen. Hingegen ein Mangel gibt es an den unteren Laufbahngruppen, insbesondere den Mannschaften.
Konkret fehlt es beim Panzerbattaillon 203 noch um 217 Soldaten, um die 414 Dienstposten zu besetzen. Beim Panzergrenadierbataillon 122 ist es gar noch drastischer, hier haben sich erst 181 Freiwillige auf für die 640 Dienstposten gefunden.
Demzufolge kommt man auch im BMVg zu der Erkenntnis, dass es ggfs. nicht ausreicht die Brigade ausschließlich auf der Basis der Freiwilligkeit aufzubauen. Man möchte jetzt aber noch einmal intensiv werben, so sollen nach den Recherchen „43.000 Informationsschreiben“ an potenzielle Soldaten versendet werden.
Letztendlich dürfte es ja auf der Hand liegen, dass es für den „einfachen Mannschafter“ weitaus weniger interessant ist zwei Jahre von der Familie getrennt zu sein, als für den Offizier der noch eine Karriere anstrebt und seinen Dienst im Stab leistet, um seine Verwendungsbreite darzustellen. Das ist dann aber der Moment, wo man m. E. die Freiwilligkeit schlichtweg verlassen sollte.
