(Europa) Litauen - Streitkräfte
#48
Die litauische Armee hat sich für den Munitionszweig der KNDS-Gruppe entschieden, um ihren Bestand an 155-mm-Artilleriegeschossen aufzufüllen, wie das litauische Verteidigungsministerium heute bekannt gab.
fob (französisch)
Die litauischen Artilleristen werden mit HE L15A1-Granaten beliefert, die im Rahmen eines Auftrags im Wert von rund 3,6 Millionen Euro an KNDS Ammo Italy geliefert werden. Sie sind für Artilleristen bestimmt, die mit den vor einem Jahrzehnt von der deutschen Armee erworbenen gebrauchten Selbstfahrlafetten PzH 2000 operieren. Weder die Munitionsmenge noch der Lieferzeitplan wurden näher erläutert.
[Bild: https://www.forcesoperations.com/wp-cont...mm_001.png]
„Wir müssen sicherstellen, dass die Armee ständig mit Munition versorgt wird. Deshalb investieren wir in 155-mm-Artilleriegeschosse und andere Munitionstypen, eine unverzichtbare Voraussetzung für eine wirksame Abschreckung“, erklärte die stellvertretende litauische Verteidigungsministerin Vitalija Zumerienė.

Diese hochexplosive Granate enthält etwas mehr als 11 kg Sprengstoff und kann aus 52- oder 39-Kaliber-Geschützen abgefeuert werden, wobei im zweiten Fall eine maximale Reichweite von 24 km erreicht wird. Neben ihren 21 PzH 2000 soll die litauische Armee ab nächstem Jahr die ersten der 48 CAESAR Mk 2 erhalten, die bei KNDS France erworben wurden.
Bildnachweis: Verteidigungsministerium
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema

Gehe zu: