27.03.2025, 21:19
(27.03.2025, 20:02)LieberTee schrieb: ? Hä? Kapier ich nicht. Also da hat ein Bataillon zum Beispiel einen Skyranger, einen Zug Smart Shooter-Infanteristen und zufällig steht da noch ein IRIS-T SLM System rum. Und das Bataillon kann ich nun am besten angreifen, indem ich alle Abwehreinheiten gleichmäßig auslaste???
Ich würde eher einen Übersättigungsangriff versuchen, sprich so lange Artilleriefeuer drauf bis dem Skyranger die Munition ausgegangen ist (Munitionsvorrat 300 Schuss). Ab dem Moment gibt es effektiv keine Abwehr mehr gegen Artilleriegeschosse.
Nein, da steht nicht zufällig ein Skyranger herum, sondern ein verstärktes PzGrenBat wird gedeckt von ein oder zwei gemischten Batterien bestehend aus Skyranger, Iris-T, Störsendern, Abfangdrohnen und greift dann an.
M. a. W. dieses verstärkte Bataillon ist zu einem gewissen Grad geschützt gegen Drohnen, RAM (= Rockets, Artillerie, Mortar) und natürlich gegen Luftfahrzeuge (Hubschrauber, Strahlflugzeuge).
Zeitgleich deckt die eigene Artillerie die gegnerische Artillerie und die Verteidigungsstellungen der feindlichen Infanteristen, RakJgPz, SPz, KPz usw. ein, so dass das verstärkte PzGrenBat nur noch von den feindlichen Kräften, die unmittelbar an der Angriffsstelle liegen, bekämpft werden kann. Da ja die feindliche Artillerie, PzAbRak usw. nicht wirken kann, weil diese Angriffe abgewehrt werden, durch Abschuss, Störsender, Hard-Kill-Systeme und die Panzerung.
Die erweiterte Flugabwehr (C-RAM, C-UAV plus übliche Aufgaben der Flugabwehr) deckt dann einen Abschnitt, so dass hier ohne Übersättigung dieser Abwehrmaßnahmen kaum noch etwas durchkommt, welches der gedeckten Einheit (im Bsp. ist es ein verstärktes PzGrenBat) gefährlich werden kann. Die gedeckte Einheit kann nicht wie im klassischen Sinne durch Artilleriefeuer oder PzAbwRak abgenutzt, dezimiert, werden.
Eine solche gedeckte Einheit erlangt dann eine gewisse Freiheit und mit ihr kann taktisch agiert werden, ohne der Gefahr ausgesetzt zu sein bereits vor dem eigentlichen Gefecht bereits abgenutzt zu sein, sprich nicht mehr angriffsfähig zu sein.