03.02.2026, 22:24
Hartpunkt: Loitering Munition und die Aussagekraft von Trefferquoten
Helsing meldet sich zu den Berichten.
Schon kurz nachdem der Bericht raus kam, dass die Ukraine die Bestellung von HX-2 gestoppt hat, hieß es, andere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte hätten weitere bestellt. Laut Helsing seien das 1.100 HX-2 Drohnen gewesen.
Zu der Trefferquote hieß es, die Drohnen wurden an der Frontlinie getestet und hätten dort 5 Fahrzeuge ausgeschalten.
Wie wahr die Aussagen von dem Chef von Helsing selber sind muss jeder für sich abwägen. Helsing hat natürlich ein besonderes Interesse daran ihre Produkte gut darzustellen.
Nichtsdestotrotz ändert der Kontext die Sache doch etwas. Von vorherigen Berichten erschien es so, dass die Tests in der Ukraine im rückwärtigen Bereich gegen Testziele statt fand. Dass die Systeme direkt an der Front eingesetzt wurden (und damit unter wesentlich schwereren Bedingungen) und dabei 5 Ziele ausgeschalten (und nicht nur getroffen haben) rückt die Sache in ein anderes Licht.
Zitat:Helsing schwieg lange zu den Details der Frontversuche. Gestern äußerte sich jedoch der Co-Gründer und Co-CEO des Unternehmens, Gundbert Scherf, gegenüber der Süddeutschen Zeitung und bestätigte die berichtete Trefferquote. 14 Drohnen habe man zuletzt an die Frontlinien im Donbass gebracht, um diese Systeme dort zu testen, sagte Scherf. „In fünf von 14 Fällen haben unsere Geräte ihr Ziel ausgeschaltet.“ Dabei handelte es sich um zwei feindliche Haubitzen und drei Logistikfahrzeuge, so Scherf. Dies sei „verhältnismäßig viel“, bewertet er die Trefferquote. Der Helsing-Gründer bestreitet in dem Beitrag zudem, dass die Ukraine die Drohnenbeschaffung, wie teilweise berichtet wurde, gestoppt hat. Seiner Aussage zufolge hat ein ukrainischer Verband erst jüngst 1.100 HX-2-Drohnen bestellt.
Helsing meldet sich zu den Berichten.
Schon kurz nachdem der Bericht raus kam, dass die Ukraine die Bestellung von HX-2 gestoppt hat, hieß es, andere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte hätten weitere bestellt. Laut Helsing seien das 1.100 HX-2 Drohnen gewesen.
Zu der Trefferquote hieß es, die Drohnen wurden an der Frontlinie getestet und hätten dort 5 Fahrzeuge ausgeschalten.
Wie wahr die Aussagen von dem Chef von Helsing selber sind muss jeder für sich abwägen. Helsing hat natürlich ein besonderes Interesse daran ihre Produkte gut darzustellen.
Nichtsdestotrotz ändert der Kontext die Sache doch etwas. Von vorherigen Berichten erschien es so, dass die Tests in der Ukraine im rückwärtigen Bereich gegen Testziele statt fand. Dass die Systeme direkt an der Front eingesetzt wurden (und damit unter wesentlich schwereren Bedingungen) und dabei 5 Ziele ausgeschalten (und nicht nur getroffen haben) rückt die Sache in ein anderes Licht.
