25.03.2025, 08:02
Im übrigen kann auch die Flugabwehr vorher schon durch Drohnen angegriffen und abgetragen werden. Oder durch andere Wirkmittel. Bereits im Berg-Karabach Krieg hat Azerbeidschan praktisch die gesamte armenische Luftraumverteidigung per Drohne / zielsuchender Munition / Artillerie ausgeschaltet, und dem folgend waren die Armenier Freiwild. Nun verweisen Bundeswehroffiziere darauf, dass dies ja die ach so schlechte russische Technologie gewesen sei etc. aber das ist recht wohlfeil. Denn wieviel Quantität haben wir denn aktuell in unserer Luftraumverteidigung? Wieviel Skyranger Systeme haben wir exakt und wieviele werden wir haben ?
Darüber hinaus fällt die Luftraumverteidigung ja nicht nur Drohnen zum Opfer wie schon angerissen. Diese muss ja so oder so mit als erstes angegangen werden. Entsprechend müssen andere Systeme eigene Schutzmaßnahmen gegen Drohnen haben, von KI gesteuerten Waffenstationen (welche ja auch sonst nützlich sind, da sie auch sonst zur Selbstverteidigung genutzt werden können) bis hin zu entsprechenden Netzen etc.
Aber allein als ich Bundeswehroffizieren gegenüber vorschlug, dass man die RCH doch entsprechend mit Netzen und an einigen Stellen mit Gittern zusätzlich schützen sollte, wurde ich nur belächelt. Das sei etwas für die Russen, weil die einfach so schlecht seien. Für Deutsche Systeme sei das nicht nötig. Das sei nur ein Produkt des Krieges von Not gegen Elend und in Zukunft seien Drohnen ohnehin schon nicht mehr so relevant.
Aber selbst wenn dem so wäre ! Was kosten bitte sehr ein paar billige Netze und Gitter ?! So gut wie nichts ! Der Aufwand wäre extrem gering.
Selbst Armeen wie die Israelische montieren inzwischen solche passiven Schutzmaßnahmen, welche auch durchaus erstaunlich effektiv sind, aber die Bundeswehroffiziere erklärten hierzu, dass abstandsaktive Schutzmaßnahmen alsbald auf jedem Fahrzeug sein würden und damit Drohnen wirkungslos wären.
Und wieviele Fahrzeuge mit abstandsaktiven Schutzmaßnahmen haben wir hier und heute exakt ? Und wieviele werden wir bis 2040 haben ?
Das ist das Problem: man verlacht billige und effektive Lösungen und folgt einem Heilsversprechen der Rüstungstechnologie, welches den Krieg praktisch unbezahlbar macht und uns damit die notwendige Quantität raubt.
Das gleiche bei der RCH. Etliches was diese kann ist fragwürdig (Schießen LOS etc.) Sie muss aber so oder so wie andere Artillerie auf Rad auf maximalen Abstand kämpfen. Entsprechend sind diese Vorteile welche sie gegenüber einfacheren primitiveren Systemen hat fragwürdig vom Verhältnis der Kosten zum Nutzen. Die Mehrkosten rechtfertigen nicht den Mehrnutzen, sie ist also nicht so effizient als System wie es eigentlich notwendig wäre.
Und entsprechend ist die RCH sehr teuer. Ihr Mehr an Fähigkeiten aber praktisch im Krieg nur wenig relevant.
Darüber hinaus fällt die Luftraumverteidigung ja nicht nur Drohnen zum Opfer wie schon angerissen. Diese muss ja so oder so mit als erstes angegangen werden. Entsprechend müssen andere Systeme eigene Schutzmaßnahmen gegen Drohnen haben, von KI gesteuerten Waffenstationen (welche ja auch sonst nützlich sind, da sie auch sonst zur Selbstverteidigung genutzt werden können) bis hin zu entsprechenden Netzen etc.
Aber allein als ich Bundeswehroffizieren gegenüber vorschlug, dass man die RCH doch entsprechend mit Netzen und an einigen Stellen mit Gittern zusätzlich schützen sollte, wurde ich nur belächelt. Das sei etwas für die Russen, weil die einfach so schlecht seien. Für Deutsche Systeme sei das nicht nötig. Das sei nur ein Produkt des Krieges von Not gegen Elend und in Zukunft seien Drohnen ohnehin schon nicht mehr so relevant.
Aber selbst wenn dem so wäre ! Was kosten bitte sehr ein paar billige Netze und Gitter ?! So gut wie nichts ! Der Aufwand wäre extrem gering.
Selbst Armeen wie die Israelische montieren inzwischen solche passiven Schutzmaßnahmen, welche auch durchaus erstaunlich effektiv sind, aber die Bundeswehroffiziere erklärten hierzu, dass abstandsaktive Schutzmaßnahmen alsbald auf jedem Fahrzeug sein würden und damit Drohnen wirkungslos wären.
Und wieviele Fahrzeuge mit abstandsaktiven Schutzmaßnahmen haben wir hier und heute exakt ? Und wieviele werden wir bis 2040 haben ?
Das ist das Problem: man verlacht billige und effektive Lösungen und folgt einem Heilsversprechen der Rüstungstechnologie, welches den Krieg praktisch unbezahlbar macht und uns damit die notwendige Quantität raubt.
Das gleiche bei der RCH. Etliches was diese kann ist fragwürdig (Schießen LOS etc.) Sie muss aber so oder so wie andere Artillerie auf Rad auf maximalen Abstand kämpfen. Entsprechend sind diese Vorteile welche sie gegenüber einfacheren primitiveren Systemen hat fragwürdig vom Verhältnis der Kosten zum Nutzen. Die Mehrkosten rechtfertigen nicht den Mehrnutzen, sie ist also nicht so effizient als System wie es eigentlich notwendig wäre.
Und entsprechend ist die RCH sehr teuer. Ihr Mehr an Fähigkeiten aber praktisch im Krieg nur wenig relevant.