04.01.2026, 13:59
Wenn die Berliner Zeitung schreibt:
dann ist das viel zu früh.
1. In Venezuela ist nicht die komplette Regierung ausgetauscht worden, sondern der amtierende Präsident arbeitsunfähig - bei einer Erkrankung oder einem Todesfall ist das auch nicht anders.
2. Die Regierung wird nun unter Leitung der Vizepräsidentin noch mehr auf ihren (einzigen?) und wesentlichen Verbündeten setzen.
3. China hat nicht nur in Venezuela diverse "Aktien im Feuer".
4. Nichts ist unnütz - auch das Kidnapping von Maduro kann als abschreckendes Beispiel dienen und wird andere Regierungen noch mehr in die offenen Arme Chinas treiben.
Zitat:China unter Druck in Lateinamerika
Schmach für Peking: Trump beendet Chinas „Free Lunch“ im Vorhof Washingtons
Stunden nach dem Treffen mit Xi Jinpings Sondergesandtem greift Washington zu. Peking sieht ohnmächtig zu, wie 600 Abkommen und seine wichtigste Präsenz in Lateinamerika zerfallen.
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Der Zeitpunkt des amerikanischen Zugriffs – wenige Stunden nach einem Treffen zwischen Maduro und Xi Jinpings Sondergesandtem für Lateinamerika, Qiu Xiaoqi – dürfte kaum zufällig sein. Berichten zufolge hält sich die chinesische Delegation noch in der Hauptstadt auf, als die ersten US-Luftschläge beginnen. Die Symbolik ist deutlich: Während Peking verhandelt, entscheidet Washington, was in seinem „Vorhof“ politische Geltung beanspruchen kann.
Venezuela ist für China über Jahre hinweg vor allem ein verlässlicher Energielieferant. Rund 80 Prozent der venezolanischen Ölexporte fließen zuletzt direkt oder indirekt nach China. Allein im Oktober 2025 sind es etwa 663.000 Barrel pro Tag, häufig über Zwischenhändler, um US-Sanktionen zu umgehen. Mit den größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt ist Venezuela für Peking damit weit mehr als ein Lieferant: ein strategischer Energieanker außerhalb des Nahen Ostens – im unmittelbaren Einflussbereich der USA.
Diese energiepolitische Bindung wird durch massive Finanzhilfen vertieft. Seit 2007 gewährt China Venezuela Kredite von rund 70 Milliarden US-Dollar – mehr als jedem anderen Land in Lateinamerika. Die Mittel fließen überwiegend über Öl-für-Kredite-Modelle und binden Caracas langfristig wirtschaftlich und politisch an Peking. Mehr als 600 bilaterale Abkommen sowie Infrastruktur- und Energieprojekte unterfüttern eine Partnerschaft, die von venezolanischer Seite als „allwetterfeste strategische Allianz“ bezeichnet wird.
Diese Allianz liegt nun in Trümmern. Mit der Festsetzung Maduros und Donald Trumps Ankündigung, die USA würden künftig Einfluss auf die politische Führung Venezuelas nehmen, wird die Monroe-Doktrin offen reaktiviert – diesmal explizit mit Blick auf China.
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dann ist das viel zu früh.
1. In Venezuela ist nicht die komplette Regierung ausgetauscht worden, sondern der amtierende Präsident arbeitsunfähig - bei einer Erkrankung oder einem Todesfall ist das auch nicht anders.
2. Die Regierung wird nun unter Leitung der Vizepräsidentin noch mehr auf ihren (einzigen?) und wesentlichen Verbündeten setzen.
3. China hat nicht nur in Venezuela diverse "Aktien im Feuer".
4. Nichts ist unnütz - auch das Kidnapping von Maduro kann als abschreckendes Beispiel dienen und wird andere Regierungen noch mehr in die offenen Arme Chinas treiben.
