Gestern, 13:06
Das ist jetzt ne gewagte These meinerseits hinter der ich selber nicht zu 100% stehe aber wäre es möglich, dass der Autor hier zwei Sachlagen miteinander verbindet, die eigentlich getrennt voneinander existieren? Also das hier aus zwei verschiedenen Projekten aufgrund eines Namens eins gemacht wird?
Die beiden Sachlagen sind ja wie folgt:
1. TKMS kann eine MEKO bis 2029 schnell liefern
2. Insidern zufolge prüft man im BMVg ob eine MEKO-Beschaffung erfolgen soll, die sich auf rund 1mrd Euro pro Schiff belaufen könnte.
Die beiden Informationen passen für mich kein bisschen zusammen. Die Aussage von TKMS bezieht sich ja klar auf die MEKO A200. Ich kann mir aber nicht vorstellen, was man einer A200 antun muss um aus einem 630mio Euro teuren Schiff ein 1+ mrd Euro teures Schiff zu machen. Bzw gehen dürfte wohl irgendwie schon, aber dann ist das niemals mit dem Auslieferungsdatum 2029 vereinbar.
Jetzt meine These:
Im Rahmen des F126-Programms (damals noch MKS180) gab es ja bekanntlich ein Auswahlverfahren mit mehreren Stufen. Daran hat sich TKMS mit gleich zwei Iterationen beteiligt, zunächst gemeinsam mit Lürssen und nach dem Ausscheiden ein zweites mal mit GNYK.
So wie wir TKMS kennen, dürften beide dieser Entwürfe "MEKO [...]" geheißen haben.
Könnte es hier sein, dass die MEKO, die von TKMS gepitched wird (also die A200) nicht die selbe MEKO ist, über die hier angeblich beraten wird?
Dass man hier A200 und MKS-MEKO aufgrund des selben Namens einfach verwechselt?
Denn das würde zum einen den Stückpreis erklären und zum anderen auch zu dieser Aussage passen:
Wir sollten immerhin nicht vergessen, dass die Aussage "Dabei kommt als Alternative eigentlich nur der MEKO-200-Entwurf von TKMS in Frage." von Hartpunkt kam, nicht aus dem BMVg. Und diese getätigte Aussage beißt sich sehr mit der Aussage seitens Ernst, denn eine A200 wäre unumstößlich ein Fähigkeitsabstrich gegenüber der Damen F126. Eine der MKS-MEKOs wäre das hingegen natürlich nicht, da die Anforderungen für diese und die Damen F126 ja identisch waren.
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Wie gesagt weiß ich selber nicht so richtig, was ich von dieser These halten soll.
Sie fußt natürlich auf der Interpretation von Aussagen und der generellen Unfähigkeit der Fachpresse in solchen Themen sobald es ins Detail geht. Ich halte sie für durchaus plausibel, aber plausibel und wahrscheinlich sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Die beiden Sachlagen sind ja wie folgt:
1. TKMS kann eine MEKO bis 2029 schnell liefern
2. Insidern zufolge prüft man im BMVg ob eine MEKO-Beschaffung erfolgen soll, die sich auf rund 1mrd Euro pro Schiff belaufen könnte.
Die beiden Informationen passen für mich kein bisschen zusammen. Die Aussage von TKMS bezieht sich ja klar auf die MEKO A200. Ich kann mir aber nicht vorstellen, was man einer A200 antun muss um aus einem 630mio Euro teuren Schiff ein 1+ mrd Euro teures Schiff zu machen. Bzw gehen dürfte wohl irgendwie schon, aber dann ist das niemals mit dem Auslieferungsdatum 2029 vereinbar.
Jetzt meine These:
Im Rahmen des F126-Programms (damals noch MKS180) gab es ja bekanntlich ein Auswahlverfahren mit mehreren Stufen. Daran hat sich TKMS mit gleich zwei Iterationen beteiligt, zunächst gemeinsam mit Lürssen und nach dem Ausscheiden ein zweites mal mit GNYK.
So wie wir TKMS kennen, dürften beide dieser Entwürfe "MEKO [...]" geheißen haben.
Könnte es hier sein, dass die MEKO, die von TKMS gepitched wird (also die A200) nicht die selbe MEKO ist, über die hier angeblich beraten wird?
Dass man hier A200 und MKS-MEKO aufgrund des selben Namens einfach verwechselt?
Denn das würde zum einen den Stückpreis erklären und zum anderen auch zu dieser Aussage passen:
Zitat:Nach Einschätzung des CDU-Verteidigungspolitikers Bastian Ernst sind die heutigen Beschlüsse des Haushaltsausschusses ein Indiz dafür, „dass wir uns auf eine MEKO-Lösung anstatt auf die F126 fokussieren sollten“. Der Berichterstatter der Union für die Marine im Verteidigungsausschuss geht davon aus, dass bei einer MEKO-Beschaffung keine Abstriche bei den erforderlichen Fähigkeiten gemacht werden müssen.https://www.hartpunkt.de/bundestag-stell...ve-bereit/
Wir sollten immerhin nicht vergessen, dass die Aussage "Dabei kommt als Alternative eigentlich nur der MEKO-200-Entwurf von TKMS in Frage." von Hartpunkt kam, nicht aus dem BMVg. Und diese getätigte Aussage beißt sich sehr mit der Aussage seitens Ernst, denn eine A200 wäre unumstößlich ein Fähigkeitsabstrich gegenüber der Damen F126. Eine der MKS-MEKOs wäre das hingegen natürlich nicht, da die Anforderungen für diese und die Damen F126 ja identisch waren.
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Wie gesagt weiß ich selber nicht so richtig, was ich von dieser These halten soll.
Sie fußt natürlich auf der Interpretation von Aussagen und der generellen Unfähigkeit der Fachpresse in solchen Themen sobald es ins Detail geht. Ich halte sie für durchaus plausibel, aber plausibel und wahrscheinlich sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
