Dollar als weltweite Leitwährung?
(21.01.2026, 16:58)lime schrieb: Also staatl. Mehreinnahmen von 200 Mrd. USD bei gleichbleibender bzw. sogar fallender Inflation?
....
Also selbst wenn die Zölle fast zu 100% an die US-Verbraucher weitergegeben wurden müssen andere Konsumgüter signifikanter als die letzten Jahre üblich im Preis gefallen sein. Das zeigt das Trumps Politik im Endeffekt sehr erfolgreich ist.
Nein, das zeigt, dass vor allem sinkende Energiekosten die Zoll-bedingten Preissteigerungen bei Import-lastigen Warenkategorien ausgleichen:

[Bild: https://cdn.statcdn.com/Infographic/imag...34883.jpeg]

Hinzu kommt, dass ein nicht unerheblicher Anteil der US-Importe nicht in die Haushalte, sondern an die Industrie geht, die wiederum selbst auch wieder Teile ihrer Produktion exportiert und die eben durch zollbedingt steigende Einkaufspreise weniger wettbewerbsfähig werden. (Auch wenn da natürlich ebenfalls sinkende Energiekosten einen gewissen Ausgleich bieten.)

So steht dann auch in der von Muck verlinkten Studie wörtlich:
Zitat:Amerikanische Importeure und Verbraucher tragen nahezu die gesamten Kosten
Der Blick auf die Verbraucher-Warenkorb-abhängige Inflationsrate greift da also deutlich zu kurz. Zum einen kann diese Inflationsrate nur dadurch so moderat gehalten werden, dass die Energiepolitik auf kurzfristige Preisreduzierung zulasten langfristiger Nachhaltigkeit ausgerichtet wird. Zum Anderen kommen eben Auswirkungen auf die konkret von den Importzöllen betroffenen Wirtschaftszweige hinzu, die sich nicht in der Inflationsrate widerspiegeln, weil deren Produkte nicht Teil des Verbraucherwarenkorbs sind.
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