Dollar als weltweite Leitwährung?
(19.01.2026, 21:28)muck schrieb: ...
Mit anderen Worten, obwohl Trumps Zollpolitik der US-Wirtschaft langfristig noch nutzen könnten (wenn nämlich der US-Markt weniger importabhängig wird), hat bisher der US-Verbraucher die Zeche bezahlt.
Dazu ergänzend:
Zitat: ...
Die Gefahr für den US-Dollar liegt .... woanders: Und zwar in einem Verlust des Status als Weltleitwährung. Denn sollten Zölle nicht mehr reichen, um Trumps extraterritoriale Ambitionen durchzusetzen, dann steigt die Gefahr, dass er auf wirtschaftliche Sanktionen als Druckmittel zurückgreift. Um diese umgehen zu können, kann es für die EU notwendig sein, so weit es geht auf grenzüberschreitende Zahlungen in US-Dollar, die durch die USA einsehbar wären, zu verzichten.

Dies könnte wiederum einen Dominoeffekt auslösen: Wir dürfen nicht vergessen, dass die USA ein massives Leistungsbilanzdefizit fahren, das durch Kapitalimporte finanziert werden muss. Sollten Investoren den Status des Dollars als Weltleitwährung in Gefahr sehen und dementsprechend eine deutliche Abwertung der US-Währung befürchten, könnten diese Kapitalimporte versiegen. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einem Kapitalabfluss. Die US-Wirtschaft wäre zu einer Korrektur der Leistungsbilanz gezwungen, was mit weiterer deutlicher Dollar-Schwäche einhergehen würde.
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ist nicht von mir, aber bedenkenswert - zumal es gerade eine Meldung dazu gibt:
Zitat:Wegen Trump
Anleiheriese Pimco zieht Geld aus den USA ab
Donald Trumps erratische Wirtschaftspolitik hat Folgen: Die Investmentgesellschaft Pimco will Kapital aus den USA verlagern und spricht von einer »unberechenbaren Regierung«.
19.01.2026, 16.06 Uhr
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