15.03.2025, 00:47
(08.03.2025, 19:01)DeltaR95 schrieb: Es steht dir frei, den Beweis anzutreten, dass die von dir genannten Marinen keinerlei Wert auf Arbeitsschutz und Redundanz legen. Ansonsten bleibt es - wie üblich - nur die Proklamation eines gefühlten deutschen Alleinstellungsmerkmals.
Außerhalb dessen: Arbeitsschutz, Redundanz und "Sicherheit" gewinnt kein Seegefecht. Ich dachte, dass sollte im Rahmen der Zeitenwende und der verfügten Geisteswende inzwischen überall verstanden worden sein.
Fangen wir doch mal beim Thema Redundanz in der Stromversorgung der F126 und einer Type 26 an. Wo liegt dort deiner Meinung nach der Vorteil der F126?
Type 26: 4 x 20V 4000 M53B von mtu
F126: 4 x 20V 4000 M65L von mtu
Auslegung der Bordnetze ist nach STANAG 1008 in der NATO geregelt, Standkraft derer (vermutlich) nach ANEP-43 SHIP COMBAT SURVIVABILITY.
Die Ausrede "Produktsicherheitsgesetz" lasse ich nicht gelten, dort steht im § 1 eindeutig drin, dass es nicht für militärische Produkte gilt. Wenn die Bundeswehr sich selbst daran bindet, ist sie selber schuld an der Kosten und Komplexitätsexplosion.
Zu der Frage nach den MTU Motoren, der M65L ist ein sogenannter Green Ocean Motor, die letzte Ausbaustufe der 4000er Motoren. Green Ocean bedeutet mehr Leitung bei weniger Kraftstoffverbrauch. Außerdem hat die F126 drehzahlvariable Stromerzeuger, was ebenfalls Ressourcen schont. Es gibt also schon Unterschiede zwischen den beiden Motoren. Die F125 hat übrigens die gleichen Motoren wie die Type 26 Fregatten.