05.01.2026, 13:37
Trumps Droh-Rundumschläge
Brasilien - weil doch die Gerichte gegen Trumps Freund, den armen Bolsonaro, wegen des Staatsstreiches 2023 vorgehen;
Panama - damit der Kanal ganz bestimmt nicht in chinesische Hände fällt
Peru - weil da China für Mrd. $ einen Hafen mit exclusiven Nutzungsrechten gebaut hat;
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Wenn das kein Grund ist, dass sich die so bedrohten Staaten enger zusammen schließen
Zitat:Diese Staaten müssen nun auch ein US-Eingreifen befürchtenSollte man das noch ergänzen?
05.01.2026, 11:47 Uhr
Nach der Festnahme von Venezuelas Diktator Maduro strotzt die US-Regierung verbal geradezu vor Kraft. Trump und seine Minister sprechen reihenweise Drohungen aus - gegen andere lateinamerikanische Staaten, gegen den Iran, aber auch gegen ein EU-Mitglied.
Nach dem spektakulären US-Militäreinsatz zur Festnahme von Venezuelas autoritärem Staatschef Nicolás Maduro setzt US-Präsident Donald Trump das südamerikanische Land weiter unter Druck. .... Doch Venezuela ist nicht das einzige Land, dem der US-Präsident nach Maduros Festnahme droht. Ein Überblick:
Kolumbien
Folgt Kolumbien auf Venezuela? Über das Nachbarland Venezuelas sagte Trump, es sei "sehr krank" und werde von einem "kranken Mann" regiert, der es liebe, "Kokain zu produzieren und es in die Vereinigten Staaten zu verkaufen". Das werde er "nicht mehr lange machen", sagte Trump - ohne ins Detail zu gehen, was er konkret damit meinte. Der US-Präsident hatte Kolumbiens Staatschef Gustavo Petro zuvor bereits mehrfach heftig kritisiert. Auf die Nachfrage einer Journalistin, ob es einen Militäreinsatz gegen Kolumbien geben werde, sagte Trump nun: "Das klingt für mich gut."
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Kuba
Mit Blick auf Kuba war es US-Außenminister Marco Rubio, der sich zuletzt zu der dortigen Regierung äußerte. Er bezeichnete die Regierung in Kuba als "riesiges Problem". Das sagte er dem US-Sender NBC News auf die Frage, ob nach dem US-Angriff auf Venezuela nun Kuba folge. Zwar wolle er nicht über zukünftige Schritte der US-Regierung mit Blick auf Kuba sprechen. "Aber ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir keine großen Fans des kubanischen Regimes sind." Dieses habe Venezuelas nun entmachteten Staatschef Nicolás Maduro unterstützt, sagte Rubio weiter. Kuba wird seit dem Sieg der Revolution 1959 autoritär regiert. Die Kommunistische Partei kontrolliert Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt - Schritte zu einer vorsichtigen Annäherung unter US-Präsident Barack Obama hat Donald Trump wieder rückgängig gemacht.
Mexiko
Nur wenige Stunden nach dem US-Einsatz in Venezuela stellte Trump die Autorität von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum infrage. Diese hatte US-Einsätze gegen Drogenkartelle in ihrem Land abgelehnt. "Sie regiert Mexiko nicht, das tun die Kartelle. Wir müssen mit Mexiko etwas tun", sagte der US-Präsident.
Brasilien - weil doch die Gerichte gegen Trumps Freund, den armen Bolsonaro, wegen des Staatsstreiches 2023 vorgehen;
Panama - damit der Kanal ganz bestimmt nicht in chinesische Hände fällt
Peru - weil da China für Mrd. $ einen Hafen mit exclusiven Nutzungsrechten gebaut hat;
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Wenn das kein Grund ist, dass sich die so bedrohten Staaten enger zusammen schließen
