12.03.2025, 15:12
(12.03.2025, 08:33)Broensen schrieb: Weswegen derartige Waffensysteme auch so funktionieren, dass der Torpedo nach dem Eintritt sich auf die Suche macht. Der muss nicht 100%-ige Zielkoordinaten haben.Ist richtig, trotzdem brauchst du ein vergleichsweise kleines Suchgebiet. Der MU90 bspw hat nen Sonarsuchkopf im Frequenzbereich von 20-30 kHz. Hängt n bisschen von den lokalen Bedingungen ab aber da reden wir von rund 5-10km auf die dieser Torpedo Ziele aufspüren kann. So nah musst du den Torpedo erstmal ins Wasser bekommen, damit der ne Chance hat, ein U-Boot zu finden.
Das ist durchaus machbar, wenn du ein 3 dimensionales Suchgebiet festlegen kannst. Aber mit zunehmender Distanz (und zunehmender Tiefe) wird dein 3 dimensionales Suchgebiet zum 2 dimensionalen Suchgebiet, weil du zu weit weg bist, um die "Raumtiefe" des Ziels zu verorten. Unteranderem dsw sind Sonarbojen so ein immenser Vorteil, da du gleich mehrere Referenzpunkte bzw Sendepunkte setzen kannst um die Position eines Ziels fast punktgenau zu verorten. Stattdessen musst du in diesem Szenario hier mit 2D Angaben arbeiten, Richtung und Tauchtiefe.
Zitat:Dann plant man ihn halt ein. Wo ist das Problem? Es geht ja nicht nur Nachrüstlösungen für bestehende Klassen. Außerdem haben viele Schiffe ja inzwischen auch Containerstellplätze an Deck, die dafür herhalten können.Dsw hab ich ja auch gesagt, "einplanen". Containerstellplätze sind dafür aber nicht immer geeignet, da diese Launcher natürlich ein gewisses Lichtmaß benötigen. Ist aber eher Kleinkram.