10.03.2025, 13:42
(10.03.2025, 11:42)alphall31 schrieb: Er ist immerhin Historiker mit dem Schwerpunkt Militärgeschichte.
Sein Posten nennt sich schließlich auch Lehrstuhl-Inhaber für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt.
Was hat Logistik jetzt mit kaltstartfähigkeit zu tun ?
Abgesehen davon hatte die NVA , anders als die Bundeswehr , eine gewisse Anzahl an Tagessätzen Munition am Standort oder in der Nähe . Man musste nicht erst wochenlang durchs Land fahren und Munition holen ( nachzulesen in deutsche Krieger, S.Neitzel).
Dazu waren die Landstreitkräfte in der Lage innerhalb von 48 Stunden 5 Reservedivisionen einzuberufen die an ihrem einberufungsstnsort ihre Ausrüstung Fahrzeuge und Munition hatten und nach weiteren 48 Stunden Ausbildung voll einsatzbereit waren.
Betreff der Reserve ist nachzulesen bei militärgeschichtliche Zeitschrift der Bundeswehr , Dr Wenzke -Mobilmachung in der DDR
Militärische Großverbände müssen eine was auch immer gesteckte Aufgaben erfüllen. Diese sowjetische und ostdeutsche Verbände konnten nur rudimentäre Aufgaben erfüllen, wenn überhaupt. Diese Vorstellungen die NVA könnte in kürzester Zeit einen Überraschungsangriff starten ist schlicht ein Mythos, auch der Unsinn von wegen Panzer die immer vorgewärmt waren ist halt auch eine Halbwahrheit, die T-55 waren technisch zum einem Kaltstart gar nicht fähig ohne dass einem die Kolben des Motors weggeflogen wären.